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Während des Bundestagswahlkampfs haben die Kandidaten viel erlebt (Bilder von links oben nach rechts unten): Josef Rief (l.) bei

Was bleibt von der Bundestagswahl?

111 Mal sind die Menschen in Biberach und Umgebung seit dem 24. September 2017 erwacht – und jedes Mal ohne neue Regierung. Wie groß ist das Verständnis der Kandidaten des Wahlkreises Biberach für den politischen Stillstand? Schließlich haben sie über Monate hinweg bei Ortsbesuchen, Podiumsdiskussionen oder Infoständen um Stimmen geworben. Die „Schwäbische Zeitung“ hat sie nach ihrer Meinung gefragt und wollte auch wissen, wie gut sie in den Alltag zurückgefunden haben.


Biberacher Kreistag beschließt den Haushaltsplan 2018.

2018 wird das Jahr der Spatenstiche

Die Mitglieder des Biberacher Kreistags haben am Mittwoch den Haushaltsplan für das Jahr 2018 mit einer Gegenstimme verabschiedet. Der Kreishaushalt umfasst ein Gesamtvolumen von knapp 250 Millionen Euro. Davon entfallen allein auf den Bereich Soziales 154 Millionen Euro. Mehr als 20 Millionen Euro will der Kreis im kommenden Jahr investieren.

Der Kreisumlagehebesatz wurde erneut um einen Prozentpunkt von 28 auf 27 Prozent gesenkt. Dieser Hebesatz ist eine wichtige Kennzahl für die Städte und Gemeinden im Kreis, die eine Umlage an ...

Wahlausschuss bestätigt Ergebnis der OB-Wahl

Der Gemeindewahlausschuss hat am Dienstag das Ergebnis der Laupheimer Oberbürgermeisterwahl amtlich festgestellt. Es gab keine Beanstandungen, lediglich eine unbedeutende Korrektur: Eine Wählerstimme, die unter „Sonstige“ geführt worden war, wurde für ungültig erklärt, weil der auf dem Stimmzettel angegebene Name nicht zweifelsfrei einer Person zuzuordnen war.

Das Wahlergebnis – 58,46 Prozent für den künftigen OB Gerold Rechle, 41,17 Prozent für Ingo Bergmann – wird jetzt öffentlich bekannt gemacht.

„Ich komme nicht mit dem Bagger“: Ingo Bergmann bei der Info-Versammlung.

Streifzug durch Laupheims Knackpunkte

Nicht ganz zwei Stunden hat der Infoabend im Kolpinghaus gedauert, weniger als bei anderen Gelegenheiten, merkte Ingo Bergmann an. Dennoch: Die Zeit nutzten zwei Dutzend Laupheimer ausgiebig, um dem OB-Kandidaten auf den Zahn zu fühlen. Und dabei zeigte Bergmann mehr Detailkenntnis, als er bislang hatte durchblicken lassen. Mit Lösungsansätzen für Laupheimer Probleme hielt er sich dennoch meist zurück.

Einmal mehr erklärte Bergmann seine Vision von einer offenen Verwaltung mit großer Bürgernähe, zusammengefasst in dem Satz: „Es geht ...

So viele Besucher wie noch nie

Die Saison im Oberschwäbischen Museumsdorf Kürnbach endet erneut mit einem Besucherrekord. 61 906 Besucher verzeichneten die Mitarbeiter bis Allerheiligen. Im Vergleich: 2016 waren es im gleichen Zeitraum 59 025 Besucher. Das bedeutet bereits jetzt ein Zuwachs von knapp fünf Prozent im Vergleich zur vergangenen Saison.

Dies teilte Museumsleiter Jürgen Kniep in der Sitzung des Kultur- und Schulausschusses mit, die vergangene Woche im Tanzhaus im Museumsdorf stattfand.

Vor 44 Jahren, am 1. Dezember 1973, ist das Kreisberufsschulzentrum in Biberach eingeweiht worden.

Neun Millionen Euro für kreiseigene Schulen

Dass das Kreisberufsschulzentrum (BSZ) in Biberach voll ausgelastet ist, ist längst bekannt. Jetzt soll zusätzlich an der Matthias-Erzberger-Schule im BSZ der Schulversuch „Zweijährige Berufsfachschule Altenpflegehilfe für Nichtmuttersprachler“ eingerichtet werden. Dem Antrag stimmten die Mitglieder des Kultur- und Schulausschusses am Donnerstag einstimmig zu. Doch nicht, ohne kritisch nach möglichen Räumen zu fragen.

Kreisrätin Anja Reinalter (Grüne), die selbst am BSZ unterrichtet, kennt die Situation vor Ort: „Der Pflegebedarf ...

Ein Gruppenfoto in Moosburg: Hier hat die Grünen-Bundestagskandidatin Anja Reinalter (links) ihr bestes Wahlergebnis geholt.

Beim Thema Blitzer scheiden sich die Geister

Die Grünen im Landkreis Biberach haben ihre Mitgliederversammlung an dem Ort abgehalten, in dem sie das beste Ergebnis für die Bundestagswahl eingeholt haben: in der Federseegemeinde Moosburg. Immerhin 22,8 Prozent der Erstwähler stimmten hier für Bundestagskandidatin Anja Reinalter. Mit der Jugendarbeit und dem Einsatz von Blitzern standen bei der Versammlung kontroverse Kreistagsthemen an.

Mit gerade einmal 212 Einwohnern ist Moosburg die kleinste selbstständige Gemeinde im Kreis Biberach, stellte Bürgermeister Dietmar Rehm seine ...


Idylle an der Rottum: das Storchenareal in Baustetten. Hier soll das Dorf eine Mitte bekommen.

Läden und Lokale für die Dorfmitte

Diskutiert und abgefragt wurde viel, inzwischen gibt es konkrete Pläne, und nun soll die seit Jahren angestrebte Entwicklung der Dorfmitte in Baustetten in die Phase der Realisierung wechseln. Das geht aus dem Beschluss hervor, den der Laupheimer Gemeinderat am Montag fällte. Allerdings sind die Pläne, die die Stadtbaumeisterin Marion Kazek vorstellte, immer noch mit vielen Fragezeichen versehen, da private Investoren gefragt sind.

In Zusammenarbeit mit Studenten hat die Stadtverwaltung das sogenannte Storchenareal überplant, ...

Nach 108 Jahren baufällig und zu klein: Die alte Brücke soll für die Elektrifizierung der Südbahn weichen.

Erst neue Brücke, dann neue Planung

Mit solcher Reaktion hat Oberbürgermeister Rainer Kapellen offenbar nicht gerechnet: Man wolle doch laut Beschlussvorlage nur über eine zu erneuernde Brücke entscheiden, erinnerte der Verwaltungschef den Gemeinderat am Montag. Stattdessen diskutierte man leidenschaftlich über die verkehrliche Entwicklung der Seenlandschaft zwischen Laupheim und Obersulmetingen. Ein erster Schritt in eine noch unbestimmte Richtung ist dabei nun getan: Die kleine Brücke über das Bahngleis am Hochseilgarten wird abgerissen und durch eine neue ersetzt.

So stellen sich die Volksbank und ihr Architekt das neue Wohn- und Geschäftshaus Mittelstraße 4 vor.

Für die Volksbank tut sich eine Hürde auf

Die Stadtverwaltung hält das Wohn- und Geschäftshaus, das die Volksbank Raiffeisenbank Laupheim-Illertal in der Mittelstraße 4 errichten will, für genehmigungsfähig. Trotzdem tun sich Hürden auf, weil etliche Mitglieder im Bau- und Umweltausschuss am Montag nicht bereit waren, die von der Bank beantragte Ablösung von neun Autostellplätzen zu akzeptieren. Würden die Räte mehrheitlich mit „Nein“ stimmen, müsste die Stadt das Baugesuch in der aktuellen Form ablehnen.