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Der massive Einsatz von Greifvögeln hat seit 2016 Hunderte Saatkrähen-Brutpaare aus dem Schlosspark vertrieben. Unser Bild entst

Stadt setzt Saatkrähen-Vergrämung 2019 fort

Bei der Vergrämung der Saatkrähen aus der Innenstadt sind auch 2018 Fortschritte erzielt worden. Dieses Resümee zieht das Rathaus in einem Bericht für den Gemeinderat. Um die bisherigen Erfolge zu sichern und die Vögel weiter hinaus zu schieben, seien freilich neue Anstrengungen notwendig. Der Bau- und Umweltausschuss hat am Montag beschlossen, dafür 90000 Euro im Haushalt 2019 bereitzustellen.

2017 hatten der Falkner Leo Mandlsperger und sein Team begonnen, mithilfe von Greifvögeln Saatkrähen aus dem Stadtgebiet zu vertreiben.

Dieses Diagramm verdeutlicht, wie es um die Naturbelassenheit der Gewässer auf Laupheimer Gemarkung steht: Nur zu einem Prozent

Kaum naturnahe Fluss- und Bachläufe

Insgesamt 43 Kilometer lang sind die Fließgewässer auf Laupheimer Gemarkung, für deren Unterhalt die Stadt zuständig ist, doch bestenfalls sechs Prozent davon können nach den einschlägigen Richtlinien als halbwegs naturnah gelten. Zu diesem Ergebnis kommt der Diplom-Biologe Josef Grom aus Altheim, der im Auftrag der Stadt einen Gewässerentwicklungsplan erarbeitet hat.

Diese Woche hat Grom dem Bau- und Umweltausschuss des Gemeinderats berichtet.

Diese Trümmer waren gewollt, denn Fliesen und Estrich rund um das Schwimmerbecken im bestehenden Hallenbad werden erneuert. Nun

Neu entdeckte Baumängel verteuern Hallenbadsanierung

Die Sanierung des Hallenbads verteuert sich. Bei den Arbeiten wurden jüngst verschiedene bis dahin nicht bekannte Schäden an der Bausubstanz entdeckt. Die Mehrkosten betragen nach jetzigem Stand 422 000 Euro, aber das ist wohl noch nicht alles.

„Mehr als unbefriedigend“ sei diese Entwicklung, beklagte die Finanzdezernentin Elena Breymaier am Montag im Gemeinderat. Es seien neue Mängel entdeckt worden, „mit denen nicht zu rechnen war“. Ulrich Möllmann, im Rathaus zuständig für das Parkbad, zählte sie auf:

Beim Rückbau der ...


Im Jugendhaus gilt das Jugendschutzgesetz – „wer rauchen oder Alkohol konsumieren will, wird dort so oder so nicht den ganzen A

„Es ist schwierig, Bruder Wodka Angebote entgegenzusetzen“

Was tun gegen den Vandalismus auf Laupheims Schulhöfen? Darüber haben sich Stadträte und städtische Jugendarbeiter am Montag den Kopf zerbrochen

„Kameras sind keine Lösung, sondern erst mal eine Antwort auf eine massive Eskalation“, sagt Stadträtin Iris Godel-Ruepp (Offene Liste). Und sie könnten dazu führen, dass sich die Jugendlichen andere Plätze suchen.

„Kameras sind die ultima ratio, weil wir nicht mehr weiter wissen“, urteilt Hilmar Kopmann (Freie Wähler).


Monika Brobeil (stehend v. l.), Judith Seifert, Petra Krebs, Waltraud Riek, Hilde Matthes, Lea Sharon Fritz, Anja Winterhalter,

„Die Arbeit ist noch nicht zu Ende“

Die Feier des Weltfrauentags hat im Biberacher Landratsamt unter dem Motto „100 Jahre Frauenwahlrecht in Deutschland“ gestanden.

Kürnbacher Trachtenpuppen hinter Landrat Heiko Schmid und vor ihm Frauen aus der Region, dazu Bilder jener Frauen, die einstmals für Gleichberechtigung gekämpft hatten. Somit war er umringt von Geschichte und Geschichten. „Die Gleichberechtigung von Frau und Mann muss uns ein Herzensanliegen sein. Die Empathie und Argumentation von Frauen tut jeder Sitzung, jeder Gemeinde gut“, stellte er klar.

„Glückskinder zum Glück erziehen“

Die Katholische Erwachsenenbildung der Dekanate Biberach und Saulgau lädt am Dienstag, 13. März, nach Erolzheim zu einem Vortrag mit dem Titel „Glückskinder zum Glück erziehen“ ein. Beginn ist um 20 Uhr im Gemeindehaus (Bei der Kirche 2). Referentin ist Diplom-Pädagogin Anja Reinalter. Der Eintritt ist frei.

Was brauchen Kinder in der Erziehung, dass sie ihre Kindheit als glücklich speichern? Anhand der positiven Ergebnisse der Glücksforschung werden in diesem Vortrag Anregungen vorgestellt.

Während des Bundestagswahlkampfs haben die Kandidaten viel erlebt (Bilder von links oben nach rechts unten): Josef Rief (l.) bei

Was bleibt von der Bundestagswahl?

111 Mal sind die Menschen in Biberach und Umgebung seit dem 24. September 2017 erwacht – und jedes Mal ohne neue Regierung. Wie groß ist das Verständnis der Kandidaten des Wahlkreises Biberach für den politischen Stillstand? Schließlich haben sie über Monate hinweg bei Ortsbesuchen, Podiumsdiskussionen oder Infoständen um Stimmen geworben. Die „Schwäbische Zeitung“ hat sie nach ihrer Meinung gefragt und wollte auch wissen, wie gut sie in den Alltag zurückgefunden haben.


Biberacher Kreistag beschließt den Haushaltsplan 2018.

2018 wird das Jahr der Spatenstiche

Die Mitglieder des Biberacher Kreistags haben am Mittwoch den Haushaltsplan für das Jahr 2018 mit einer Gegenstimme verabschiedet. Der Kreishaushalt umfasst ein Gesamtvolumen von knapp 250 Millionen Euro. Davon entfallen allein auf den Bereich Soziales 154 Millionen Euro. Mehr als 20 Millionen Euro will der Kreis im kommenden Jahr investieren.

Der Kreisumlagehebesatz wurde erneut um einen Prozentpunkt von 28 auf 27 Prozent gesenkt. Dieser Hebesatz ist eine wichtige Kennzahl für die Städte und Gemeinden im Kreis, die eine Umlage an ...

Wahlausschuss bestätigt Ergebnis der OB-Wahl

Der Gemeindewahlausschuss hat am Dienstag das Ergebnis der Laupheimer Oberbürgermeisterwahl amtlich festgestellt. Es gab keine Beanstandungen, lediglich eine unbedeutende Korrektur: Eine Wählerstimme, die unter „Sonstige“ geführt worden war, wurde für ungültig erklärt, weil der auf dem Stimmzettel angegebene Name nicht zweifelsfrei einer Person zuzuordnen war.

Das Wahlergebnis – 58,46 Prozent für den künftigen OB Gerold Rechle, 41,17 Prozent für Ingo Bergmann – wird jetzt öffentlich bekannt gemacht.

„Ich komme nicht mit dem Bagger“: Ingo Bergmann bei der Info-Versammlung.

Streifzug durch Laupheims Knackpunkte

Nicht ganz zwei Stunden hat der Infoabend im Kolpinghaus gedauert, weniger als bei anderen Gelegenheiten, merkte Ingo Bergmann an. Dennoch: Die Zeit nutzten zwei Dutzend Laupheimer ausgiebig, um dem OB-Kandidaten auf den Zahn zu fühlen. Und dabei zeigte Bergmann mehr Detailkenntnis, als er bislang hatte durchblicken lassen. Mit Lösungsansätzen für Laupheimer Probleme hielt er sich dennoch meist zurück.

Einmal mehr erklärte Bergmann seine Vision von einer offenen Verwaltung mit großer Bürgernähe, zusammengefasst in dem Satz: „Es geht ...