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Kronprinzenpaar Haakon und Mette-Marit

Haakon und Mette-Marit 20 Jahre verheiratet

Für einen kühlen Skandinavier war diese Liebeserklärung das Höchste der Gefühle. «Liebe Mette-Marit, in deiner Seele lodert es», sagte Kronprinz Haakon zu seiner zu Tränen gerührten Braut im weißen Hochzeitskleid, die an diesem Tag von der Bürgerlichen zur Kronprinzessin wurde.

Empfindsam sei sie, mutig, manchmal auch «ein bisschen unsicher», temperamentvoll und noch so einiges mehr, wie der Thronfolger liebevoll aufzählte. «Du hast viel Humor und ein warmes, großes Herz.

Plymouth

Sechs Tote bei Bluttat in Plymouth

Eine Bluttat mit sechs Toten hat die südenglische Hafenstadt Plymouth in Schock und Trauer versetzt. Wie Polizeichef Shaun Sawyer mitteilte, tötete ein 22-Jähriger zwei Männer und drei Frauen, darunter ein «sehr junges Mädchen», bevor er sich selbst erschoss. Zwei Menschen wurden schwer verletzt.

Es handelt sich um den Vorfall mit den meisten Schussopfern in Großbritannien seit mehr als einem Jahrzehnt. Zum Motiv machten die Behörden zunächst keine Angaben.

Rosen

Norwegen gedenkt der Opfer des Breivik-Terrors

Jeder einzelne Name schmerzt. All diese 77 überwiegend jungen Menschen, deren Namen an diesem Nachmittag auf der Insel Utøya verlesen werden, sind vor genau zehn Jahren an diesem Ort oder zuvor im Osloer Regierungsviertel ums Leben gekommen.

Ermordet vom Rechtsterroristen Anders Behring Breivik bei der schlimmsten Gewalttat, die Norwegen nach dem Zweiten Weltkrieg erlebt hat. Eine Schweigeminute folgt, dann stellen Kronprinz Haakon und Kronprinzessin Mette-Marit, Regierungschefin Erna Solberg und andere Kränze auf.

Gedenkveranstaltung fünfter Jahrestag OEZ-Anschlag

Tiefe Trauer beim Gedenken an Münchner Anschlagsopfer

Fünf Jahre ist der rassistische Anschlag am Olympia-Einkaufszentrum (OEZ) in München her. Acht Jugendliche und eine Frau starben am 22. Juli 2016, viele mit Migrationshintergrund. Der Täter: ein Deutsch-Iraner, der sich unter anderem in Chatgruppen radikalisiert hatte und genau fünf Jahre nach den Anschlägen des rechtsextremen Norwegers Anders Behring Breivik zur Tat geschritten war. Bei Angehörigen und Freunden sitzt der Schmerz über den Verlust ihrer Liebsten immer noch tief.

«Tatort: Borowski und die Angst der weißen Männer»

Beklemmend: „Borowski und die Angst der weißen Männer“

Direkt am Ufer wird die misshandelte Leiche einer jungen Frau gefunden. In unmittelbarer Nähe macht der Kieler «Tatort»-Ermittler Kommissar Borowski (Axel Milberg) Trampelspuren im Sand aus. Er erkennt ein Muster darin und bedeckt sie mit Braunalgen.

Von höherer Position ist dann die «14» sichtbar, ein Erkennungssymbol amerikanischer Neonazis. Am Vorabend des Weltfrauentags geht es in «Borowski und die Angst der weißen Männer», dem neuen Kieler «Tatort», um die düstere Welt von militanten Frauenhassern.

Moschee-Angreifer

Norwegen: Moschee-Angreifer erhält höhere Strafe als Breivik

Zehn Monate nach dem Moschee-Angriff in Norwegen ist der Täter zu 21 Jahren Sicherheitsverwahrung verurteilt worden.

Das zuständige Bezirksgericht im norwegischen Sandvika bei Oslo sprach den 22 Jahre alten Angeklagten am Donnerstag wegen Terrorismus und Mordes schuldig. Wie Richterin Annika Lindström verkündete, beträgt die Mindestverwahrungsdauer für den Mann 14 Jahre. Er muss zudem Entschädigung an die Betroffenen zahlen und die Gerichtskosten tragen.

Polizisten bei einer Demonstration

Experte: Rechter Rand ist Motor der Corona-Proteste

Der Demonstrant trägt einen gelben Judenstern, darin geschrieben sind die Worte „Nicht geimpft“. Es sind Bilder wie dieses von einer Cottbuser Demonstration gegen die staatlichen Corona-Auflagen, die den Präsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland erzürnen.

„Gegen die derzeitigen Maßnahmen mit Symbolen zu demonstrieren, die an den Holocaust erinnern, ist geschmacklos und verhöhnt die Opfer der Schoa. Dessen sollten sich alle bewusst sein, die aus hehren Motiven mitmarschieren“, sagt Josef Schuster.

Gefährliche Spinner

Reichsbürger sind gefährliche Spinner

Lange hat man sie belächelt: Die „Reichsbürger“, die mit selbst gebastelten Ausweisen und seitenlangen Einlassungen über die Nichtexistenz der Bundesrepublik Ämter, Polizisten und Gerichte nerven, galten vielen lange als harmlose Spinner. Und da die Szene selbst mit ihren selbst ernannten Königen, Anarchisten, Rechthabern und Rechten ein einziges zerstrittenes Durcheinander ist, haben auch die Sicherheitsbehörden lange übersehen, was sich da zusammenbraut.

Madsen in aufmüpfiger Pose im U-Boot

Frauenmörder Peter Madsen im Heiratsglück

Die Empörung ist groß in Dänemark. Peter Madsen (49) gilt als einer der brutalsten Frauenmörder in der Geschichte des Königreichs. Am 19. Dezember hat der laut Rechtspsychiatriegutachten „perverse Psychopath“ in der Herstedvester Strafvollzugsanstalt nahe Kopenhagen die attraktive und gebildete Russin Jenny Curpen (39), die in Finnland lebt, geheiratet. Das hat die dänische Zeitung „BT“ nun enthüllt.

Curpen selbst, eine Künstlerin und politische Aktivistin, sowie nahe Angehörige des Mörders bestätigten die Vermählung.

Männerstatue mit Farbklecksen

Essay: Als die Männer fühlen lernten

„Männerphantasien“ – das Wort selbst setzt Phantasien frei. Jeder wird da sofort seine eigenen Bilder vor Augen haben, ein Gemisch aus Männermagazin und Herrenabend, Jagdpartie und Feuerzangenbowle. Auf das, woran Klaus Theweleit dachte, als er dieses Buch schrieb, kommt man erst im zweiten Schritt: Psychoanalyse und deutsche Geschichte.

Theweleits Buch ist ein Mythos, eine Legende. 1977 war es erschienen. Und wer in den 80er-Jahren ein geisteswissenschaftliches Fach studierte, kam nicht daran vorbei.