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Krematorium

Zahngold im Krematorium: Prozess um Steuerhinterziehung

Knapp 1,9 Millionen Euro sollen Verantwortliche eines Krematoriums am Zahngold von Toten verdient haben. Weil sie die Einnahmen angeblich nicht ordnungsgemäß versteuert haben, müssen sich der Geschäftsführer und der Betriebswart des Kemptner Unternehmens von heute an (10.00 Uhr) vor dem Amtsgericht Augsburg verantworten.

Das Zahngold sowie sogenannte Substitutiv-Implantate wie medizinische Prothesen sollen von der Asche getrennt und an eine Verwertungsfirma verkauft worden sein.

Angeklagte

Prozess gegen Afrikanerin um Sozialbetrug von 145 000 Euro

Wegen Sozialbetrugs mit einem Schaden von rund 145 000 Euro muss sich heute eine Frau aus Äthiopien vor dem Augsburger Amtsgericht verantworten. Die heute 33 Jahre alte Frau soll sich als unbegleiteter jugendlicher Flüchtling ausgegeben haben und so mehr als zwei Jahre lang Leistungen erhalten haben, die nur minderjährigen Flüchtlingen zustehen.

Bereits im Mai 2018 stand die Frau deswegen vor Gericht. Sie war damals im siebten Monat schwanger und brach vor dem Gerichtssaal kurz weinend zusammen.

 Bei den Verhandlungen im März 2019 demonstrierten Tierschützer vor dem Amtsgericht Ulm.

Schweineskandal erneut vor Gericht: Termin für Berufungsprozess steht fest

Der Fall und auch sein Urteil haben bundesweit für Schlagzeilen gesorgt: Im März 2019 hat das Amtsgericht Ulm einen Landwirt aus Merklingen wegen Verstößen gegen das Tierschutzgesetz zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren verurteilt.

Doch gegen das Urteil haben sowohl die Staatsanwaltschaft als auch der Angeklagte Berufung eingelegt.

Wie das Landgericht Ulm am Dienstag mitteilte, startet der Berufungsprozess im Februar 2020.

 Das Doping-Verfahren gegen den Nendinger Ringer Ghenadie Tulbea (links) ist eingestellt worden.

Verfahren gegen Tulbea ohne Auflage eingestellt

Das Doping-Verfahren gegen den Nendinger Ringer Ghenadie Tulbea ist am Dienstag vor dem Amtsgericht Tuttlingen wegen Geringfügigkeit ohne Auflage eingestellt worden. Tulbea gilt damit als unschuldig.

Die Schwerpunkt-Staatsanwaltschaft Freiburg hatte Tulbea einerseits die Einnahme von Meldonium vorgeworfen. Andererseits soll Tulbea vor einem Wettkampf die Höchstmenge an physiologischen Flüssigkeiten von 50 Millilitern, die intravinös zugeführt werden, überschritten haben.

Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen

Holocaust geleugnet - Strafbefehl gegen Teilnehmer einer AfD-Besuchergruppe rechtskräftig

Der Strafbefehl gegen einen Teilnehmer einer AfD-Besuchergruppe, der laut Anklage in der Gedenkstätte Sachsenhausen bei Berlin unter anderem die Existenz von Gaskammern infrage gestellt hat, ist rechtskräftig. Der Anwalt des Mannes aus Baden-Württemberg, der die Gedenkstätte mit einer Gruppe aus dem Wahlkreis der AfD-Bundestagsabgeordneten Alice Weidel besucht hatte, zog den Einspruch gegen den Strafbefehl in Höhe von 80 Tagessätzen und insgesamt 4000 Euro wegen Volksverhetzung und Störung der Totenruhe zurück.

Justitia hält Waage in der Hand

Wohnung nur „an Deutsche“ vermietbar: Vermieter vor Gericht

Wegen Diskriminierung eines aus Afrika stammenden Mietinteressenten muss sich ein Vermieter vor dem Augsburger Amtsgericht verantworten. Der Wohnungseigentümer hatte in einer Wohnungsanzeige angegeben, dass er nur „an Deutsche“ vermieten werde. Bei einem Anruf soll der aus Burkina Faso stammende Interessent von dem Vermieter entsprechend abgeblockt worden sein. Deswegen verlangt der Afrikaner nun 1000 Euro Entschädigung. Zudem soll der Vermieter verpflichtet werden, künftig entsprechende Formulierungen in den Anzeigen zu unterlassen.

Eine Justitia-Figur vor Aktenbergen

Prozess gegen Afrikanerin um Sozialbetrug von 145 000 Euro

Wegen Sozialbetrugs mit einem Schaden von rund 145 000 Euro muss sich am Mittwoch eine Frau aus Äthiopien vor dem Augsburger Amtsgericht verantworten. Die heute 33 Jahre alte Frau soll sich als unbegleiteter jugendlicher Flüchtling ausgegeben haben und so mehr als zwei Jahre lang Leistungen erhalten haben, die nur minderjährigen Flüchtlingen zustehen.

Bereits im Mai 2018 stand die Frau deswegen vor Gericht. Sie war damals im siebten Monat schwanger und brach vor dem Gerichtssaal kurz weinend zusammen.

Leckere Spezialitäten und viel Unterhaltung gibt es am Samstag und Sonntag auf dem Ehinger Sternplatz.

Verkaufsoffener Sonntag: Das ist beim „Beer&Food Festival“ geboten

Die Ehinger Geschäfte haben am kommenden Sonntag, 20. Oktober, von 13 bis 18 Uhr geöffnet. Anlass für den verkaufsoffenen Sonntag im Herbst ist die traditionelle Ausstellung „Ehinger Special“ in der Lindenhalle, bei der wieder ein breites Spektrum einheimischer und auswärtiger Unternehmen Produkte und Leistungen präsentiert.

Auf dem Ehinger Marktplatz, in der Marktstraße und in der Fußgängerzone ist am Sonntagnachmittag Einiges geboten: für Kinder gibt es eine Hüpfburg, eine Piraten-Show und Imbissstände.

 Am Amtsgericht Sigmaringen muss sich ein Unternehmer-Ehepaar verantworten, unter anderem wegen dem Vorwurf der Insolvenzverschl

Unternehmer wird wegen Betrugs verurteilt

Ein Bauunternehmer-Ehepaar aus dem Raum Meßkirch musste sich am Montag vor dem Amtsgericht Sigmaringen verantworten. Die Geschäftsführerin wurde zu einer Geldstrafe, der technische Betriebsleiter zu einer Freiheitsstrafe, die zur Bewährung ausgesetzt wurde, verurteilt. Die beiden waren in mehreren Punkten angeklagt: Zum einen soll der Insolvenzantrag trotz Zahlungsunfähigkeit nicht gestellt worden sein, zum anderen gebe es keine Buchführung aus dieser Zeit und es sollen keine Sozialversicherungsbeiträge geleistet worden sein.

Richterhammer

Gericht wertet „Containern“ von Lebensmitteln als Diebstahl

Das sogenannte Containern weggeworfener Lebensmittel eines Supermarktes ist nach einem Urteil des Bayerischen Obersten Landesgerichts in München Diebstahl. Der Supermarkt habe das Eigentum an den Waren nicht aufgegeben, auch wenn er sie in einem Container ausgesondert und zur Entsorgung bereitgestellt habe, heißt es in der Entscheidung vom 2. Oktober, die am Montag veröffentlicht wurde. Das Gericht wies damit die Revision von zwei Studentinnen zurück.