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 Am 15. Oktober 1918 wird gemeldet, dass bereits mehrere Bürger in Leutkirch an der spanischen Grippe gestorben sind.

Roten Rüben gegen die „spanische Krankheit“

Die spanische Grippe, die angesichts der aktuellen Corona-Pandemie zuletzt wieder stärker ins Bewusstsein gerückt ist, raffte vor etwa 100 Jahren weltweit zwischen 20 und 50 Millionen Menschen dahin, schätzt die Weltgesundheitsorganisation. Dass auch Leutkirch von der Seuche betroffen war, zeigt ein Blick in die Ausgaben der damaligen Tageszeitung des Jahres 1918, die im Leutkircher Stadtarchiv lagern. Auch der Blick in das „Leichen-Register“ dieses Jahres, in dem auch der erste Weltkrieg endete, gibt zumindest eine Ahnung davon.

Der Biberacher Heimatforscher Wolfgang Merk hat untersucht, wie der Erste Weltkrieg das Leben in Warthausen beeinflusst hat.

„Auf dem Feld der Ehre sein Blut gelassen“

Trauer, Tod und Entbehrung: Die Zeit des Ersten Weltkriegs war brutal, nicht nur an der Front, sondern auch für die Angehörigen zuhause. Der Biberacher Heimatforscher Wolfgang Merk hat nun in aufwendiger Recherche aufgearbeitet, wie der Erste Weltkrieg das Leben in Warthausen beeinflusst hat. Er sagt: „Es gibt schönere Themen für Heimatforscher als Weltkriege.“ Doch die Forschung sei wichtig – denn bislang war die Zeit von 1914 bis 1918 häufig ein „blinder Fleck“ in der Forschung.

Die Buchhandlung Grimm war bei der Autorenlesung voll besetzt.

Ehemaliger Kulturchef begeistert mit Sprachplaudereien

Spaichingen - Lena Grimm ist am Donnerstagabend ziemlich überrascht über den großen Besucherandrang zur Dichterlesung gewesen. „Ich habe selten so viele Männer hier gesehen“, stellte die junge Buchhändlerin fest und beschaffte schnell noch ein paar Notplätze.

Eigentlich war es keine große Überraschung, dass der pensionierte Kulturjournalist Waldvogel immer noch eine Zugnummer ist, denn viele Leser der Schwäbischen Zeitung schätzen seine tiefgründigen Kolumnen.

 Mitglieder des Autoren- und Redaktionteams haben mit den Herausgebern Johannes Angele (Vierter von links) und Wolfgang Merk (re

Buch über den Ersten Weltkrieg vorgestellt

Johannes Angele und Wolfgang Merk haben ihr Buch „Oberschwaben im Ersten Weltkrieg“ im Landratsamt Biberach vorgestellt. Fünf Jahre haben die beiden Herausgeber mit einem Autorenteam akribisch Quellen studiert, Dokumente und Erinnerungen zusammengetragen und alles in einem bislang einzigartigen Werk zusammengefasst.

Jürgen Kniep, Leiter des Kreiskultur- und Archivamts, gab bei der Präsentation des Buches eine ausführliche und fachkompetente Einführung in das Thema aus historischer und sozialer Sicht.

Tatort: Auge um Auge

Tatort: Auge um Auge

Ein Gläschen Sekt mit Blick über die Stadt, auch wenn die Zeiten gerade schlecht sind. „Auf uns“, sagt Ines Böhlert (Marie Leuenberger) und küsst ihren Mann Harald (Peter Schneider). Als sie noch einmal zum Auto geht, lenkt der seinen Rollstuhl auf die gefährlich abschüssige Straße.

Der „Kurzschluss“ zu Beginn des neuen Dresden-„Tatort“ endet glimpflich. Der vierte Fall des sächsischen Ermittlerteams wird an diesem Sonntag (20.15 Uhr) unter dem Titel „Auge um Auge“ im Ersten ausgestrahlt.

Das Ehrenmal vor Meckenbeurens Pfarrkirche St. Maria erinnert an die Gefallenen der beiden Weltkriege. Die Platten auf dem Boden

„Arger Biermangel“ als verschmerzbare Kriegsfolge

Gleich in doppelter Hinsicht ist 2017 ein Gedenkjahr an die Weltkriege. Vor 100 Jahren näherte sich der Erste Weltkrieg seinem Ende, das er 1918 erreichen sollte. Die Mitte des Zweiten Weltkriegs war hingegen vor 75 Jahren – also 1942 – erreicht. Mit Blick auf die Schussengemeinde hat die SZ in den damaligen Zeitungen geblättert. Heute Part I zum Kriegsjahr 1917, in dem es auf der Gemarkung die Gemeinden Meckenbeuren, Hirschlatt und Liebenau gab. Gelesen wurde in ihnen das „Amtsblatt für den Oberamtsbezirk Tettnang“.


Eingeschüchtert von Rechtsextremen: Der ehrenamtliche Ortsbürgermeister von Tröglitz (Sachsen-Anhalt), Markus Nierth, war aus S

Rücktritt eines Ortsbürgermeisters alarmiert Politik

Die Rede ist von einem Alarmsignal: Parteiübergreifend haben Spitzenpolitiker bestürzt auf den Rücktritt des Ortsbürgermeisters von Tröglitz in Sachsen-Anhalt reagiert.

Wenn ein gewählter Bürgermeister wegen Anfeindungen von Neonazis zurücktreten müsse, dann sei das „eine Tragödie für unsere Demokratie“, sagte Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) am Dienstag in Berlin. Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Aydan Özoguz (SPD), forderte eine bessere Informationspolitik zu Flüchtlingen.


Dekan Reinhard Hangst

Der November – ein Monat mit Trauerrand

Der Novembermonat genießt bei vielen Menschen in unserer Gesellschaft wenig Sympathie: Zu viel Verwelken und Verfall, zu viele Grautöne, zu viele Requiems, zu viele Gedenktage: Allerheiligen, Allerseelen, Volkstrauertag, Totensonntag? – Der November – ein Monat mit Trauerrand.

An diesem Eindruck ändert auch die Tatsache nichts, dass der November mit dem strahlendem Fest Allerheiligen beginnt, das die katholischen Christen am 1. November morgens in festlichen Gottesdiensten feiern.

KAB Jettenhausen löst sich auf

Die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) in Jettenhausen hat sich aufgelöst. Der Verein mit zuletzt 38 Mitgliedern, die es auf ein Durchschnittsalter von 77 Jahren brachten, fand bei der letzten Mitgliederversammlung keine Bewerber mehr um Vorstandsposten. Aus Arbeitnehmern sind Rentner geworden. Am Dienstag trafen sich die Verbliebenen zu einem würdigen Abschluss, einem Essen im Hotel Knoblauch.

Schon vorher wurde Kassensturz gemacht.

Reden über Suizid: Die Tabus bröckeln - aber nur ein wenig

Berlin (dpa) - Die Gründe für Selbsttötungen blieben sehr individuell. Nehmen sich in Krisenzeiten mehr Menschen das Leben? Der Berliner Soziologe Falk Blask zweifelt an dieser These. Er glaubt, dass der Suizid mehr zum Leben dazugehört als allgemein angenommen.

Als der Ethnologe Falk Blask an der Berliner Humboldt-Universität ein Seminar zum Thema Suizid anbot, konnte er sich vor dem Ansturm der Studenten kaum retten. Die lange wissenschaftliche Beschäftigung mit dem Thema hat ihn selbst verändert.