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Bürgermeisterin Alexandra Scherer an ihrem Schreibtisch im Rathaus.

Wie Bad Wurzach durch die Corona-Krise kommt erklärt Bürgermeisterin Alexandra Scherer im großen Spätsommer-Interview

Die Corona-Pandemie hat auch in Bad Wurzach in weiten Teilen das öffentliche Leben gelähmt. Vieles ist nicht mehr so möglich, wie es vor dem März 2020 war. Mit einem Kraftakt habe die Verwaltung es trotzdem geschafft, in diesem Jahr einiges auf den Weg zu bringen, sagt Bürgermeisterin Alexandra Scherer. Und so gab es zahlreiche Themen für das Sommerinterview mit SZ-Redakteur Steffen Lang.

Frau Scherer, am kommenden Montag ist die erste Ratssitzung nach der Sommerpause.

Bad Wurzachs Bürgermeisterin Alexandra Scherer zeigt zusammen mit Dirk Fietkau vom städtischen Bauhof die von Schülern entworfen

Kommunen zeigen Flagge für die Demokratie

(sz) - Anlässlich des Tags der Demokratie zeigen an diesem Dienstag Kommunen im Landkreis Flagge.

Auch Bad Wurzach, Isny, Leutkirch, Aitrach und Aichstetten hissten sie an den Rathäusern, in Bad Wurzach auf dem Klosterplatz (Bild mit Bürgermeisterin Alexandra Scherer) eine von Schülern der Berufsfachschule Druck- und Medientechnik an der Gewerblichen Schule Ravensburg entworfene Flagge.

Der internationale Tag der Demokratie wurde im Jahr 2007 von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen, um darauf aufmerksam zu machen, ...

Matthäus Rude (Vierter von rechts) stellt die Problematik des Busverkehrs am Schulzentrum vor.

Bürgermeisterin nimmt Vorschläge der Bürger entgegen

Der Gemeinderat hat vor der Sommerpause ein Entwicklungskonzept für die Zukunft von Bad Wurzach beschlossen. Bürgermeisterin Alexandra Scherer hatte die Bevölkerung zu einer Bürgerwerkstatt eingeladen, um die Entwicklung von Bereichen entlang der Trassenführung des bevorstehenden Nahwärmenetzes zu erläutern und Anregungen seitens der Bürger aufzunehmen.

Etwa 30 Personen waren ihrer Einladung gefolgt, um Verbesserungsvorschläge der Planungsbüros „Planstatt Senner“ und „TransRapp“ zu erfahren und darüber zu diskutieren.

Birgit Rutta komplettiert Vorstandsteam

Birgit Rutta komplettiert Vorstandsteam

Mit der Wahl von Birgit Rutta ist das Vorstandsteam des Tierschutzvereins Bad Wurzach wieder komplett. Coronabedingt musste die Mitgliederversammlung verschoben werden und für die ausgeschiedene Sandra Baumann übernahmen Liane Aicheler und Sonja Disam-Kaiser währenddessen, kommissarisch, die Geschicke des Vereins.

In ihrem letzten Jahresbericht ließ Baumann das Vereinsjahr 2019 nochmals Revue passieren. Zahlreiche Katzenkastrationen habe der Verein übernommen, die Zusammenarbeit mit dem Veterinäramt Ravensburg sei immer sehr gut ...

In Leutkirch wird sich in den nächsten beiden Jahren in Sachen 5G-Ausbau wohl nichts tun.

Verwirrung um 5G-Standorte in der Region

Die Telekom feiert sich in einer aktuellen Pressemitteilung dafür, dass sie großflächig ihre 5G-Initiative in Deutschland gestartet habe. Der Landkreis Ravensburg, so heißt es da, sei „mit dabei“. Unter anderem in Leutkirch, Isny und Bad Wurzach funkten jetzt Standorte im neuesten technischen Mobilfunk-Standard.

Nachfragen der „Schwäbischen Zeitung“ in den Rathäusern der betroffenen Städte haben ergeben, dass dort keine Informationen zu 5G-Standorten vorliegen.

Die Bad Wurzacher Innenstadt aus der Luft betrachtet.

Bad Wurzacher unternehmen Stadtspaziergang

Die Bürger sind zur Mitwirkung aufgerufen: Am 12. September findet zum Entwicklungskonzept für die Stadt Bad Wurzach die erste Bürgerwerkstatt, ein Stadtspaziergang, statt. darüber informiert die Stadtverwaltung.

Der Gemeinderat hat sich zuletzt in der Sitzung vom 27. Juli entschieden, in Zusammenhang mit einem möglichen Nahwärmenetz zur Nutzung von Abwärme aus der örtlichen Glasfabrik generell ein Entwicklungskonzept für die Zukunft der Stadt zu erstellen.

Die Bürgermeister Dionisy Duszynski (links) und Helmuth Morczinietz unterzeichnen die Partnerschaftsurkunde.

Nach dem Todesfall entsteht eine lebendige Partnerschaft

Seit 20 Jahren besteht die Städtepartnerschaft zwischen Bad Wurzach und dem polnischen Popielów. Auf eine lange Verlobungszeit, die von einem Todesfall überschattet wurde, folgte eine bis heute von den Menschen lebendig gehaltene Verbindung.

Gefeiert werden kann wegen der Pandemie, die in Polen sogar noch striktere Regeln als in Deutschland zur Folge hat, nicht. Völlig sang- und klanglos verstreichen lassen will der Bad Wurzacher Partnerschaftsverein das kleine Jubiläum aber nicht.

Im gesamten Landkreis Ravensburg gibt es nach Angaben des Landratsamts 13 neue Corona-Fälle.

Insgesamt zwölf neue Corona-Infektionen in Leutkirch, Bad Wurzach und Isny

Sechs Corona-Neuinfektionen in Bad Wurzach, vier in Leutkirch, zwei in Isny – das sind die aktuellen Zahlen, die das Ravensburger Landratsamt am Freitag mitgeteilt hat. Die zwölf Betroffenen waren demnach zwischen Dienstag und Freitag positiv auf das Virus getestet worden und befinden sich nun in häuslicher Quarantäne.

Für den gesamten Landkreis meldete die Behörde im genannten Zeitraum 13 Ansteckungen, fünf weitere Betroffene gelten inzwischen wieder als gesund.

Stadtsanierung: Bürger sollen mitreden

Die Verwaltung will den Westen von Bad Wurzach als Sanierungsgebiet ausweisen. Dass ein Konzept als Grundlage dafür entwickelt wird, beschloss nun der Gemeinderat einstimmig.

Hintergrund ist das geplante Nahwärmenetz, das sich vorrangig aus der Abwärme der Glasfabrik speisen soll. Von dort sollen Leitungen bis ins Kurgebiet gelegt werden. Da dafür sowieso erheblich gebaut werden muss, bietet es sich nicht nur nach Ansicht der Verwaltung an, dieses Projekt mit einer „Aufwertung des Ortsbildes sowie weiteren Maßnahmen“ zu verbinden.

 Petra Krebs freut sich, dass der Turm im Ried wieder ein ganzes Stück näher gerückt ist.

Petra Krebs und der Blick, der „was mit einem macht“

Der Bau eines Aussichtsturms im Wurzacher Ried ist zuletzt immer konkreter geworden. Unterstützung genießt die Stadt Bad Wurzach dabei auch von der Landtagsabgeordneten Petra Krebs (Bündnis 90/Die Grünen). Das betonte sie nun in einem Pressegespräch mit der „Schwäbischen Zeitung“.

Die Stadt hat mehrere Planungsbüros mit Entwurfvorschlägen beauftragt. Diese sollen im September vorliegen. Mit dem Favoriten des Gemeinderats wird dann ein Förderantrag beim Tourismusministerium gestellt.