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Nach dem Unwetter in Belgien

Belgien gedenkt Hochwasser-Opfern

Belgien hat im Rahmen eines Staatstrauertags der Opfer der verheerenden Hochwasserkatastrophe gedacht. Um 12.01 Uhr legten Menschen am Dienstag im ganzen Land eine Schweigeminute ein.

Im Anschluss hielt König Philippe eine Ansprache und dankte den Rettungskräften und zahlreichen freiwilligen Helfern für ihr Engagement. «Viele verloren alles. Die Arbeit eines ganzen Lebens, in wenigen Stunden dahin», sagte der Monarch mit Blick auf die immensen Schäden in Städten und Dörfern.

Maastricht

Neun Tote in Belgien - Überflutungen in Maastricht erwartet

Die Zahl der Todesopfer im Zusammenhang mit Unwettern im östlichen Belgien ist bis zum späten Donnerstagabend auf neun gestiegen. Zudem werden vier Menschen vermisst, wie die belgische Nachrichtenagentur Belga berichtete.

Innenministerin Annelies Verlinden hatte den Katastrophenschutzmechanismus der EU in Anspruch genommen, Frankreich, Italien und Österreich hatten Hilfe angeboten. Der zentrale Bahnhof der Stadt Lüttich mit knapp 200.000 Einwohnern wurde am Nachmittag geschlossen.

Tränengas

Wieder Massentreffen in Brüsseler Stadtpark eskaliert

Erneut ist ein illegales Massentreffen in einem Brüsseler Stadtpark eskaliert. Trotz behördlichen Verbots versammelten sich am Samstagnachmittag nach Angaben der belgischen Nachrichtenagentur Belga 1000 bis 2000 Menschen im beliebten Park Bois de la Cambre der Hauptstadt.

Die Polizei wurde unter anderem mit Flaschen und Böllern beworfen. Am Ende des Tages hatten die Einsatzkräfte 132 Personen festgenommen, wie Belga unter Berufung auf eine Polizeisprecherin berichtete.

Ausschreitungen

Ausschreitungen bei illegalem Massentreffen in Brüssel

Nach heftigen Ausschreitungen bei einem illegalen Massentreffen in einem beliebten Park in Brüssel hat Belgiens Ministerpräsident Alexander De Croo die Gewalteskalation als «völlig inakzeptabel» verurteilt.

In einem Statement auf Twitter sicherte er am Freitag den dabei verletzten Polizisten Unterstützung zu. Wie ein Polizeisprecher der Deutschen Presse-Agentur berichtete, wurden bei dem Einsatz 26 Beamte und mindestens acht an dem Massenauflauf beteiligte Menschen verletzt.

 Boris Johnson treibt die Impfkampagne in Großbritannien schnell voran. Impfstoff-Exporte in die EU gibt es jedoch keine.

Johnson setzt auf Charme

Mehr als 40 Millionen Corona-Impfdosen sind in der EU produziert, aber nach Großbritannien exportiert worden. Die EU droht mit Exportstopp, nun wehrt sich das Vereinigte Königreich.

Mit einer Charme-Offensive bei wichtigen Partnerländern will Boris Johnson die geplanten EU-Exportbeschränkungen für Covid-Impfstoffe verhindern. Der Premierminister werde sich telefonisch an eine Reihe von Staats- und Regierungschefs wenden, hieß es am Montag aus dem Regierungssitz Downing Street.

Grenze zu Polen

Gibt es bald neue Grenzkontrollen wegen Corona?

Im Kampf gegen die Corona-Pandemie versuchen die 27 EU-Staaten, das Tempo beim Impfen zu erhöhen und die gefürchteten neuen Virusvarianten einzudämmen. Bundeskanzlerin Angela Merkel warb am Donnerstag vor einem EU-Videogipfel für einen „kooperativen Ansatz“.

Doch schloss die CDU-Politikerin nicht aus, notfalls Grenzkontrollen einzuführen, um hochansteckende Virusformen fernzuhalten. Belgien plädierte für ein Verbot touristischer Reisen.

Coronavirus - Ausgangsbeschränkungen in Passau

Corona-Newsblog: Corona-Hotspots verschärfen Hygiene-Regeln

Die wichtigsten Nachrichten und aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus im Newsblog mit Fokus auf Deutschland und Schwerpunkt auf den Südwesten.

Aktuelle Zahlen des RKI¹: Aktuell nachgewiesen Infizierte Baden-Württemberg: ca. 41.944 (145.615 Gesamt - ca. 101.000 Genesene - 2.671 Verstorbene) Todesfälle Baden-Württemberg: 2.671 Aktuell nachgewiesen Infizierte Deutschland: ca. 301.124 (1.028.089 Gesamt - ca. 711.000 Genesene - 15.965 Verstorbene) Todesfälle Deutschland: 15.

Corona-Krise: Belgien schließt die meisten Geschäfte wieder

Im schwer vom Coronavirus getroffenen Belgien müssen die meisten Geschäfte wieder schließen. Ausnahmen gebe es etwa für Supermärkte, sagte Regierungschef Alexander De Croo am Freitag nach einer Krisensitzung in Brüssel. Gemessen an der Einwohnerzahl zählt Belgien nach Angaben der EU-Gesundheitsagentur derzeit die meisten Corona-Infektionen in der Europäischen Union.

© dpa-infocom, dpa:201030-99-150025/1

Liberaler De Croo soll neuer Regierungschef von Belgien werden

Der flämische Liberale Alexander De Croo soll neuer Ministerpräsident von Belgien werden. Dies bestätigte De Croo am Mittwoch gemeinsam mit dem zweiten offiziellen Unterhändler der Regierungsbildung, dem wallonischen Sozialdemokraten Paul Magnette. Zuvor hatten sich sieben Parteien auf eine sozialliberale sogenannte Vivaldi-Koalition geeinigt.

© dpa-infocom, dpa:200930-99-767711/1

Regierungsbildung in Belgien

Liberaler De Croo wird neuer Regierungschef von Belgien

Knapp 500 Tage nach der Parlamentswahl ist in Belgien eine neue Regierungskoalition unter Führung des flämischen Liberalen Alexander De Croo gelungen. Das neue Kabinett soll am Donnerstag vereidigt werden, wie der Königspalast am Mittwoch mitteilte.

Die sogenannte Vivaldi-Koalition besteht aus Liberalen, Grünen und Sozialdemokraten sowie flämischen Christdemokraten. Die in Flandern besonders starken rechten Parteien N-VA und Vlaams Belang bleiben außen vor.