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 Meister oder Bachelor Professional: Die geplante Umbennung beruflicher Abschlüsse sorgt für Zoff im Südwesten.

Warum es bei der geplanten Umbenennung beruflicher Abschlüsse Zoff gibt

Baden-Württembergs Landesregierung streitet über die von Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) geplante Umbenennung beruflicher Abschlüsse. Wissenschaftsministerin Theresia Bauer (Grüne) und Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) lehnen das Vorhaben ab, die neuen Bezeichnungen im Bereich Fortbildungen einzuführen. Das Wirtschaftsministerium unter Führung von Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) hingegen ist für die geplanten Änderungen. Das Abstimmungsverhalten der Regierung im Bundesrat ist noch unklar.

Anja Karliczek

Streit um Umbenennung von Berufsabschlüssen bei Grün-Schwarz

In der baden-württembergischen Landesregierung gibt es Unstimmigkeiten über die von Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) geplante Umbenennung beruflicher Abschlüsse. Wissenschaftsministerin Theresia Bauer (Grüne) und Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) lehnen das Vorhaben ab, neue Bezeichnungen im Bereich Fortbildungen einzuführen. Das Wirtschaftsministerium unter Führung von Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) hingegen ist für die geplanten Änderungen.

Bundesregierung will mehr Geld in Weiterbildung stecken

Wer keinen Berufsabschluss hat, soll künftig einen Anspruch darauf bekommen, diesen nachzuholen. Außerdem will die Bundesregierung deutlich mehr Geld bereitstellen, damit sich Menschen weiterbilden können - zum Beispiel zum Meister oder Fachwirt. Das geht aus der „Nationalen Weiterbildungsstrategie“ hervor, die dem Redaktionsnetzwerk Deutschland vorliegt. Bildungsministerin Anja Karliczek und Arbeitsminister Hubertus Heil wollen die Strategie heute in Berlin vorstellen.

Karliczek rät zu kritischer Nutzung von Youtube-Lernvideos

Bundesbildungsministerin Anja Karliczek rät Lehrern, Eltern und Schülern zu einer gesunden Skepsis bei der Nutzung von Youtube-Videos. Hintergrund ist eine neue Studie, in der fast die Hälfte aller jungen Youtube-Nutzer zwischen 12 und 19 angaben, ihnen sei die Videoplattform wichtig oder sehr wichtig für Schule, Hausaufgaben und Nachhilfe. Karliczek sagte der dpa, Lehrer, Eltern und Schüler müssten immer hinterfragen, ob die Informationen in den Videos tatsächlich zutreffend sind.

Azubi

Fachkräftemangel: Werden für Azubis bald Ablösesummen fällig?

Betriebe könnten nach Überlegungen aus dem Handwerk künftig Ablösesummen zahlen, wenn sie Azubis gleich nach der Lehre von der Konkurrenz abwerben.

Zwei von drei Fachkräften, die im Handwerk qualifiziert würden, arbeiteten im Laufe ihres Berufslebens in anderen Wirtschaftsbereichen, sagte Handwerkspräsident Hans Peter Wollseifer der Deutschen Presse-Agentur. „Unsere gut ausgebildeten jungen Leute werden abgeworben.“ Er denke deshalb über eine Entschädigung für Ausbildungsgebtriebe nach, die Azubis direkt nach der Lehre verlieren.

Netzdebatte: Karliczek regt „digitalen CDU-Kreisverband“ an

In der Debatte über den richtigen Umgang mit Netzthemen und jungen Wählern hat sich Bundesbildungsministerin Anja Karliczek für neue politische Beteiligungsformen ausgesprochen. Für ihre Partei, die CDU, regte sie im Gespräch mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland, die Bildung eines „digitalen Kreisverbandes“ an. „Das würde auch Jüngere sicher mehr motivieren, sich politisch zu engagieren“. Aus der Debatte über das Anti-CDU-Video des Youtubers Rezo müsse man Lehren ziehen, so Karliczek.

Angela Merkel

Merkel stärkt Kramp-Karrenbauer: Spekulationen sind „Unsinn“

Nach der massiven Kritik an Annegret Kramp-Karrenbauer hat Bundeskanzlerin Angela Merkel ihrer Nachfolgerin an der CDU-Spitze den Rücken gestärkt.

Einen Medienbericht, wonach sie Zweifel an der Eignung der CDU-Vorsitzenden für das Kanzleramt habe, bezeichnete Merkel am Dienstagabend in Brüssel als Unsinn. „Und ich habe mich in meinen vielen Jahren politischer Tätigkeit mit Unsinn auch nicht intensiv befasst. Deshalb möchte ich das nicht weiter kommentieren.

 Boehringer-Ingelheim-Mitarbeiter in Biberach bei der Qualitätskontrolle in der biopharmazeutischen Forschung.

Bund will Firmen bei der Forschung fördern

Mit 1,3 Milliarden Euro zusätzlich pro Jahr will die Bundesregierung Firmen ermuntern, mehr Forschung zu betreiben. Das neue Programm mit Zuschüssen aus Steuermitteln richtet sich vor allem an kleine und mittlere Unternehmen, die bei der Forschungsförderung sonst zu kurz kommen. An diesem Mittwoch soll der Gesetzentwurf von Finanzminister Olaf Scholz (SPD) und Bildungsministerin Anja Karliczek (CDU) im Bundeskabinett beschlossen werden. Kritiker unter anderem bei den Grünen und im Verband Innovativer Unternehmen argumentieren dagegen, kleine ...

Bundespräsident Steinmeier (SPD)

Steinmeier ehrt „Jugend forscht“-Sieger in Chemnitz

Schwebendes Skateboard, bessere Krebsdiagnostik und Feinschliff an der Knochenschraube: Beim 54. Wettbewerb „Jugend forscht“ sind am Sonntag in Chemnitz die besten Nachwuchsforscher aus Deutschland ausgezeichnet worden. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier gratulierte den mehr als ein Dutzend Gewinnern. Die Forschungsergebnisse und Entdeckungen könnten dazu beitragen, dass wir die Welt ein ‎Stück besser verstehen und vielleicht sogar in Zukunft ein wenig besser leben und arbeiten ‎können, sagte er.

Forschungsministerin

Neue Initiative für abhörsicheres Quanteninformationsnetz

Das Forschungsministerium will die Entwicklung der Quantentechnologie für eine künftige sichere Datenkommunikation in Deutschland und Europa voranbringen.

In einem ersten Schritt soll die Technologie erforscht und auf einer Pilotstrecke zwischen zwei Behörden erprobt werden. Für das Projekt „QuNET“ sollen dafür in einem ersten Schritt 165 Millionen Euro über sieben Jahre hinweg bereit gestellt werden, kündigte Forschungsministerin Anja Karliczek (CDU) in Berlin an.