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Personen bei der Mahnwache

Der Gottesstaat ist im Mark erschüttert: Wie der Flugzeugabschuss Iran verändert

„Ich wünsche, ich wäre tot“, sagte Amirali Hadschisadeh, ein General der iranischen Revolutionsgarde, drei Tage nach dem Absturz der ukrainischen Verkehrsmaschine bei Teheran. Hadschisadeh musste einräumen, dass seine Soldaten den Passagierjet für eine amerikanische Rakete hielten und vom Himmel holten: 176 Menschen starben, darunter viele Iraner und Kanadier iranischer Herkunft. Dass die Elitetruppe des Iran öffentlich zugeben muss, dass sie ein Verkehrsflugzeug nicht von einer feindlichen Rakete unterscheiden kann, ist eine Demütigung für ...

Studentenprotest im Irak: Die Demonstranten protestieren auch dagegen, dass ihr Land zum Schauplatz des Konflikts zwischen Iran

Vergeltungsschlag Irans gleicht einer Deeskalation per Raketenangriff

Als die iranischen Raketen in Militärstützpunkten im Nachbarland Irak einschlugen, waren in Teheran nicht nur die Militärplaner hellwach, sondern auch die Diplomaten. Auf der Luftwaffenbasis Al-Asad westlich von Bagdad und auf einem Stützpunkt in Erbil im Nordirak gingen in der Nacht zum Mittwoch insgesamt 15 Geschosse nieder – ein Vergeltungsschlag gegen die dort stationierten US-Truppen nach der Ermordung des iranischen Generals Kassem Soleimani in der vergangenen Woche.

Die Lage in Iran beunruhigt die Weltgemeinschaft.

Aktuelle Lage im Iran-Konflikt: Was wir wissen und was nicht

Der Iran hat in der Nacht zum Mittwoch mit einem Vergeltungsangriff auf US-Militärbasen im Irak auf die gezielte Tötung des iranischen Top-Generals Ghassem Soleimani bei einem US-Luftschlag reagiert. Zugleich kam es am Mittwochmorgen zum Absturz einer ukrainischen Passagiermaschine in der Nähe des Imam-Chomeini-Flughafens der iranischen Hauptstadt Teheran. Zudem gab es ein Erdbeben in der Nähe des iranischen Atomkraftwerks Buschehr. Die Faktenlage zu diesen Ereignissen in der Region und möglichen Zusammenhängen ist noch weitgehend unklar.

Iran fired more than a dozen missiles at US forces in Iraq: Pentagon

Analyse nach Iran-Angriff: Die Wahl zwischen unsicherem Frieden und furchtbarem Krieg liegt bei Trump

Als Vergeltung für die Ermordung des iranischen Generals Qasem Soleimani hat Iran in der Nacht bis zu 40 ballistische Raketen auf zwei Militärstützpunkte im Zentralirak sowie im irakischen Kurdistan abgefeuert.

Wie irakische Medien soeben berichten, soll es bei den Vergeltungsangriffen keine Todesopfer gegeben haben.  Mit den Attacken, die nach den Racheschwüren der iranischen Führung unvermeidlich gewesen seien, habe die Islamische Republik ihr Gesicht wahren wollen, betonen von dieser Zeitung kontaktierte westliche Diplomaten in ...

Kassem Soleimani im Jahr 2016: Der Generalmajor wurde in Iran wie ein Popstar gefeiert.

Der mächtigste Schatten der Welt: Wer der getötete iranische General Kassem Soleimani war

Man nannte ihn den „Schatten“. Kassem Soleimani, 62, war einer der mächtigsten Männer im Nahen Osten und gleichzeitig ein großer Unbekannter. Bis zu seiner Ermordung bei einem amerikanischen Drohnenangriff in Bagdad in der Nacht zum Freitag arbeitete der Generalmajor der iranischen Revolutionsgarden und Kommandeur der Al-Quds-Eliteeinheit daran, den Einfluss Irans in der Region zu stärken – oft mit rücksichtslosen Mitteln.

Soleimani war ein brutaler Extremist und treuer Gefolgsmann des iranischen Regimes.

Pro-iranische Milizionäre demonstrieren gewaltsam vor der US-Botschaft in Bagdad – eine Stürmung wurde durch den Einsatz von US-

Angriff auf US-Botschaft weckt böse Erinnerungen an Teheran 1979

Hunderte von pro-iranischen Milizionären haben an Silvester die US-Botschaft in Bagdad zu stürmen versucht. Für US-Präsident Donald Trump sitzen die Drahtzieher in Teheran, wo vor fast genau 40Jahren die US-Botschaft besetzt wurde.

Mit einem freundlichen Kopfnicken, so berichten es Augenzeugen, hätten die vor dem US-Botschaftskomplex in Bagdad stationierten irakischen Soldaten die Angreifer durchgewunken. Die Kämpfer der pro-iranischen Hasched-al-Schaabi-Milizen waren mit Äxten und Rammböcken angerückt.

Demonstration auf einer großen Straße

Proteste in Iran gegen Erhöhung der Spritpreise

Nach den Protesten im Irak und im Libanon haben die neuen Unruhen in Nahost nun auch den Iran erfasst. Mit Straßenblockaden, Protestmärschen und Parolen gegen das Regime machten Zehntausende Iraner in mehreren Städten am Wochenende ihrer Wut über eine drastische Erhöhung der Benzinpreise Luft. Mindestens ein Demonstrant und ein Polizist sollen bei Auseinandersetzungen ums Leben gekommen sein.

Präsident Hassan Ruhani will mit der Preisanhebung drei Monate vor den Parlamentswahlen im Februar neue staatliche Hilfen für arme Familien ...

 Der Iran hat nach eigenen Angaben erneut ein ausländisches Schiff im Persischen Golf festgesetzt.

Irans Revolutionsgardisten beschlagnahmen weiteren Tanker

Iran bleibt seiner Strategie der kalkulierten Eskalation im Persischen Golf treu: Zur „Bekämpfung des Benzinschmuggels“ beschlagnahmte die Marine der iranischen Revolutionsgardisten nach eigenen Angaben erneut einen ausländischen Tanker.

Einem Bericht des Teheraner Staatsfernsehens zufolge wurde das Schiff, dessen Name oder Flagge bislang nicht genannt wurde, bereits am Mittwoch in der Nähe der in der Straße von Hormus gelegenen Insel Larak gestoppt und in den Hafen von Busher dirigiert.

Wandmalerei in Teheran: Das Regime gewinnt durch die außenpolitische Krise an Rückhalt in der Bevölkerung.

Popularitätsschub für Irans Hardliner

Die jüngsten Sanktionen der USA gegen die iranische Führung haben vor allem einen Effekt: Sie führen dazu, dass sich die Bevölkerung des Landes hinter ihre Führung stellt. Für die Geistlichkeit sind die Nachrichten aus den USA fast tägliche Steilvorlagen, die rhetorisch ausgeschlachtet werden.

Jüngstes Beispiel sind die Strafmaßnahmen gegen Revolutionsführer Ali Khamenei. Irans Staatspräsident Hassan Rohani bezeichnete sie als ein „Zeichen für die geistige Behinderung im Weißen Haus“.

Ein brennendes Schiff schwimmt auf dem Meer

Öltanker-Angriff gleicht einem Zündeln am Pulverfass

Nach den neuen Angriffen auf Öltanker wächst die Gefahr eines Krieges zwischen Iran und den USA am Persischen Golf. Nur wenige Wochen nach einem mutmaßlichen Haftminen-Angriff auf vier Schiffe vor der Küste der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) griffen Unbekannte am Donnerstag im Golf von Oman zwei Tanker an.

Die Anschläge lassen die Spannungen eskalieren. „Wir befinden uns möglicherweise in der Vorbereitung einer bewusst herbeigeführten und in Kauf genommenen militärischen Konfrontation“, sagte Carlo Masala, Professor für ...