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Nach Seilbahn-Unglück in Italien

Gedenken eine Woche nach Seilbahnunglück in Italien

Stille im Ort Stresa und Fahnen auf halbmast: Eine Woche nach dem tödlichen Seilbahnunglück am Monte Mottarone westlich des Lago Maggiore in der norditalienischen Region Piemont haben Menschen in einer Schweigeminute am Sonntagmittag der 14 Opfer gedacht.

«Eine Woche ist vergangen, seit einem Tag, den wir nie vergessen werden», schrieb der Präsident der Region Piemont, Alberto Cirio, in den sozialen Medien. Es sei ein Tag der Trauer für die Region.

„Stille und Schmerz“ - Ein Gondelabsturz erschüttert Italien

An einem steilen Waldhang im norditalienischen Piemont kämpfen sich Rettungskräfte durch Gestrüpp und über umgefallene Bäume - vor ihnen ein grandioser Ausblick auf den Lago Maggiore, daneben der grauenvolle Anblick einer völlig zerstörten Gondel und von Toten.

Am Pfingstsonntag, einem der ersten Wochenenden mit weniger Corona-Beschränkungen und mehr Freiheiten und bestem Ausflugswetter, stürzte die Kabine auf dem Weg zur Station am Monte Mottarone plötzlich ab.

Retter arbeiten am Wrack einer Gondel, die in der Nähe des Gipfels der Stresa-Mottarone-Linie in der Region Piemont, Norditalien

Seilbahnunglück in Italien - 14 Menschen bei Absturz getötet

Tödliche Fahrt ins Alpen-Panorama: Der Absturz einer Gondel am norditalienischen Lago Maggiore hat 14 Menschen am Sonntag das Leben gekostet. Dazu zählt auch eines der beiden Kinder, die der Bergwacht zufolge zunächst mit Rettungshubschraubern in eine Klinik in Turin im Piemont geflogen wurden.

Es starb bis zum Abend. Die Gondel war auf dem Weg zwischen dem kleinen Ort Stresa am Westufer des beliebten Sees und dem Monte Montarrone, dessen Gipfelkreuz auf 1491 Metern liegt, unterwegs.

Nach Unwetter in Frankreich

Milliardenschäden nach Unwettern im Alpenraum befürchtet

Die jüngsten Unwetter und Überschwemmungen haben in Italien und Frankreich vermutlich Milliardenschäden angerichtet.

Nach Rekordregen und Sturm waren am Wochenende im Nordwesten Italiens und im Bergland über der französischen Küstenmetropole Nizza Straßen und Brücken zerstört worden. Orte waren überflutet, mehrere Menschen starben.

Allein für die besonders hart getroffene Region Piemont schätzte der Regionalpräsident Alberto Cirio die Schadenshöhe am Dienstag auf rund eine Milliarde Euro.