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Hannah Meul

Keine Überraschung: Olympia ohne deutsche Kletterinnen

Deutschlands Kletterinnen können bei den Olympischen Spielen in Tokio im Sommer nur zuschauen. Bei der Europameisterschaft in Moskau haben die vier Sportlerinnen des Alpenvereins (DAV) ihre kleine Restchance auf das letzte Ticket für Japan nicht genutzt.

Damit werden bei der Olympia-Premiere der Sportart nur Alexander Megos und Jan Hojer das deutsche Kletterteam vertreten.

Hannah Meul aus Köln hatte im Finale der Kombination noch eine Chance auf den Sieg und damit das Startrecht für Olympia.

Hannah Meul

Kletterin Meul bei EM in Moskau im Finale um Olympia-Platz

Die deutsche Kletterin Hannah Meul hat den finalen Quali-Wettkampf um die Teilnahme an Olympia in Tokio erreicht.

Bei den Europameisterschaften in Moskau kletterte die 19 Jahre alte Kölnerin am Freitag ins Finale der Kombination, dem Dreikampf aus den Disziplinen Lead-, also Seilklettern, Bouldern und Speedklettern. Als Drittbeste der Qualifikation zog sie ins Finale der besten Acht am Samstag ein. Dort muss sie aber gewinnen, um den letzten europäischen Startplatz für die Kletter-Premiere bei Sommerspielen zu ergattern.

Lucia Dörffel

Deutsche Kletterinnen verpassen EM-Bronze knapp

Die deutschen Kletterinnen haben bei der EM in Moskau mit drei Finalteilnahmen in der Disziplin Bouldern überzeugt, eine Medaille aber knapp verpasst.

Im Finale der besten Sechs landeten Lucia Dörffel, Alma Bestvater und Afra Hönig auf den Plätzen vier bis sechs. Die erst 20 Jahre alte Sächsin Dörffel feierte die erste Finalteilnahme ihrer Karriere im Elitebereich. Im Bouldern, also dem Klettern von kurzen, schwierigen Elementen im Absprungbereich, wurde Dörffel erst auf der letzten Route noch vom Bronzerang verdrängt.

Alma Bestvater

Trotz Corona-Sorgen: Kletterinnen wollen Olympia-Ticket

Hinter den obligatorischen Gesichtsmasken lassen sich bei den deutschen Kletterinnen doch noch Vorfreude und Tatendrang erahnen.

Zum Abschluss des vermaledeiten Corona-Jahres 2020 haben die vier Athletinnen bei der EM in Moskau von diesem Wochenende an die Chance, sich den letzten Startplatz für Olympia in Tokio zu sichern. Nur ein Ticket für Japan wird in Russland noch vergeben - und die Titelkämpfe sind vor allem eine mentale Herausforderung für das Quartett mitten in der globalen Covid-19-Pandemie.

Kletter-Chefcoach

Kletter-Chefcoach zu Olympia: „Ein Jahr dazugewonnen“

Kletter-Bundestrainer Urs Stöcker sieht in der Verschiebung der Olympischen Spiele auf Sommer 2021 eine Chance für seine Sportart.

Die Olympia-Absage sei wegen des Kampfes gegen die Coronavirus-Pandemie alternativlos gewesen. „Aber für uns als neue Sportart ist ein zusätzliches Jahr vielleicht gar nicht so schlecht“, sagte Stöcker der Deutschen Presse-Agentur. „Jetzt können wir uns noch besser vorbereiten. Wir haben ein Jahr dazugewonnen.

Urs Stöcker steht in einer Kletterhalle

Stöcker zu Olympia-Verschiebung: „Ein Jahr dazugewonnen“

Kletter-Bundestrainer Urs Stöcker sieht in der Verschiebung der Olympischen Spiele auf Sommer 2021 eine Chance für seine Sportart. Die Olympia-Absage sei wegen des Kampfes gegen die Coronavirus-Pandemie alternativlos gewesen. „Aber für uns als neue Sportart ist ein zusätzliches Jahr vielleicht gar nicht so schlecht“, sagte Stöcker der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag. „Jetzt können wir uns noch besser vorbereiten. Wir haben ein Jahr dazugewonnen.

Jan Hojer

Kletterer wollen olympischen Extra-Schwung bei Weltcup

Auf ihrer beschwerlichen Route nach Tokio hoffen die deutschen Kletterer auf Extra-Schwung aus München.

Beim Heim-Weltcup am Wochenende unter dem Dach des Olympiastadions will sich die Truppe um Jan Hojer Selbstvertrauen holen für die wichtigste Phase der Qualifikation zu den Sommerspielen 2020. Nach starken Auftritten bei den ersten vier Weltcups gilt Hojer als Mitfavorit auf das Podium in dem Boulder-Event, also dem Klettern in Absprunghöhe.

Kletterer

Mit Mentalcoach: Kletterer starten in Olympia-Quali

Zum Start in das Abenteuer Olympia gab es für die deutschen Kletter-Hoffnungen Sushi, eine lustige Zeichenstunde und Training auf ungeliebtem Terrain.

Gut eineinhalb Jahre vor der Sommerspiel-Premiere der Sportart in Tokio 2020 hat der Deutsche Alpenverein seine Truppe für die schwere Qualifikation beisammen. „Es steht noch unglaublich viel Arbeit vor uns“, sagte Bundestrainer Urs Stöcker, als er die sechs Athleten seines Fokusteams vorstellte.

Deutsches Kletter-Perspektivteam für Tokio 2020 steht

Sechs deutsche Kletterer kämpfen um die Teilnahme an den Olympischen Spielen 2020 in Tokio. Gut eineinhalb Jahre vor der Premiere der Sportart bei Sommerspielen nominierte der Deutsche Alpenverein in dieser Woche zwei Frauen und vier Männer in sein Olympia-Fokusteam. Dieses Sextett soll gezielt auf die Qualifikation für das Großereignis vorbereitet werden, um die von August 2019 bei der WM in Japan bis Anfang 2020 geklettert wird. Der DAV kann maximal zwei Frauen und zwei Männer zu den Sommerspielen schicken.

Alexander Megos

Deutsches Kletter-Perspektivteam für Tokio 2020 steht

Sechs deutsche Kletterer kämpfen um die Teilnahme an den Olympischen Spielen 2020 in Tokio. Gut eineinhalb Jahre vor der Premiere der Sportart bei Sommerspielen nominierte der Deutsche Alpenverein in dieser Woche zwei Frauen und vier Männer in sein Olympia-Fokusteam.

Dieses Sextett soll gezielt auf die Qualifikation für das Großereignis vorbereitet werden, um die von August 2019 bei der WM in Japan bis Anfang 2020 geklettert wird. Der DAV kann maximal zwei Frauen und zwei Männer zu den Sommerspielen schicken.