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Markus Söder spricht bei einer Kundgebung

Keine Großveranstaltungen: Wege aus Corona-Krise gesucht

Zur Eindämmung des Coronavirus verbietet Bayern bis einschließlich 19. April Veranstaltungen ab 1000 Personen und empfiehlt die Absage auch für kleinere Events ab 500 Menschen. „Die Coronakrise ist voll in Bayern angekommen“, sagte Ministerpräsident und CSU-Chef Markus Söder am Dienstag in München.

Die Lage im Freistaat mit 314 nachgewiesenen Infektionen (Stand Dienstagmittag) mache ein „umfassendes Krisenmanagement notwendig. Es gibt keinen Anlass zur Panik, aber zu sehr ernsthafter Sorge.

Melanie Huml (CSU)

Coronavirus: Ministerium will Laborzeiten ausweiten

Um lange Wartezeiten auf Coronavirus-Testergebnisse zu vermeiden, will das Bayerische Gesundheitsministerium die Laborzeiten ausweiten. Das teilte Ministerin Melanie Huml am Sonntag in München mit. In Zusammenarbeit mit der Kassenärztlichen Vereinigung soll zudem die Telefon-Hotline mit der Nummer 116 117 verstärkt werden, damit auch dort die Wartezeiten verkürzt werden können. Angesichts starker Nachfrage bat Huml die Menschen um Geduld, falls sie etwas länger in der Warteschleife hängen sollten.

Coronavirus

Zahl der Corona-Infektionen steigt

Zur Eindämmung des neuartigen Coronavirus an Schulen und Kindertagesstätten verschärft das bayerische Gesundheitsministerium die Regeln. Laut einer sogenannten Allgemeinverfügung dürfen Schüler und Kindergartenkinder nach einer Rückkehr aus Risikogebieten - wie zum Beispiel Südtirol - ab sofort für 14 Tage nicht in die Schule beziehungsweise in eine entsprechende Betreuungseinrichtung. Dies teilte das Ministerium am Samstag mit. Unterdessen stieg die Zahl infizierter Personen in Bayern weiter.

Hunderte in Quarantäne: 2500 Corona-Tests pro Tag möglich

In Bayern sind derzeit Hunderte Menschen als Kontaktpersonen von Corona-Patienten in häuslicher Quarantäne. Eine genaue Zahl könne derzeit nicht genannt werden, sagte der Präsident des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL), Andreas Zapf, am Mittwoch in Oberschleißheim. Denn die Fälle „purzeln“ - seit vergangenem Donnerstag gab es 37 neue Fälle. Offen blieb, wie viele der Infizierten nicht stationär im Krankenhaus, sondern zu Hause sind.

Test auf Coronavirus

Deutlicher Anstieg der Coronavirus-Fälle in Bayern

Die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 in Bayern ist am Mittwoch deutlich gestiegen. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums wurde das Virus bei 20 Menschen nachgewiesen. Damit sind in Bayern insgesamt 56 Patienten positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden, seit vergangenem Donnerstag waren es 42 neue Fälle. Hunderte Menschen sind in häuslicher Quarantäne, weil sie Kontakt mit Corona-Patienten hatten.

Allein im Landkreis Freising gab es sieben neue Nachweise, vier im Landkreis München, jeweils ...

Coronavirus: 1200 Untersuchungen pro Tag in Bayern möglich

In Bayern können nach Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) derzeit täglich 1200 Proben auf das neuartige Coronavirus untersucht werden. „Das wird schon noch mehr werden“, sagte LGL-Leiter Andreas Zapf am Freitag in München nach einer Sitzung mit Mitgliedern des Kabinetts. Die aktuelle Zahl beruhige ihn aber schonmal. Seit Januar werde die Laborkapazität erhöht, noch seien nicht alle Einrichtungen in Bayern damit befasst.

Melanie Huml (CSU) spricht bei einer Pressekonferenz

Bayern plant Zukunft mit Coronavirus

Trotz deutschlandweit steigender Zahlen von Coronavirus-Erkrankungen und eines neuen Falls in Bayern sind im Freistaat derzeit keine größeren Einschränkungen geplant. „Wir sehen noch nicht die Notwendigkeit, Schulen zu schließen“, sagte Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) am Freitag in München. Auch werde es derzeit keine prophylaktische Absage von Großveranstaltungen wie etwa in der Schweiz geben. Ferien-Rückkehrer sollen in Zügen, Flugzeugen und auf der Autobahn mit Info-Materialien sensibilisiert werden.

Andreas Zapf

1200 Untersuchungen auf Coronavirus pro Tag in Bayern

In Bayern werden nach Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) derzeit täglich 1200 Proben auf das neuartige Coronavirus untersucht. „Das wird schon noch mehr werden“, sagte LGL-Leiter Andreas Zapf am Freitag in München nach einer Sitzung mit Mitgliedern des Kabinetts. Die aktuelle Zahl beruhige ihn aber schonmal. Seit Januar werde die Laborkapazität erhöht, noch seien nicht alle Einrichtungen in Bayern damit befasst.

Markus Söder

Kabinett tagt wegen Coronavirus: Letzter Patient entlassen

Die Ausbreitung des Coronavirus Sars-CoV-2 in Deutschland beschäftigt nun außer der Reihe Bayerns Staatsregierung. Im Kabinettsausschuss wollen sich einzelne Ministerien mit Regierungschef Markus Söder (CSU) am Freitag (11.00 Uhr) mit Vertretern des Robert Koch-Institutes (RKI) über die Lage in Bayern und den anderen Bundesländern austauschen. Unterdessen ist der letzte der 14 in Bayern infizierten Patienten aus dem Krankenhaus entlassen worden, wie das Gesundheitsministerium am Donnerstag mitteilte.

15. Coronavirus-Fall: Das Kabinett berät über Prävention

Nach Bekanntwerden des 15. Coronavirus-Falls in Bayern und wegen der steigenden Zahl neuer Erkrankungen auch andernorts in Deutschland kommt am Freitag (11.00 Uhr) die Staatsregierung zusammen. In der Staatskanzlei in München wollen sich Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und mehrere Minister in einem eigens wegen der Lungenkrankheit Covid-19 einberufenen Kabinettsausschuss über die Lage im Freistaat und den anderen Bundesländern austauschen. An der Sitzung nehmen auch der Präsident des Robert Koch-Institutes (RKI), Lothar Wieler, und der ...