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Einsatz in Kabul

Pentagon-Chef gesteht Fehler bei Afghanistan-Abzug ein

Das US-Militär hat zahlreiche Fehleinschätzungen beim Abzug aus Afghanistan offengelegt und vor einer Terrorgefahr gewarnt.

«Es ist klar, es ist offensichtlich, dass der Krieg in Afghanistan nicht zu den Bedingungen geendet hat, die wir wollten», sagte Generalstabschef Mark Milley bei einer Anhörung im Senat am Dienstag. Dass Terrorgruppen wie der Islamische Staat (IS) oder Al-Kaida von Afghanistan aus versuchen könnten, die USA anzugreifen, sei eine «sehr reale Möglichkeit».

Sergej Lawrow, Außenminister von Russland.

Lawrow bestätigt Militärkontakt Malis - Franzose gefallen

Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat bestätigt, dass die malische Regierung Kontakt zu einer russischen Söldnerfirma aufgenommen hat.

Berichte über einen möglichen Einsatz der Söldnerfirma Wagner hatten in Deutschland die Debatte über einen möglichen Rückzug der Bundeswehr aus dem Sahel-Land belebt und in Frankreich Besorgnis ausgelöst.

«Sie haben sich an eine private Militärfirma aus Russland gewandt», sagte Lawrow am Samstag am Rande der UN-Vollversammlung in New York.

US-Präsident Biden

USA: Sanktionen gegen Al-Kaida-Unterstützer in Türkei

Die US-Regierung hat Sanktionen gegen mehrere finanzielle Unterstützer der Terrororganisation Al-Kaida in der Türkei verhängt.

Betroffen seien fünf Personen unterschiedlicher Nationalitäten, die finanzielle und logistische Hilfe für die Terrorgruppe geleistet hätten, teilte das US-Außenministerium am Donnerstag in Washington mit. Die Vereinigten Staaten arbeiteten weiter eng mit Partnern und Verbündeten wie der Türkei daran, Netzwerke zur finanziellen Unterstützung Al-Kaidas aufzuspüren und auszuschalten.

Macron

Französische Soldaten töten IS-Ableger-Anführer

Französische Streitkräfte haben den Chef eines bedeutenden Ablegers der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) in Westafrika getötet.

Der Anführer des Islamischer Staats in der Sahelzone (ISGS), Adnan Abu Walid al-Sahrawi, sei nach einem Luftangriff im August gestorben, sagte Verteidigungsministerin Florence Parly am Donnerstag. Präsident Emmanuel Macron twitterte bereits in der Nacht: «Dies ist ein weiterer großer Erfolg in unserem Kampf gegen terroristische Gruppen in der Sahelzone.

Eiman al-Sawahiri

Al-Kaida veröffentlicht neues Video von Anführer Al-Sawahiri

20 Jahre nach den verheerenden Anschlägen vom 11. September hat das Terrornetzwerk Al-Kaida eine neue Videobotschaft ihres Anführers Aiman al-Sawahiri veröffentlicht.

In dem am Samstag über die sozialen Medien verbreiteten Film ruft Al-Sawahiri seine Anhänger dazu auf, die Staaten im Westen und ihre Verbündeten im Nahen Osten zu bekämpfen. Das rund 60 Minuten lange Video zeigt die erste Ansprache des Al-Kaida-Chefs, seitdem es Ende vergangenen Jahres unbestätigte Gerüchte über seinen Tod gegeben hatte.

Gedenken

New York gedenkt mit Schweigeminute des 11. September

In bewegenden Trauerfeiern zum 20. Jahrestag der verheerenden Anschläge des 11. September haben die Vereinigten Staaten von Amerika den Opfern gedacht.

Im Beisein von US-Präsident Joe Biden leitete um 8.46 Uhr (Ortszeit) der Klang einer Glocke eine Schweigeminute an dem Ground Zero genannten Anschlagsort im Süden Manhattans in New York ein - genau zu der Zeit, an der islamistische Terroristen vor 20 Jahren das erste von vier entführten Flugzeugen in einen der Zwillingstürme des World Trade Centers geflogen hatten.

Konflikt in Afghanistan - Taliban

Schily und Fischer werfen USA Versagen in Afghanistan vor

Der frühere Bundesinnenminister Otto Schily bescheinigt den USA 20 Jahre nach den Anschlägen vom 11. September ein Versagen ihrer Strategie in Afghanistan.

Nach dem Einmarsch des US-Militärs infolge der Terroranschläge habe es keinen Plan und kein Verständnis der dortigen Mentalität gegeben, sagte der SPD-Politiker, der von 1998 bis 2005 der Regierung von Kanzler Gerhard Schröder angehörte, der «Süddeutschen Zeitung» (Wochenendausgabe).

 Nur falsche Hoffnungen? Rangeeza Noor schwankt zwischen Wut, Enttäuschung und Sorge.

20 Jahre nach 9/11: „Wir haben geträumt von Frieden und Demokratie“

„Was hat das alles gebracht? Wir haben geträumt von Frieden und Demokratie – sie haben uns falsche Hoffnungen gemacht“, sagt Rangeeza Noor. Enttäuschung und Wut überwiegen gerade im Gefühlschaos der 30-jährigen Afghanin. Angst und Sorge um ihre Familie kommen gleich danach.

Seit sieben Jahren lebt Noor in Deutschland. Heute – 20 Jahre nach den Terroranschlägen des 11. September auf die USA – blickt sie mit Fassungslosigkeit auf das, was in ihrem Heimatland passiert.

USA sind sozerrissen wie nie

USA so zerrissen wie nie

Zwanzig Jahre nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 besteht genügend Abstand, klarer zu sehen, wie dieser Tag die Welt verändert hat.

Statt die beispiellose Einheit in den Tagen nach dem Angriff auf die Symbole der Supermacht zu nutzen, die Nation zusammenzubringen, droht die amerikanische Gesellschaft heute an inneren Spannungen zu zerreißen. Die Amerikaner können sich angesichts einer anderen Katastrophe nicht einmal mehr auf so grundlegende Dinge verständigen, wie eine Maske zu tragen oder sich impfen zu lassen.

20 Jahre nach dem 11. September 2001

Der 11. September als deutsches Trauma

Vielleicht wiederholt sich Geschichte wirklich nicht. Die furchtbaren Bilder, die Geschichte produziert, wiederholen sich durchaus.

Wieder stürzten Menschen in diesen Tagen aus dem Himmel. In ihrer Verzweiflung hatten sie versucht, sich an die Fahrwerke amerikanischer Militärtransporter zu klammern, die Menschen aus Kabul ausflogen. Vor 20 Jahren klammerten sich Menschen in Panik an die Fenster der Türme des New Yorker World Trade Center.