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 Alexander Lukaschenko

Belarus: der Diktator droht

Alexander Lukaschenko schlägt Alarm. „Sie haben die rote Linie überschritten“, schimpfte der belarussische Staatschef am Dienstag. Seine Gegner hätten begonnen, Eisenbahnlinien zu blockieren, was viele Todesopfer fordern könne. „Das sind Aktionen organisierter krimineller Gruppen.“ Die Staatsmacht stehe Terrorbedrohungen gegenüber und werde dementsprechend reagieren.

Der inzwischen 80 Tage währende Konflikt zwischen Opposition und Präsident eskaliert weiter.

Einsatz in Minsk

Streik und Protest in Belarus - Druck auf Lukaschenko wächst

Trotz massenhafter Festnahmen hat die Demokratiebewegung in Belarus (Weißrussland) ihre Gangart gegen den Machthaber Alexander Lukaschenko mit Streiks und neuen Protesten verschärft.

Tausende Menschen, darunter vor allem Senioren und Studenten, marschierten am Montag durch die Hauptstadt Minsk und skandierten: „Lang lebe Belarus!“ Viele trugen die historische weiß-rot-weiße Fahne. Die Behörden nahmen nach Angaben der Menschenrechtsorganisation Wesna mehr als 300 Menschen fest.

Proteste in Belarus

Polizei in Belarus setzt und Blend- und Lärmgranaten ein

Ungeachtet eines massiven Polizei- und Militäraufgebots haben mehr als 100.000 Menschen den elften Sonntag in Serie in Belarus gegen Machthaber Alexander Lukaschenko protestiert.

Nach weitgehendem friedlichem Verlauf setzte die Polizei am Abend in Minsk Blend- und Lärmgranaten gegen Demonstranten ein. Augenzeugen berichteten im Nachrichtenkanal Telegram von mehreren Verletzten. Das Innenministerium bestätigte den Einsatz der Spezialmittel gegen „gewaltbereite Demonstranten“.

Die Neswischer Bürgerin Alla Korunnaja wurde am vergangenen Wochenende nach einem Spaziergang mit ihrem Hündchen

So geht es Laichingens Freunden im belarussischen Neswisch

Der Staat Belarus kommt seit den schwer umstrittenen Wahlen im August nicht zur Ruhe. Viele Menschen fordern, dass Staatschef Alexander Lukaschenko abtritt. Seit 1992 gibt es freundschaftliche Verbindungen zwischen Laichingen und der belarussischen Stadt Neswisch. Diese wurde in einem Freundschaftsvertrag 1993 weiter vertieft. Ungezählte gegenseitige Besuche von Delegationen und Einzelpersonen beider Städte haben seither stattgefunden. Deshalb wollen viele Laichinger und Laichingerinnen wissen, wie es in der derzeit angespannten politischen ...

Proteste in Belarus

Belarussische Opposition mit Sacharow-Preis ausgezeichnet

Der renommierte Sacharow-Menschenrechtspreis des Europaparlaments geht in diesem Jahr an die Opposition in Belarus (Weißrussland).

Die Vertreter der Opposition verkörperten tagtäglich den Kampf für Menschenrechte und Meinungsfreiheit, sagte EU-Parlamentspräsident David Sassoli am Donnerstag bei der Bekanntgabe im Plenum in Brüssel. Sie alle seien starke Menschen angesichts eines sehr mächtigen Gegners. „Aber sie haben etwas auf ihrer Seite, das rohe Gewalt niemals besiegen kann: die Wahrheit“, sagte Sassoli.

Kreise: Belarussische Opposition erhält Sacharow-Menschenrechtspreis

Der renommierte Sacharow-Preis des Europaparlaments geht in diesem Jahr an die Opposition in Belarus (Weißrussland). Das bestätigten Parlamentskreise der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag. In Belarus demonstrieren die Menschen seit mehr als zwei Monaten trotz des gewalttätigen Vorgehens der Behörden gegen Machthaber Alexander Lukaschenko.

© dpa-infocom, dpa:201022-99-38848/1

Polizeieinsatz

Zahl der festgenommenen Demonstranten in Belarus gesunken

Bei den neuen Massenprotesten in Belarus (Weißrussland) gegen Staatschef Alexander Lukaschenko sind am Wochenende 280 Menschen festgenommen worden und damit deutlich weniger als eine Woche zuvor.

237 von ihnen seien am Sonntag in Gefängnisse gebracht worden, teilte das Innenministerium am Montag in Minsk mit. Es sprach von landesweit 8000 Teilnehmern bei den Aktionen am Vortag. Beobachter gingen dagegen allein in der Hauptstadt Minsk von Zehntausenden Menschen aus, die trotz des Herbstwetters auf die Straße gingen.

Proteste

Zehntausende protestieren gegen Staatschef Lukaschenko

Zehntausende Menschen haben in Belarus mit einem neuen Protestmarsch gegen Staatschef Alexander Lukaschenko demonstriert.

Sie zogen am Sonntag begleitet von einem großen Aufgebot von Polizei und Militär durch die Hauptstadt Minsk. Auch in anderen Städten gab es Aktionen. Dabei rief die Menge „Es lebe Belarus“ und „Lukaschenko in den Gefängniswagen“. Bei der als „Partisanenmarsch“ bezeichneten Demonstration wurden erneut viele Demonstranten festgenommen.

Proteste in Belarus

Massive Polizeigewalt gegen Demonstranten in Belarus

Überschattet von neuer massiver Polizeigewalt haben Zehntausende Menschen in Belarus (Weißrussland) gegen Staatschef Alexander Lukaschenko demonstriert.

Gleich zu Beginn der Proteste am Sonntag prügelten Sicherheitskräfte in der Hauptstadt Minsk auf friedliche Menschen ein und zerrten sie in Kleinbusse. Beobachter in Minsk sprachen von den heftigsten Zusammenstößen zwischen Polizei und Demonstranten seit Wochen. Die Opposition hatte zu einem „Marsch des Stolzes“ aufgerufen - denn die Menschen gehen schon seit zwei Monaten gegen ...

Alexander Lukaschenko

Belarus: Lukaschenko sucht das Gespräch mit Oppositionellen

In Belarus hat sich Machthaber Alexander Lukaschenko mit mehreren inhaftierten Oppositionellen und Mitgliedern des Koordinationsrates getroffen.

Das Gespräch im Untersuchungsgefängnis des Geheimdienstes KGB habe viereinhalb Stunden gedauert, meldete der dem belarussischen Staatsfernsehen nahe stehende Telegram-Kanal „Pul Perwogo“. Thematisiert wurden mögliche Änderungen der Verfassung, wie das oppositionelle Portal „Nexta“ berichtete. Vertreter der Opposition kritisierten später, es sei absurd, Gespräche am Runden Tisch im Gefängnis ...