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Olaf Scholz im Bundestag

Finanzausschuss befragt Scholz zu Geldwäsche-Ermittlungen

Finanzminister Olaf Scholz (SPD) soll am Montag im Bundestag Fragen zur Durchsuchung seines Ministeriums im Zusammenhang mit Geldwäsche-Ermittlungen beantworten.

Der Finanzausschuss kommt dafür weniger als eine Woche vor der Bundestagswahl zu einer Sondersitzung zusammen. Die Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock forderte Scholz am Sonntagabend beim dritten TV-Triell zu «voller Transparenz» auf.

Ob Scholz in den Bundestag kommen muss oder sich ebenfalls digital zuschalten kann, war zuletzt offen.

Spitzenkandidaten

Letztes Triell mit teilweise rot-grünem Schulterschluss

Sieben Tage vor der Bundestagswahl haben die Kanzlerkandidaten von Union, SPD und Grünen beim letzten TV-Triell die Wähler zu mobilisieren versucht.

Erneut schlug sich nach einer Blitz-Umfrage unter Zuschauern SPD-Bewerber Olaf Scholz am besten. Auffällig in dem Schlagabtausch bei ProSieben, Sat.1 und Kabeleins: Scholz übte sich immer wieder im Schulterschluss mit den Grünen, während Unionskandidat Armin Laschet von Scholz und der Grünen-Kandidatin Annalena Baerbock in die Zange genommen wurde.

TV-Triell

Letztes Triell mit teilweise rot-grünem Schulterschluss

Mindestlohn, Hartz IV, Klimaschutz, Corona - zum letzten Mal vor der Bundestagswahl haben die Kanzlerkandidaten von Union, SPD und Grünen in Dreierbesetzung vor einem großen Fernsehpublikum für ihre Positionen gekämpft.

Beim dritten Triell, das diesmal von den Sendern ProSieben, Sat.1 und Kabeleins ausgetragen wurde, wurde an mehreren Stellen insbesondere in sozialen Fragen Übereinstimmung zwischen Olaf Scholz (SPD) und Annalena Baerbock (Grüne) deutlich.

Triell, die Dritte: Olaf Scholz (SPD), Annalena Bearbock (Grüne) und Armin Laschet (CDU) im TV-Studio.

Drittes TV-Triell: Sachlich, aber nicht mitreißend

Wer erwartet hatte, beim dritten Triell (SAT1, Pro7, Kabel 1) einen abschließenden Paukenschlag zu erleben, wurde enttäuscht. Positiv gesprochen: Es wurde meist sachlich diskutiert.

Wer konnte im Vergleich zu den ersten beiden Treffen zulegen?

Eigentlich keiner. Olaf Scholz versprach eine Koalition, die zwölf Euro Mindestlohn festlegt. Immerhin. Annalena Baerbock machte deutlich, dass sie im sozialen Bereich mit Scholz im Gleichschritt geht und in der Klimafrage schneller gehen will.

Drittes TV-Triell

TV-Triell: Dritter Schlagabtausch vor Bundestagswahl

Die Kanzlerkandidaten von SPD und Grünen haben den Wählern bei ihrem letzten Triell vor der Bundestagswahl einen Umbau des Sozialsystems versprochen. «Ich glaube, dass wir an dem Rechensystem was ändern müssen», sagte SPD-Bewerber Olaf Scholz am Sonntag bei der TV-Debatte.

Das Triell wurde diesmal von den Privatsendern ProSieben, Sat.1 und Kabeleins ausgestrahlt. Scholz forderte, Regelsätze großzügiger zu bemessen und höhere Leistungen für Wohnungen und die Sicherung des Lebensunterhaltes sowie ein höheres Kindergeld zu zahlen.

Rechtsextreme Demo: „Kein strafrechtlicher Tatbestand“

Knapp drei Monate nach der Messerattacke eines Migranten mit drei toten Frauen in Würzburg hat eine Demonstration der rechtsextremen Splitterpartei «III. Weg» für Unruhe gesorgt. Die rund 20 Teilnehmer hatten am Samstag am Tatort am Barbarossaplatz mit drei Strohpuppen, beschmiert mit Kunstblut, gegen eine «Asylflut» demonstriert. Entsprechende Bilder kursierten im Internet. Mehrere Medien hatten darüber berichtet; die Polizei bestätigte den Vorfall.

Bundesparteitag Grüne

Grüne werben im Wahl-Endspurt um Unentschlossene

Eine Woche vor der Bundestagswahl wirbt Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock noch einmal eindringlich für einen grundlegenden Politikwechsel. «In unserem Land steckt so viel mehr, schlagen wir ein neues Kapitel auf», rief sie auf einem Parteitag in Berlin den Delegierten zu.

Baerbock wies darauf hin, dass ein Drittel der Wahlberechtigten - also 20 Millionen Menschen - noch unentschieden sei. «Wir kämpfen jetzt mit allem, was wir haben.

Letztes Triell vor der Wahl

Endspurt im Wahlkampf: Drittes TV-Triell und zwei Parteitage

Eine Woche vor der Bundestagswahl stellen sich die drei Kanzlerkandidaten von Union, SPD und Grünen am Sonntag ihrem letzten großen Schlagabtausch im Fernsehen.

Für Armin Laschet (CDU) wird bei dem dritten TV-Dreikampf (20.15 Uhr auf ProSieben, Sat.1 und Kabeleins) entscheidend sein, ob er mit seiner Union zu der in Umfragen führenden SPD und ihrem Kandidaten Olaf Scholz aufholen kann. Bei Grünen und FDP sollen zudem Parteitage Schub für die letzte Wahlkampfwoche bringen.

 Roderich Kiesewetter bei einem Wahlkampftermin in Westhausen.

Was Roderich Kiesewetter an Armin Laschet schätzt

Roderich Kiesewetter ist früh dran. Der kleine Markt auf dem Westhausener Rathausplatz wird gerade aufgebaut. Der CDU-Politiker schaut an allen Ständen vorbei, stellt sich vor. „Früh raus und frisch bleiben“ ist sein Motto.

Pro Tag nimmt Kiesewetter etwa sechs bis sieben Termine wahr, auch in Zeiten ohne Wahlkampf. Seit Jahresbeginn hat der 58-Jährige nach eigener Schätzung etwa 2000 Haustürtermine absolviert. Einige Begegnungen blieben im Gedächtnis, etwa der Besuch bei einer Familie, bei der der Ehemann zum Pflegefall wurde und ...

Wege zur Macht

Ratlose Kandidaten suchen „Wege zur Macht“

Stephan Lamby hat sich mit seinen Dokumentarfilmen über alle Bundestagswahlkämpfe seit 1998 eine Art Backstage-Pass für die deutsche Politik erarbeitet, über den wohl kein anderer Journalist verfügt.

Er darf Blicke hinter die Kulissen der Regierungen und Parteien werfen, die sonst verschlossen bleiben. Politikerinnen und Politiker drängen förmlich vor seine Kamera. Wer in einer Lamby-Dokumentation auftaucht, erhält das Prädikat «Besonders wichtig im Politikbetrieb».