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In der Corona-Blase

Sprachplauderei: In der Corona-Blase

Die Ferienzeit geht zu Ende. Von der Corona-Krise kann man das nicht behaupten. Die Pandemie bestimmt weiterhin unser Leben – und auch die Sprache bleibt davon nicht unberührt. Ein Beispiel: „Alexander Zverev ist in der Blase gereift“, so schrieb dieser Tage eine Zeitung über den Auftritt des Tennisstars in New York – ein vor einem halben Jahr noch undenkbarer Satz.

Rekapitulieren wir: Eine Blase ist ein mit Gas oder Luft gefüllter Hohlraum in einem festen oder flüssigen Stoff.

Veranstalter

Veranstalter hoffen auf Turnier in Köln auch 2021

Die Veranstalter der beiden Tennis-Turniere in Köln im Oktober hoffen darauf, dass die Domstadt auch in Zukunft einen festen Platz im Turnierkalender der ATP hat.

„Die Chance besteht auf jeden Fall, ein Turnier hier langfristig zu etablieren“, sagte Organisator Edwin Weindorfer in Köln. „Wir haben zwei sogenannte Corona-Lizenzen für 2020 erworben. Es gibt keine Garantie für 2021, aber wir haben uns gewisse Vorrechte gesichert“, sagte der Österreicher.

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Starkes Comeback von Nadal in Rom

Der Spanier Rafael Nadal hat nach seiner mehr als halbjährigen Pause ein erfolgreiches Comeback auf der Tennistour erlebt.

Der Weltranglisten-Zweite gewann beim Masters-Series-Turnier in Rom gegen seinen Landsmann Pablo Carreño Busta mit 6:1, 6:1. Carreño Busta hatte zuletzt bei den US Open in New York im Halbfinale gegen Alexander Zverev verloren.

Nadal hatte vor der Zwangspause wegen der Coronavirus-Pandemie Ende Februar in Acapulco den Titel geholt.

Nicolas Kiefer

Nicolas Kiefer über Zuschauer bei French Open: „Gefährlich“

Der ehemalige Tennis-Spitzenspieler Nicolas Kiefer hat Zweifel an der Entscheidung geäußert, bei den French Open in Paris Zuschauer zuzulassen.

„Ich sage mal: Man muss das Positive daran sehen. Natürlich ist es für die Atmosphäre viel, viel besser, dass Zuschauer wieder dabei sein können“, meinte der 43-Jährige aus Hannover im Interview mit dem Portal „t-online.de“. „Dann muss man aber auch sagen: Paris ist Corona-Risikogebiet - da dann Zuschauer zuzulassen, das ist auch für die Spieler wirklich gefährlich.

Alexander Zverev

US-Open-Finalist Zverev: „Ich habe noch so viel vor“

Tennisprofi Alexander Zverev sieht die Niederlage im Finale der US Open als Motivation für seine weitere Karriere und künftige Erfolge.

„Es ist ein weiterer Schritt, ein Puzzleteil, in meiner Entwicklung und meinem Leben. Ich bin immer noch erst 23 Jahre alt. Viele vergessen das vielleicht, da ich schon so lange auf der Tour mit meiner Familie unterwegs war“, sagte der gebürtige Hamburger in einem „Bild“-Interview. „Ich habe noch so viel vor mir und möchte so viel erreichen.

Respekt

Djokovic zum Finale: „Das ist es, was den Sport ausmacht“

Der Tennis-Weltranglisten-Erste Novak Djokovic hat nach dem US-Open-Endspiel den Finalteilnehmern Alexander Zverev und Dominic Thiem höchsten Respekt gezollt.

„Das ist es, was den Sport ausmacht. Respekt, Wertschätzung und Freundschaft“, schrieb der Serbein den sozialen Netzwerken und betonte: „Unabhängig von der Rivalität zwischen den Beiden und dem großartigen Kampf, den sie sich gestern geliefert haben, haben sie ein großes Herz gezeigt und viele Tennisspieler inspiriert.

«Dream Thiem»

Internationale Pressestimmen zum Endspiel der US Open

Internationale Pressestimmen nach der Niederlage (6:2, 6:4, 4:6, 3:6, 6:7 (6:8)) des deutschen Tennisprofis Alexander Zverev gegen den Österreicher Dominic Thiem im Endspiel der US Open in New York.

ÖSTERREICH: „Kronen Zeitung“: „Dominic Thiem hat in einem an Dramatik nicht zu überbietenden Finale österreichische Sportgeschichte geschrieben. Der 13. September 2020 (Ortszeit) wird für den 27-jährigen Niederösterreicher für immer ein Feiertag bleiben.

Alexander Zverev

Zverev nach dem Finale: „Werde einen Grand Slam gewinnen“

Fragen an den deutschen Tennisprofi Alexander Zverev nach der Niederlage im Endspiel der US Open gegen den Österreicher Dominic Thiem:

Können Sie sagen, zu welchem Zeitpunkt das Match gekippt ist?

Alexander Zverev: In einem Grand-Slam-Finale mit 2:0 Sätzen und einem Break zu führen und dann noch zu verlieren, ist nicht einfach. Das Match hat sich gedreht, als er mir im dritten Satz zum ersten Mal den Aufschlag abgenommen hat.

Umarmung

Thiem nach Umarmung: „Wollten diesen Moment teilen“

Als sich Alexander Zverev und Dominic Thiem nach dem Fünf-Satz-Krimi im Finale der US Open begegneten und freundschaftlich in die Armen fielen, verstießen sie gegen die geltenden Hygiene-Vorgaben.

Wegen der Coronavirus-Pandemie waren die sonst obligatorischen Handschläge am Netz nach den Matches verboten, stattdessen klopften die Spielerinnen und Spieler ihre Tennisschläger aneinander. Zverev aber ging nach der 6:2, 6:4, 4:6, 3:6, 6:7 (6:8)-Niederlage in New York auf die andere Seite des Platzes und nahm seinen Kumpel in den Arm.

Siegerehrung

Tränen nach geplatztem Titel-Traum: Zverev verliert Finale

Als sich Alexander Zverev nach dem vierstündigen Finaldrama der US Open bei seinen an Corona erkrankten Eltern bedanken wollte, versagte ihm komplett die Stimme.

Der 23 Jahre alte Hamburger sagte ein paar Worte über seinen Freund und Bezwinger Dominic Thiem, er brach ab, versuchte es wieder - und fing dann einfach an zu weinen. „Sorry“, murmelte er, drehte sich zur Seite, atmete einmal tief durch und rieb sich mit der linken Hand die Augen.