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Ein Flugzeug von Ryanair steht auf dem Vorfeld

Flughafen Nürnberg: 2020 rund 600 000 Fluggästen weniger

Die für April 2020 angekündigte Schließung der Nürnberger Basis der Billigfluggesellschaft Ryanair stellt den Flughafen vor große Probleme. Es müsse in diesem Jahr mit einem Rückgang von rund 600 000 Passagieren gerechnet werden, sagte Finanzminister Albert Füracker (CSU) am Dienstag bei der Vorstellung des Beteiligungsberichts der Staatsregierung in München. „Das ist eine echte Belastungsprobe, aber wir bemühen uns um einen konsequenten Sparkurs, ohne dass jedoch die generelle Attraktivität des Flughafens darunter leidet.

Eine Mitarbeiterin einer Spielbank greift nach einer Kugel

Füracker: Bayerns Spielbanken verzeichnen 2019 Überschüsse

Bayerns staatliche Spielbanken haben im Jahr 2019 wieder schwarze Zahlen erwirtschaftet. 2019 würden die neun Häuser nach jetzigem Stand einen Überschuss von acht bis neun Millionen Euro erwirtschaften, sagte Finanzminister Albert Füracker (CSU) am Mittwoch bei der Vorstellung des Beteiligungsberichts der Staatsregierung 2019 in München. „Wir haben eine Durststrecke hinter uns gebracht, es ist ein Licht am Ende des Tunnels erkennbar.“ Die 2019er Geschäftszahlen werden erst im nächsten Beteiligungsbericht 2020 berücksichtigt.

Albert Füracker kommt zu einer Kabinetssitzung

Freistaat: Anteile an 72 Unternehmen mit 37 000 Mitarbeitern

Der Freistaat Bayern ist an 72 Unternehmen mit mehr als 37 000 Beschäftigten beteiligt. Rund 45 Prozent der Mitarbeiter sind Frauen. Dies geht aus dem am Mittwoch von Finanzminister Albert Füracker (CSU) in München vorgestellten Beteiligungsbericht hervor. Demnach hat sich aber zwischen dem Stichtag 31.12.2018 und dem Jahr 2000 das Beteiligungsportfolio stark verändert. Im genannten Zeitraum veräußerte der Freistaat 36 Beteiligungsunternehmen und gründete 23 Unternehmen neu beziehungsweise erwarb Anteile.

Albert Füracker

Füracker fordert Abschaffung des Solidaritätszuschlags

Finanzminister Albert Füracker (CSU) bekräftigt angesichts der hohen Steuereinnahmen des Bundes die bayerische Forderung nach der Abschaffung des Solidaritätszuschlags. „Die Abschaffung des Soli für alle ist ein dringend notwendiger Schritt und eine Frage der Glaubwürdigkeit“, sagte er am Montag einer Mitteilung zufolge. „Hier muss die SPD ihre Blockadehaltung endlich aufgeben - über 20 Jahre Soli sind genug.“

Der Bund hat das vergangene Jahr laut einem Medienbericht mit einem unerwartet hohen Überschuss abgeschlossen.

Albert Füracker

Keine Erhöhung der München-Zulage für Beamte

Im Gegensatz zu den städtischen Tarifbeschäftigten wird es für die Beamten in der Landeshauptstadt keine Erhöhung der München-Zulage geben. Finanzminister Albert Füracker (CSU) habe die als Ausgleich für die hohen Lebenshaltungskosten gedachte Erhöhung abgelehnt, teilte die Stadt München am Donnerstag mit. Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) hatte zuvor Ministerpräsident Markus Söder (CSU) aufgefordert, eine Erhöhung der Zulage auch für die in München diensttuenden Beamten zu ermöglichen.

Geldscheine und Euro-Münzen

Lindauer Gemeinden bekommen mehr Geld vom Freistaat

Mehr als 26 Millionen Euro verteilt der Freistaat Bayern in diesem Jahr an die Kommunen im Landkreis Lindau. Das sind gut vier Millionen mehr als im vergangenen Jahr. Davon profitiert die Stadt Lindau, viele Gemeinden – und der Landkreis.

Denn der bekommt mehr als die Hälfte des Geldes, und zwar 13,8 Millionen Euro. Die übrigen rund 12,5 Millionen Euro sind auf die Kreisgemeinden verteilt. So erhält die Stadt Lindau in diesem Jahr fast 3,9 Millionen Euro – im vergangenen Jahr war es eine Million weniger.

Rathaus von außen

Schuldenfrei trotz Rekordinvestitionen: Wie Kempten das geschafft hat – und was es bedeutet

Der Kuchen mit einer schwarzen Null obendrauf ist schon verputzt. Bei der letzten Stadtratsitzung in Kempten gab es einen Grund zum Feiern: Die Stadt mit rund 70 000 Einwohnern hat es geschafft, zum Jahresende schuldenfrei zu werden – und ist somit eine der ersten kreisfreien Städte in Bayern in dieser Größenordnung ohne Schulden. „Das ist natürlich ein besonderer Moment, denn seit 2002 haben wir kontinuierlich den Schuldenberg abgetragen“, sagt Oberbürgermeister Thomas Kiechle (CSU).

Gedenken an die Durchtrennung des Eisernen Vorhangs

Mit einem Bolzenschneider durchtrennten Hans-Dietrich Genscher und Jiri Dienstbier vor 30 Jahren, am 23. Dezember 1989, symbolisch den Stacheldraht am Eisernen Vorhang. Das Bild des bundesdeutschen Außenministers und seines tschechoslowakischen Amtskollegen ging um die Welt. Daran erinnerte am Montag der tschechische Außenminister Tomas Petricek bei einem Treffen mit dem bayerischen Finanz- und Heimatminister Albert Füracker (CSU) nahe der Gemeinde Rozvadov an der Grenze zur Oberpfalz.

Albert Füracker (CSU)

Bayern will nicht für Versäumnisse anderer zahlen

Bayerns Finanzminister Albert Füracker (CSU) hat die Pläne seines Bundeskollegen Olaf Scholz (SPD) für die Entlastung besonders verschuldeter Kommunen kritisiert. „Kommunen, die unverschuldet in wirtschaftliche Probleme geraten sind, muss geholfen werden - da sind sich alle einig“, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Aber ausschließlich die Höhe kommunaler Kassenkredite als Kriterium für finanzielle Hilfen heranzuziehen, lehne er „entschieden ab“.

Bayerische Landesbank

BayernLB sucht ihr Heil bei Direktbank DKB

Die BayernLB will mit Hilfe ihrer Onlinebank DKB die andauernden Niedrigzinsen überstehen. Ein neues Strategiekonzept der zu drei Vierteln in bayerischem Staatsbesitz befindlichen Landesbank sieht vor, dass die DKB ihre Kundenzahl innerhalb der nächsten fünf Jahre von derzeit vier auf acht Millionen verdoppelt. Um das zu erreichen, wollen Vorstandschef Stephan Winkelmeier und seine Kollegen 400 Millionen Euro in die DKB investieren. Das teilte die Bank am Donnerstag mit.