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Ein Kompliment zaubert anderen ein Lächeln aufs Gesicht – was auch die Laune des Absenders hebt.

Studien zeigen: Nett-Sein hilft am Ende allen

Balsam für die Seele, oder einfach nur verlogene Worthülsen, um jemanden zu umgarnen? Der Wert von Komplimenten ist umstritten. Aber eines scheint laut aktuellen wissenschaftlichen Studien klar zu sein: Sie tun gut. Und zwar sowohl dem Empfänger als auch dem Absender des Kompliments.

Mark Twain sagte einst: „Von einem richtig guten Kompliment kann ich zwei Monate leben.“ Doch mit dieser Aussage stimmt er so gar nicht überein mit einigen seiner deutschen Schriftstellerkollegen.

Das linke Bild zeigt Susanne Brillisauer aus Vogt kurz vor dem Ziel beim Tauber-Lauf. Die 63-Jährige sammelt Spenden für Hochwas

63-Jährige läuft zweimal 100 Kilometer und sammelt damit Spenden für Hochwasseropfer

Das Flut-Katastrophengebiet im Ahrtal ist rund 500 Kilometer von Vogt entfernt. Doch für die Vogterin Susanne Brillisauer war es auf einmal ganz nah: Bei ihr wohnte übergangsweise ein älteres Ehepaar, das bei dem Hochwasser Mitte Juli alles verloren hat. So fasste die sportliche Vogterin einen Entschluss.

„Ich hatte gerade eine Wohnung frei, weil mein Vater im Frühjahr verstorben ist“, berichtet Susanne Brillisauer. Eine Bekannte wusste das und fragte an, ob sie ihre Eltern übergangsweise dort unterbringen könnte.

 Der Kemptener Musiker Rainer von Vielen (Mitte) hat gemeinsam mit Michael Schönmetzer die musikalische Leitung inne.

Brandneues Theaterstück des Filmemachers Leo Hiemer kommt nach Isny

Zehn Tage nach der Uraufführung im Stadttheater Kempten kommt die neue Inszenierung „Die Jüdin und der Kardinal“ ins Isnyer Kurhaus am Park, teilt Isny Marketing mit. Die Vorstellung mit dem „Theater in Kempten“ am Freitag, 5. November, 19.30 Uhr ist Teil des Begleitprogramms zur Aktion „Isny liest ein Buch“. Der Vorverkauf für den Theaterabend startet am 18. Oktober in der Isny Info sowie bei Reservix.

Bereits seit mehreren Wochen verschafft sich Thomas Meyers Best- und Longseller „Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer ...

Achtjährige verschwunden

Suche nach achtjähriger Julia: Wettlauf gegen die Zeit

Die Suche nach der im Böhmerwald vermissten achtjährigen Julia aus dem Großraum Berlin wird laut Polizei zu einem Wettlauf gegen die Zeit. «Die Chancen des Mädchens sinken von Stunde zu Stunde», sagte Polizeisprecher Josef Weindl am Dienstag der «Passauer Neuen Presse».

«Ohne Essen und Trinken schafft es ein Kind über zwei Tage», sagte er. Die Kälte sei das große Problem. In den vergangenen Nächten hätten sich die Temperaturen um den Gefrierpunkt bewegt.

Mahnwache

Halle gedenkt der Opfer des Anschlags von 2019

Zwei Jahre nach dem Terroranschlag in Halle hat die Stadt der Opfer und Hinterbliebenen gedacht. Auf dem Marktplatz hielten am Samstag Hunderte Menschen minutenlang inne.

Dazu läuteten ab 12.04 Uhr die Glocken der Marktkirche und des Roten Turms. Zu dieser Uhrzeit hatte der schwer bewaffnete rechtsextreme und antisemitische Attentäter am 9. Oktober 2019 versucht, am höchsten jüdischen Feiertag Jom Kippur in der voll besetzten Synagoge der Jüdischen Gemeinde zu Halle ein Blutbad anzurichten.

 Es ist eine kleine Herausforderung „blind“ durch den kurzen Hindernisparcours zu gehen.

Zehn Meter lang blind

Unter dem Motto „Neue Einsichten – neue Aussichten“ macht das Erlebnismobil der Christoffel-Blindenmission (CBM) an der Joseph-Christian-Gemeinschaftsschule in Riedlingen Station. Am Mittwoch, 13. Oktober, können die Schülerinnen und Schüler erleben, was es heißt, nahezu blind zu sein.

Ausgestattet mit der Simulationsbrille und einem Langstock gehen die Schüler blind durch einen kurzen Hindernisparcours. Für einige Minuten müssen sie sich ganz auf ihren Tast- und Hörsinn verlassen.

Seit ihrem Bestehen hat die Bürgerstiftung Langenargen bis Ende 2020 Projekte in den verschiedenen satzungsgebundenen Bereichen

Bürgerstiftung Langenargen spendet 45 136,41 Euro

Die Bürgerstiftung Langenargen verfügt über ein Vermögen von 254 471 Euro und hat seit ihrer Gründung 2013 als gemeinnützige Einrichtung soziale und kulturelle Vorhaben mit bislang 45 136 Euro gefördert. Allein im vergangenen Jahr schüttete die Stiftung über 10 500 Euro (2019: 7300 Euro) an Projekte in der Gemeinde aus. Trotz der anhaltenden Zinsproblematik und der nicht einfachen Zeit während der Pandemie konnte das Vermögen durch Zustiftungen in Höhe von 66 000 Euro, Spenden (47 021 Euro) und Anlageerlöse (35 680 Euro) an Zuwachs gewinnen.

 Der Sängerkranz Hülen hat bei der Hauptversammlung langjährige Mitglieder geehrt. Von links: Bürgermeisterin Andrea Schnele, di

Liederkranz Hülen blickt hoffnungsvoll in die Zukunft

Nach zweijähriger pandemiebedingter Unterbrechung konnte Dr. Guido Saur die Mitglieder des Liederkranzes Hülen wieder zu einer Hauptversammlung begrüßen. Er bedauerte, dass die für das Jahr 2020 geplanten Theateraufführungen sowie das Konzert nicht stattfinden konnten. Die Pandemie legte das gesamte Vereinsleben auf Eis. Mit Ende der Sommerferien 2021 konnte endlich wieder mit den Chorproben begonnen werden, und alle Sängerinnen und Sänger waren vollzählig und engagiert dabei.

Eva Lanzerath

Ahrwinzer ernten besonderen Jahrgang

Eva Lanzerath schneidet mit ihrer Rebschere im Weinberg über der Ahr Trauben ab und lacht: «Die Weinlese ist ein besonderes Feeling, das darf für mich in keinem Jahr fehlen, auch nicht in diesem Corona- und Flutjahr.»

Die angehende Grundschullehrerin hat gerade ihre Amtszeit als 72. Deutsche Weinkönigin beendet. Sie stammt aus dem Ahrtal, in dem am 14. und 15. Juli eine Sturzflut nach extremem Starkregen 133 Menschen getötet und vieles zerstört hat.

„Nun singe Lob du Christenheit“: Gottesdienstbesucherinnen und -besucher bringen ökumenischen Erntedank bei der Wildschützhütte.

Gottesdienstbesucher spenden 675 Euro für Flutopfer

Berge als Symbole der Begegnung von Himmel und Erde hat Combonipater Markus Körber beim ökumenischen Berggottesdienst in den Mittelpunkt seiner Ansprache gestellt.

Zusammen mit dem ehemaligen Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinde Lauchheim-Westhausen, Jan Langfeldt, zelebrierte er die Feier. Dabei rief er Berge als Kultorte in Erinnerung. Im christlichen Glauben sei der Berg Tabor, Ort der Verklärung von Jesus Christus, ein solcher, aber auch die Kreuzigungsstätte, der Berg Golgotha.