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Silvio Heinevetter

„Danke, Berlin“: Heinevetter reist selbstbewusst nach Köln

Am Ende ließ Silvio Heinevetter das Mikrofon einfach fallen. „Danke, Berlin“: Das waren die letzten Worte des Handball-Nationaltorhüters an die Zuschauer in der Hauptstadt nach seiner Glanzleistung beim 31:23 gegen Serbien.

Anschließend verabschiedete sich der 34-Jährige von der Berliner Arena und damit auch von seiner Wahlheimat. „Das Berliner Publikum hat uns fantastisch getragen. Ich hoffe, das wird in Köln genauso“, sagte Heinevetter.

Uwe Gensheimer

Deutschlands Handballer siegen souverän gegen Serbien

Jetzt kann die heiße WM-Phase beginnen: Die deutschen Handballer haben sich mit einem lockeren Erfolg gegen Serbien auf die Hauptrunde der Heim-WM eingestimmt.

Das Team von Bundestrainer Christian Prokop setzte sich im abschließenden Vorrundenspiel in Berlin mit 31:23 (16:12) gegen die Serben durch, die bereits vor dem Spiel keine Chance mehr auf den Einzug in die Zwischenrunde hatten. Die DHB-Auswahl zieht dagegen am Freitag mit 3:1 Punkten nach Köln um, wo am Samstagabend (20.

Stark!

Deutsche Handball-Asse begeistern bei WM

Nach einem kurzen Frühstück mit seinen müden Schützlingen verabschiedete sich Christian Prokop zum Videostudium auf sein Zimmer.

Während der Handball-Bundestrainer am Tag nach dem emotionalen WM-Highlight gegen Titelverteidiger Frankreich schon wieder einen Plan für das Gruppenfinale am Donnerstag (18.00 Uhr/ARD) gegen Serbien in Berlin ausheckte, stand den deutschen Spielern im noblen Teamhotel am Potsdamer Platz der Sinn nach Ruhe und Erholung.

DEL-Winter-Game

Auch DEB-Chef Reindl kritisiert ARD und ZDF: „Chance vertan“

DEB-Chef Franz Reindl ist enttäuscht darüber, dass ARD und ZDF nicht über das Eishockey-Freiluftspiel berichtet haben.

„Als öffentlich-rechtlicher Sender hat man ja auch eine Verpflichtung. Das war ja keine Veranstaltung, wo fünf Menschen rumgelaufen sind. Das war ein absolutes Highlight, ein großes Spektakel und noch dazu am Wintersporttag Samstag. Da hat man ganz gewiss bei ARD und ZDF eine Chance vertan“, sagte der Präsident des Deutschen Eishockey-Bundes im Interview des „Express“.

Patrick Wiencek

Handballer setzen auf Weltklasse-Defensive

Hände im Gesicht, zerschlissene Trikots, permanenter Körperkontakt - was könnte es Schöneres geben? Nicht viel, findet Patrick Wiencek, einer der Abwehrstrategen der deutschen Handballer.

Kein Mannschaftsteil der DHB-Auswahl ist bei dieser Heim-WM besser besetzt, in keinem geht es ruppiger zu. Dass die deutsche Defensive längst zur Weltklasse gehört, wurde spätestens beim hochdramatischen 25:25 gegen Titelverteidiger Frankreich deutlich.

 Teil des Teams: Rebekka Gong und Florian Wamser in der Fan-Zone.

Handball-WM für Fans: Aus der Zone in einen Verein

Er muss sich nun konzentrieren, geht in die Knie, tippelt los, immer schneller, die Frequenz erhöht sich, die Kurve schlägt aus, die Koordination stimmt, noch etwas, dann ein abruptes Ende – Nathan Berlinicke ist mit seiner Leistung an dieser einen von insgesamt sechs Stationen, an denen in der Fan-Zone zur Handball-WM in Berlin die Sportart simuliert wird, zufrieden. Der Zwölfjährige könnte nun drei Meter nach links gehen und den nächstgelegenen Handballverein zu seinem Wohnort finden.

Niedergeschlagen

Nach Remis gegen Frankreich: DHB-Team zwischen Frust und Lob

Kapitän Uwe Gensheimer trat vor Wut gegen den Pfosten, Torwart Andreas Wolff biss frustriert in sein Trikot: Trotz der besten Turnierleistung haben Deutschlands Handballer einen Sieg gegen Titelverteidiger Frankreich in letzter Sekunde verpasst.

Durch das 25:25 (12:10) am Dienstagabend im Handball-Krimi von Berlin steht die DHB-Auswahl aber zumindest vorzeitig in der WM-Hauptrunde und hat im Kampf um das Halbfinale weiter alle Trümpfe in der Hand.

DHB-Team

Smoothies, Schlaf, Sauna: Erholung für gestresste Handballer

Wer am besten regeneriert, wird am Ende Handball-Weltmeister - das ist die tiefe Überzeugung von Kurt Steuer. Der 62-Jährige arbeitet seit vielen Jahren als Mannschaftsarzt des deutschen Teams und steht auch bei der Heim-WM wieder vor einer Herausforderung.

Zwischen manchen Spielen liegen nur wenige Stunden, für die der Chefarzt des Johanniter-Krankenhauses in Bonn einen Regenerationsplan entworfen hat. Darüber hinaus haben Kapitän Uwe Gensheimer und Co.

  Kein Durchkommen – Steffen Weinhold (Mi.) und Kollegen fanden gegen die russische Abwehr wenig Mittel.

22 gegen Russland: Der erste Brocken wird für Handballer zum Stolperstein

Es war der Moment, der alles hätte ändern können. Doch als Steffen Fäth in der letzten Sekunde dieses Spiels gegen Russland den Freiwurf in die russische Abwehr donnerte, war er besiegelt, der erste kleine Dämpfer im bisher so perfekten deutschen WM-Märchen.

Dabei hätte es genauso gut anders enden können. Nicht umsonst herrschte nach dem verschenkten Sieg beim 22:22 (12:10) gegen Russland in der sonst tosenden Berliner Halle Stille – einzig die russischen Spieler bildeten eine Jubeltraube und riefen nach dem Remis ihre Freude in die ...

Sprungwurf

„Kleiner Schockmoment“: WM-Dämpfer für deutsche Handballer

Bundestrainer Christian Prokop stand die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben, als die angeknockten deutschen Handballer gesenkten Hauptes die fast verstummte Berliner Arena verließen.

Der nicht eingeplante Punktverlust beim 22:22 (12:10) gegen Russland hat der WM-Euphorie einen ersten Dämpfer versetzt und die DHB-Auswahl für das Top-Duell mit Titelverteidiger Frankreich unter Zugzwang gebracht. „Heute dürfen wir uns ärgern“, sagte Prokop.