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Kulturfestival "Blaue Nacht"

100 000 Besucher erleben „Blaue Nacht“ in Nürnberg

Zum 20. Mal hat Nürnberg „blau“ gemacht: Mit rund 300 Kunstaktionen und Veranstaltungen an 70 Orten hat das Kulturfestival „Blaue Nacht“ am Samstagabend rund 100 000 Besucher in die Altstadt gelockt. Projektleiter Andreas Radlmaier sagte, das seien zwar weniger als in den vergangenen Jahren, „aber wir müssen den Besuchern angesichts der unbeständigen Witterung ein großes Kompliment machen“. Ein „Magnetpunkt“ sei die Projektion „Himmlische Reise“ des in Nürnberg lebenden Künstlerpaares Eun Hui und Chang Min Lee aus Südkorea gewesen.

Spitze der Frauenkirche während der Blauen Nacht

„Blaue Nacht 2015“: Überwachungsdrohne landet auf Kaiserburg

am Freitag. Das Motto lautet in diesem Jahr „Freiheit“.

Im Germanischen Nationalmuseum sind archäologische Funde zu sehen, die einst im Kriegsschutt gefunden wurden – vom Porzellangeschirr über Kinderspielzeug bis hin zum Autowrack. In einer begehbaren Laserinstallation sollen sich die Besucher - scheinbar - über die Naturgesetze hinwegsetzen können. Auch die Freigabe des Internets für die kommerzielle und private Nutzung vor 25 Jahren spielt bei den rund 300 Veranstaltungen eine Rolle: An die Fassade der Nürnberger Kaiserburg werde ...

Es kann nur einen geben: der italienische Charmeur Pippo Pollina.

Protestsongs von Liedermacher Pippo Pollina eröffnen Bardentreffen

- Mit Balladen und Protestsongs hat am Freitag der Italo-Schweizer Pippo Pollina das 39. Nürnberger Bardentreffen eröffnet. Der Wahl-Züricher stellte vor mehreren 1000 Zuhörern auf dem Hauptmarkt sein neues Album „L’appartenenza“ vor. Darin weckt er nicht nur Erinnerungen an seine sizilianische Heimat, sondern setzt sich auch mit seiner Vergangenheit als früheres Mitglied der Anti-Mafia-Bewegung auseinander. Bei dem Festival treten bis Sonntag Künstler auf zehn Bühnen in der Nürnberger Altstadt auf.