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 Jessica Pilz im Finale an der großen Wand vor etwa 4000 Zuschauern in der Olympia World in Innsbruck.

So freunden sich Kletterer mit der neuen Disziplin für Olympia an

Jakob Schubert hängt in etwa 20 Meter Höhe und umklammert zwei kleine gelbe Griffe, wie ein Schraubstock packen seine Finger zu. Dann setzt er behutsam die Füße höher und tastet mit der linken Hand nach oben. Weiter als bis zu diesem Punkt ist fast keiner seiner fünf Konkurrenten gekommen – außer Superstar Adam Ondrak, der wenige Minuten zuvor am vorletzten Griff der Route abrutschte. Schubert ist noch etwas weiter unten. Er packt zu und hält auch diesen Griff fest.

Jan Hojer

Zweimal Bronze: Kletterer mit „tollem Zeichen“ für Olympia

Für eine Party nach der historischen Bronzemedaille war Jan Hojer viel zu kaputt. „Ich bin einfach nur platt und will ins Bett“, sagte der deutsche Kletterer.

Seinen dritten Platz im letzten Wettkampf der WM in Innsbruck wird der Frankfurter in den nächsten Tagen mit Freunden nachfeiern. Dazu hat er allen Grund: Hojer und zuvor Alexander Megos bescherten dem Deutschen Alpenverein nicht nur erstmals in der Historie zwei Männer-Medaillen bei einer WM.

Alexander Megos

Deutschlands bester Felskletterer unentschieden über Olympia

Trotz des Gewinns von WM-Bronze in Innsbruck ist der deutsche Top-Kletterer Alexander Megos noch unentschlossen über einen Start bei der olympischen Premiere 2020 in Tokio. „Ich habe mich noch nicht vollends entschieden“, sagte der Erlanger der Deutschen Presse-Agentur. Der 25-Jährige ist einer der weltbesten Kletterer am Fels. Er unterstrich seine Stärke an Wettkampf-Wänden in diesem Jahr aber bereits durch den ersten Weltcup-Sieg und Rang drei bei der Weltmeisterschaft in der Lead-Disziplin am Sonntag in Tirol.

Alexander Megos

Olympia oder Felsen? Kletterstar Megos unentschlossen

Nach seinem bronzenen WM-Coup stand Alexander Megos etwas bedröppelt vor dem jubelnden Publikum. Der Kletterer aus Erlangen winkte kurz, schlenderte in Flipflops zum Podium, lächelte verlegen.

Der 25-Jährige hatte die erste deutsche Männer-Medaille in der Königsdisziplin Lead seit 1993 geholt, der Erfolg sorgt im Deutschen Alpenverein (DAV) für glänzende Augen im Hinblick auf Olympia. Ist Megos nun Mitfavorit auf eine Medaille 2020 in Tokio?

Kletter-Weltmeisterschaft in Innsbruck

Deutscher Kletterer Megos gewinnt Bronze bei WM in Innsbruck

Der deutsche Kletterer Alexander Megos hat bei der Weltmeisterschaft in Innsbruck die Bronzemedaille gewonnen. Der Erlanger musste sich am Sonntag in der Disziplin Lead, also dem Vorstiegs-Klettern mit Seil, nur dem Lokalmatadoren und Sieger Jakob Schubert sowie Titelverteidiger Adam Ondra aus Tschechien geschlagen geben. Der 25-Jährige, der einer der besten Fels-Kletterer der Welt ist, feierte den größten Erfolg seiner Wettkampfkarriere. Megos hatte es als einziger von drei deutschen Startern ins Finale geschafft.

Deutscher Alpenverein

Acht deutsche Kletterer für WM in Innsbruck nominiert

Das deutsche Kletter-Team reist mit acht Athleten zu den Weltmeisterschaften nach Innsbruck. Bei den in dieser Woche beginnenden Wettkämpfen treten vier Männer und vier Frauen an, wie der Deutsche Alpenverein (DAV) bekanntgab.

Neben dem zweimaligen Boulder-Europameister Jan Hojer (Frankfurt/Main) wurden Alexander Megos (Erlangen), Yannick Flohé (Aachen) und Alexander Averdunk (München) nominiert. Bei den Frauen treten Alma Bestvater (Weimar), Frederike Fell (Freising), Hannah Meul (Köln) und Lilli Kiesgen (Darmstadt) in der Tiroler ...

Bouldern

Kletterer auf Standortbestimmung für Olympia

Die Luft wird dünner für die deutschen Kletterer, und das schon weit unterhalb des Gipfel-Ziels in Tokio.

Zwei Jahre vor den Sommerspielen in Japan brennen die Top-Athleten von Bundestrainer Urs Stöcker auf internationale Vergleiche, längst steht die schwere Qualifikation für die olympische Premiere 2020 im Fokus. Das Finale im Boulder-Weltcup am Wochenende in München und die WM im September in Innsbruck sind die nächsten wichtigen Standortbestimmungen für das ambitionierte Team.

„Gelbe Karten“ für die deutschen Boulder-Meister

Es war ein trauriges Bild, das sich den Zuschauern bei den Siegerehrungen der Deutschen Meisterschaften (wir berichteten) im Rahmen des Volksbanken-Raiffeisenbanken-Boulder-Cups am Samstag in Überlingen bot. Der oberste Podiumsplatz blieb jeweils frei, bei den Herren stand Stefan Danker gar alleine da, weil der Drittplatzierte ebenfalls durch Abwesenheit glänzte. Durch eine Lücke im Regelwerk standen die neuen Meister bereits nach zwei Bewerben fest, der guten Stimmung auf dem Landungsplatz tat dies allerdings keinen Abbruch.