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Im Hinterhof des Museums Ravensburger können am Freitagabend neue und alte Spiele ausprobiert werden.

Lange Nacht der Museen - das wird geboten

Rund 120 000 Menschen besuchen jährlich die vier Häuser des Ravensburger Museumsviertels. Zum sechsten Mal lädt das Quartier am Freitag, 17. August, zur „Langen Nacht der Museen“ ein. Bis 24 Uhr gibt es dann dort jede Menge Programm.

Wer mit dem Begriff „Museum“ eher Langeweile verbindet, der wird spätestens am kommenden Freitag in Ravensburg positiv überrascht. Denn die vier Häuser des Museumsviertels in der Oberstadt bieten an diesem Abend nicht nur ihr gewöhnliches Programm, sondern setzen noch einen drauf.


Der Papstpalast in Avignon ist zwar nicht das bekannteste, aber das prägendste Bauwerk der südfranzösischen Stadt. Im Mittelalt

Schon 9000 Menschen wollen die Humpis in Avignon sehen

Seit mehreren Jahren sucht das Museum Humpisquartier im Ausland nach Spuren der oberschwäbischen Kaufleute, die sich im Mittelalter in der Großen Ravensburger Handelsgesellschaft zusammengeschlossen hatten. Denn vor 500 Jahren trieb Ravensburg Handel mit halb Europa. Aktuell läuft eine Ausstellung über die Humpis in Avignon, die nach drei Monaten bereits 9000 Menschen gesehen haben.

Man muss sich das vorstellen: In einer Zeit, in der die Menschen kaum mobil waren, der eigene Lebensbereich am Horizont endete, da handelten ...


Am 5. August und 2. September gibt die aus Waldsee stammende Historikerin Julia Luibrand spezielle Kuratorenführungen im Ravens

In Südfrankreich den Humpis-Händlern auf der Spur

Die südfranzösische Handelswelt des Mittelalters, das weiße Gold Zucker und eine sich durch die Entdeckung Amerikas rasant verändernde Welt: Die 29-jährige Waldseerin Julia Luibrand ist fasziniert vom Mittelalter und den Städten am Mittelmeer dieser Epoche. Direkt nach dem Studium hat die junge Historikerin im vergangenen Jahr die Gelegenheit bekommen, eine Ausstellung zu konzipieren. „Die Humpis in Avignon – Zucker erobert Europa“ heißt das Ergebnis und ist noch bis 23.


Die rätselhafte Fahne von Manfred Sproll sorgt für Diskussionen.

SZ-Leser sind dem Fahnen-Rätsel auf der Spur

Das Rätsel der mit roten und grauen Rechtecken gespickten Fahne beschäftigt die Ravensburger: Zahlreiche Leser haben auf den Bericht in der Schwäbischen Zeitung reagiert, und Vermutungen dazu angestellt, was diese ungewöhnliche „Verzierung“ auf der ansonsten blau-weißen Fahne mit Ravensburger Wappen bedeuten könnte.

Eigentümer Manfred Sproll, der das 1425 erstmals erwähnte Gebäude in der Herrenstraße 36 vor 13 Jahren gekauft hat, fand die Fahne auf dem Dachboden.

Sehr gelungen: Musik trifft im Schloss Geschichte

Der Förderverein Humpisschloss hatte am Sonntagabend zu einer Veranstaltung mit dem Vokalensemble Diapason ins Humpis-Schloss Brochenzell eingeladen. Das Ensemble präsentierte Stücke aus Renaissance und Barock.

Helga Brauer vom Förderverein begrüßte die sechs Akteure des Ensembles, Humpis-Quartierdirektor Professor Andreas Schmauder und die überaus zahlreichen Gäste. In der kurzen Vorstellung des Fördervereins betonte Brauer, dass es bei der Gründung hauptsächlich um Erhalt und Renovierung des Schlosses ging.


Sticht heraus: Manfred Sprolls Fahne ist anders als andere Ravensburg-Fahnen.

In der Herrenstraße flattert eine besondere Fahne

Während des Rutenfestes flattert sie seit bald zehn Jahren mit vielen anderen blau-weißen Fahnen in der Herrenstraße. Aber die Fahne von Manfred Sproll ist anders als die anderen: Abgesehen vom Ravensburger Stadtwappen wird sie oben zudem von zwei roten und zwei grauen Rechtecken geziert. Nicht mal Stadtarchivar Andreas Schmauder weiß, was das zu bedeuten hat.

Sproll ist mächtig stolz auf seine Fahne. Und vermutet, sie sei die älteste der Stadt.


Hier war die Handelsniederlassung der Familie Humpis in Avignon. Wer das nicht weiß, hat Pech: Vor Ort weist kein Schild auf di

Stadt unterstützt Erinnerung an Humpis

Die Stadt Ravensburg unterstützt die Initiative von Stadtrat Rolf Engler (CDU), als Erinnerung an die Große Ravensburger Handelsgesellschaft Tafeln an den ausländischen Niederlassungen der mittelalterlichen Kaufleute anzubringen. Die Handelsgesellschaft unter Führung der Familie Humpis hatte eigene Filialen in halb Europa, genauer erforscht wurden in den vergangenen Jahren die Ableger in Genua, Barcelona und Avignon. Doch an den dort noch bestehenden Häusern gibt es keinerlei Hinweise auf das Wirken der Ravensburger Händler.


In diesem Haus befand sich die Handelsniederlassung der Familie Humpis im südfranzösischen Avignon. Wer das nicht weiß, der erf

Schilder sollen an Mittelalter-Handel erinnern

Die Kaufleute der Großen Ravensburger Handelsgesellschaft haben in ganz Europa Spuren hinterlassen. Damit man diese leichter findet, plädiert Stadtrat Rolf Engler für Erinnerungstafeln an ausgewählten Orten.

Genua, Barcelona, Avignon: Die Bezüge der Fernhandelsfamilie Humpis dorthin hat das Ravensburger Museum Humpisquartier in den vergangenen Jahren in Ausstellungen und Bildungsreisen eingehend beleuchtet. Bei der jüngsten Reise nach Südfrankreich musste die Ravensburger Reisegruppe aber feststellen, dass an der früheren ...


Höhepunkt der Stadt Avignon: der imposante Papstpalast.

Ein Handelsnetz umspannt das mittelalterliche Europa

Die Große Ravensburger Handelsgesellschaft, 1406 erstmals urkundlich erwähnt, hat im Spätmittelalter Geschäfte mit halb Europa gemacht. Auch im südfranzösischen Avignon hatte sie eine Niederlassung. Damit beschäftigt sich die aktuelle Ausstellung im Ravensburger Humpisquartier.

Die Geschichte der Großen Ravensburger Handelsgesellschaft begann mit dem Zusammenschluss der Kaufmannsfamilien Humpis, Mötteli und Muntprat. Gemeinsam wollten sie gestärkt in den Fernhandel in Europa einsteigen.


Von links: Sylvia Häberle, Kerstin Feuerstein, Christine Veeser, Andreas Schmauder, Rainer Schmauder (Obermeister), Petra Böll

Rainer Schmauder ist neuer Obermeister

Im Mittelpunkt der Mitgliederversammlung der Friseur-Innung Sigmaringen haben die Verabschiedung des bisherigen Obermeisters Dieter Bellgardt aus Bad Saulgau und die Neuwahlen des gesamten Vorstands gestanden. Zum neuen Obermeister wählten die Mitglieder Rainer Schmauder aus Pfullendorf. Seine Stellvertreter sind zukünftig Petra Böll aus Ochsenbach und Andreas Schmauder aus Sigmaringen. Weitere Vorstandsmitglieder sind Sylvia Häberle, Bad Saulgau;