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British Airways

Corona trifft Air France-KLM und British-Airways-Mutter IAG

Der Zusammenbruch des Luftverkehrs in der Corona-Krise hat die British-Airways-Mutter IAG und die französisch-niederländische Air France-KLM schwer erwischt.

Verluste in Milliardenhöhe und düstere Aussichten für die nächsten Jahre treiben die Konzernspitzen zu drastischen Maßnahmen und herben Einschnitten. So kündigte die niederländische KLM am Freitag den Abbau von bis zu 5000 Stellen an, und die British-Airways-Mutter IAG will sich frische Milliarden von Anlegern besorgen.

KLM bekommt Kredit

KLM bekommt staatlichen Milliardenkredit

Die niederländische KLM Royal Dutch Airlines hat sich staatliche Kredite in Höhe von insgesamt 3,4 Milliarden Euro gesichert. Der Verwaltungsrat der Fluggesellschaft habe ein Unterstützungspaket der Niederlande akzeptiert, teilte KLM mit.

So könne KLM die Corona-Krise überwinden und sich auf die Zukunft vorbereiten. Damit kann der Luftfahrtkonzern Air France-KLM in der Corona-Krise mit Finanzhilfen von über 10 Milliarden Euro rechnen, die direkt vom Staat kommen oder staatlich abgesichert werden.

Latam

Lateinamerikas größte Airline Latam meldet Insolvenz an

Inmitten der Corona-Krise hat die chilenische Fluggesellschaft Latam Insolvenz angemeldet.

Die Unternehmensgruppe und die Tochterunternehmen in Chile, Peru, Kolumbien, Ecuador und den Vereinigten Staaten beantragten am Dienstag Gläubigerschutz nach Kapitel 11 des US-Insolvenzrechts, wie die Airline mitteilte. Die Töchter in Argentinien, Brasilien und Paraguay waren zunächst nicht betroffen.

Latam ist die größte Fluggesellschaft Lateinamerikas.

Lufthansa-Maschinen

Milliarden-Rettungspaket für die Lufthansa geplant

Ein milliardenschweres Rettungspaket für die angeschlagene Lufthansa rückt immer näher. Bei dem Paket gehe es um ein Volumen von neun bis zehn Milliarden Euro, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Wochenende aus Regierungskreisen.

Kurz vor der Entscheidung sind auch neue Hilfen für den Ferienflieger Condor. Bei der Lufthansa ist offen, in welcher Form die Bundesregierung dem Dax-Konzern hilft und wie viel Mitspracherecht die Politik im Falle einer vorübergehenden staatlichen Beteiligung haben soll.

Lufthansa

Luftverkehrswirtschaft fliegt in ausgewachsenen Sturm

Neuer Schock aus Washington: Europas Fluggesellschaften bereiten sich wegen des Einreisestopps in die USA auf noch mehr Flugstreichungen vor.

Unter anderem hat die Lufthansa nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur Kurzarbeit für Mitarbeiter am Boden und in der Kabine beantragt. Die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie auf die gesamte Branche werden damit noch härter. Experten erwarten einen Ausleseprozess, den längst nicht alle Fluggesellschaften überleben werden.

Carsten Spohr

Coronavirus bremst Flugverkehr - unabsehbare Folgen

Die rasante Ausbreitung des neuen Coronavirus hat für Europas Fluggesellschaften unabsehbare Folgen. Mehrere Airline-Chefs berichteten bei einem Branchentreffen am Dienstag in Brüssel von einem starken Rückgang der Buchungszahlen.

„Es ist klar, dass wir noch nicht die vollen Auswirkungen von Covid-19 erkennen können“, sagte Air-France-KLM-Vorstand Benjamin Smith, der auch dem Verband Airlines for Europe (A4E) vorsitzt.

Lufthansa-Chef Carsten Spohr erklärte, „die Situation ist sehr dynamisch“.

Mit Mundschutz

Corona-Ausbruch in Italien: Vorarlberg beruft Krisenstab ein - Was Reisende jetzt wissen müssen

Das Wichtigste im Überblick: In Norditalien gibt es aktuell den schwersten Ausbruch des Corona-Virus in Europa In der Lombardei nahe Mailand gibt es mehr als 220 bestätigte Infektionen In der betroffenen Region dürfen Tausende ihre Häuser nicht verlassen In der Nacht zum Montag wurden zwei Züge aus Norditalien am Brenner gestoppt - sie waren unterwegs nach München. An Bord gab es aber keine Infizierten Die deutsche Bundesregierung und Österreich warnen vor Panik und wollen die Grenzen offen halten Für Reisende gibt es ...

Mit Mundschutz

Corona-Ausbruch in Norditalien: Was Reisende aus Deutschland jetzt wissen müssen

Das Wichtigste im Überblick: In Norditalien gibt es aktuell den schwersten Ausbruch des Corona-Virus in Europa In der Lombardei nahe Mailand gibt es mehr als 160 bestätigte Infektionen In der betroffenen Region dürfen Tausende ihre Häuser nicht verlassen In der Nacht wurden zwei Züge aus Norditalien am Brenner gestoppt - sie waren unterwegs nach München An Bord gab es aber keine Infizierten Die deutsche Bundesregierung und Österreich warnen vor Panik und wollen die Grenzen offen halten Für Reisende gibt es Info-Telefonnummern Auch nach der ...

Dax

Dax schließt auf Tagestief

Der Dax hat am Donnerstag seine Vortagesgewinne wieder komplett abgegeben. Kurz vor Handelsschluss kamen stark negative Impulse in den Markt, so dass der Leitindex mit minus 0,91 Prozent auf 13.664,00 Punkte auf seinem Tagestief schloss.

Offensichtliche Gründe für den Abwärtsdruck gab es jedoch keine, auch wenn die Sorgen um die Coronavirus-Epidemie aktuell bleiben.

Der MDax, der die Aktien der „zweiten Liga“ enthält, gab um 0,61 Prozent auf 29.

Eine Ölraffinerie

Welche Auswirkungen die Iran-Krise auf die deutsche Wirtschaft hat

Die militärischen Spannungen zwischen Iran und den USA haben in den vergangenen Tagen große Verunsicherung ausgelöst – auch in der Wirtschaft. Je länger die Krise andauert, desto gravierender dürften die Auswirkungen auf die Konjunktur sein.

Am deutlichsten kann man die aktuelle Entwicklung am Ölpreis ablesen. Nach den iranischen Angriffen auf Militärstützpunkte im Irak, die von den USA genutzt werden, waren die Ölpreise zunächst stark gestiegen.