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Richterhammer

Onlinehändler wegen Porto-Betrugs zu Haftstrafe verurteilt

Weil er im größeren Stil Porto-Etiketten für Pakete gefälscht haben soll, ist ein Onlinehändler in Unterfranken zu zwei Jahren und drei Monaten Haft verurteilt worden. Der 39-Jährige hatte laut Amtsgericht Aschaffenburg für knapp 26 000 Pakete die Etiketten elektronisch nachgeahmt und so den Paketdienst DHL um fast 140 000 Euro gebracht. Der Betrug habe sich über mehr als ein Jahr gezogen. Der Händler war nach Gerichtsangaben geständig. Er verkauft über den Online-Marktplatz Ebay Haushaltsartikel, Ladekabel, Kinderspielzeug und andere ...

 Die sichergestellte Waffe samt Munition zum hier beschriebenen zweiten Fall.

Polizisten finden Gesuchte, Waffe und Sprungmesser

Zwei vollstreckte Haftbefehle und den Fund einer Waffe samt Munition sowie eines Springmessers melden Beamte der Bundespolizei. Sie waren am Samstag in Lindau im Einsatz. Die jeweils betroffenen Personen konnten anschließend wieder auf freien Fuß gesetzt werden.

Am späten Samstag stoppten die Bundespolizisten einen Wagen mit slowakischer Zulassung auf der A 96. Die Beamten stellten bei der Überprüfung des Fahrers fest, dass gegen den 44-Jährigen ein Vollstreckungshaftbefehl des Amtsgerichtes Aschaffenburg wegen Fahrens ohne ...

Amtsgericht Aschaffenburg

Gekündigter Arbeitnehmer wegen Nötigung verurteilt

Ein wegen Alkoholproblemen im Job entlassener Mann ist am Dienstag in Unterfranken wegen Nötigung und Führen einer Waffe zu zwei Jahren und drei Monaten Haft verurteilt worden. Der 61-Jährige war einige Monate nach der Entlassung alkoholisiert in ein Büro seiner früheren Arbeitsstätte gekommen und hatte dort die Büroleiterin mit einer Waffe bedroht. Die Frau war dem Prozess zufolge dafür verantwortlich, dass der Mann mit der Entlassung auch die vom Unternehmen gestellte Wohnung verloren hatte.

 Laut Polizei soll der Mann für mehrere Einbrüche auch in Friedrichshafen verantwortlich sein.

Polizei nimmt 33-Jährigen fest

Beamte der Verkehrspolizei Aschaffenburg-Hösbach haben am Montag bei einer Verkehrskontrolle auf der 13 einen 33-jährigen Rumänen festgenommen, der im Verdacht steht, überregional Einbrüche begangen zu haben. Unter anderem soll er auch in Friedrichshafen einen Einbruch begangen haben, teilt die Staatsanwaltschaft mit.

Bei der Überprüfung des Autos stellten die Polizisten neben Einbruchswerkzeug auch Schmuckstücke, Uhren sowie mehr als 1000 Euro Bargeld und einen Koffer fest, der einem Einbruchsdiebstahl Anfang November in ...

Vermisstes syrisches Mädchen tot

Vermisstes syrisches Mädchen tot: Vater unter Tatverdacht

Bei dem in einem Wald bei Aschaffenburg gefundenen menschlichen Skelett handelt es sich um die sterblichen Überreste eines seit 2017 vermissten syrischen Mädchens. Das habe die rechtsmedizinische Untersuchung der Knochen zweifelsfrei ergeben, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft in Aschaffenburg am Mittwoch mit. Das 16 Jahre alte Flüchtlingskind war Anfang Mai 2017 als vermisst gemeldet worden. Die Polizei geht von einem Gewaltverbrechen aus und hält den 44 Jahre alten Vater des Mädchens für dringend tatverdächtig.

Zu Unrecht geblitzt: Betroffener erhebt neue Vorwürfe

Die Aufregung um eine falsch eingestellte Radaranlage im Einhorntunnel in Schwäbisch Gmünd ebbt nicht ab. Der LKW-Fahrer Markus Fett, der die Geschichte durch seine Einspruch gegen einen Bußgeldbescheid in die Öffentlichkeit brachte, erhebt nun schwere Vorwürfe an die Verantwortlichen und spricht im Gespräch mit schwäbische.de von einer "Frechheit". Die Fragen sind nun: Wer hat wann von der falsch eingestellten Anlage und den Folgen gewusst - und wie sind die Verantwortlichen damit umgegangen.

Bundesgerichtshof

BGH stärkt Rechte von überschuldeten Riester-Sparern

Wer wegen Überschuldung in einer Privatinsolvenz steckt, muss nicht um seinen Riester-Renten-Vertrag fürchten. Voraussetzung ist nach einem Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) allerdings, dass staatliche Zulagen gezahlt wurden.

Außerdem dürfen die Altersvorsorgebeiträge den Höchstbetrag nicht übersteigen. Ansprüche aus einem solchen Vertrag seien nicht übertragbar, begründete der für Insolvenzrecht zuständige IX. Senat am Donnerstag in Karlsruhe die Entscheidung.

Ecstasy-Pillen

Vater und Sohn mit Drogen erwischt

Wegen des Verdachts auf unerlaubten Drogenhandel müssen ein 55 Jahre alter Mann und dessen 28-jähriger Sohn in Untersuchungshaft. Wie das Polizeipräsidium Unterfranken und die Staatsanwaltschaft Aschaffenburg am Dienstag mitteilten, waren die beiden am Sonntagabend auf dem Weg in den Urlaub auf der Autobahn 3 bei einer Verkehrskontrolle angehalten worden. In dem Wagen fanden die Beamten 14 Gramm Kokain, 55 Gramm Amphetamin, 7 Gramm Heroin, 48 Ecstasy-Tabletten und eine kleine Menge Marihuana - obendrein stand der Vater den Angaben zufolge ...

Krankenwagen

Mutter soll Baby gewürgt haben: in Krankenhaus eingewiesen

Eine Mutter aus Aschaffenburg soll versucht haben, ihr zwei Jahre altes Kind umzubringen. Die Frau kam deshalb am Mittwoch in eine psychiatrische Anstalt, wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten. Das Amtsgericht wies die 28 Jahre alte Frau auf Antrag der Staatsanwaltschaft einstweilig in ein Bezirkskrankenhaus ein. Die Frau sei „offenbar psychisch belastet“, heißt es in der Mitteilung. Sie soll das Kind am Dienstagabend gewürgt haben, ihr Ehemann sei dazwischen gegangen und habe Schlimmeres verhindert.

Tödlicher Schiffsunfall auf dem Main: Verhandlung vor OLG

- Zwei junge Leute sterben, als 2013 in einer Mai-Nacht auf dem Main bei Aschaffenburg ein Sportboot mit einem Güterschiff zusammenstößt: Wegen fahrlässiger Tötung und Gefährdung des Schiffsverkehrs steht seit Mittwoch der Fahrer des Bootes vor dem Oberlandesgericht in Nürnberg. Der 28-Jährige war im Oktober 2014 vom Amtsgericht Würzburg zu zwei Jahren und drei Monaten Haft verurteilt worden.

Bei der Kollision waren alle vier Insassen über Bord geschleudert worden.