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 Christina Robke und VHG-Hausmeister Bernd Riefel stellten ein tatkräftige Team für das Einladen zusammen. Die Spedition Max Mül

Lindauerin mit Wurzeln in Ahrweiler macht’s möglich: VHG-Schulmöbel helfen im Flutgebiet

Manchmal zahlt es sich aus, nicht gleich alles wegzuschmeißen. Das Valentin-Heider-Gymnasium (VHG) schickt 240 eigentlich ausgemusterte Stühle, 116 Doppeltische und fünf Pulte in den Kreis Ahrweiler, wo sie in von der Flut verwüsteten Schulen weiter dienen dürfen. Hinter der Aktion steckt die Initiative einer Lindauerin mit Wurzeln im Flutgebiet.

Christina Robke ist im Kreis Ahrweiler aufgewachsen, nun wohnt sie in Lindau und ihre älteste Tochter wurde in diesem Monat im VHG eingeschult.

 Die Verpflegungsgruppe des Wangener DRK war jetzt erneut in Hochwassergebieten in Rheinland-Pfalz im Einsatz.

Wangener DRK hilft nach wie vor in Hochwasser-Gebieten

Auch zwei Monate nach der verheerenden Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen unterstützt das Deutsche Rote Kreuz in den betroffenen Gebieten mit einem umfangreichen Betreuungs- und Wiederaufbauprogramm. In den vergangenen Wochen waren hierfür auch neun Ehrenamtliche des DRK-Ortsverein Wangen im Einsatz.

Bereits am 22. August machten sich laut Mitteilung drei Helfer und eine Helferin auf den Weg nach Rheinland-Pfalz und übernahmen dort eine Woche lang logistische Aufgaben.

Ihre Vereine kochen für den guten Zweck: (von links) Uwe Lengenfelder (Vorsitzender Feuerwehr Förderverein Oberholzheim); Matthi

Feuerwehr-Fördervereine kochen zugunsten der Flutopfer

Die Feuerwehr-Fördervereine der Gemeinde Achstetten veranstalten am Wahlsonntag, 26. September, ein Mittagessen zum Abholen für zu Hause. Der Gesamterlös dieser Benefizveranstaltung wird zu 100 Prozent an den Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Bad-Neuenahr/Ahrweiler gespendet und soll den Opfern der Flutkatastrophe im Juli zugute kommen.

Matthias Göttel, Vorsitzender des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr Bronnen, hat den Kontakt zum Feuerwehr-Förderverein in Ahrweiler hergestellt.

 Sarah Landthaler (von links), Manfred Hügler, beide vom DRK Aulendorf, und Markus Förster vom DRK Altshausen halfen eine Woche

DRK Aulendorf sammelt Dampfstrahler und Bautrockner für Ahrweiler

Bautrockner, Dampfstrahler, Gasheizer – diese und ähnliche Geräte sammelt das Aulendorfer Deutsche Rote Kreuz (DRK) zurzeit. Bestimmt sind die Geräte für die Region Ahrweiler, die von der Flutkatastrophe Mitte Juli besonders schwer getroffen wurde.

Ins Leben gerufen hat die Aktion Manfred Hügler vom DRK Aulendorf. Zusammen mit zwei weiteren Ehrenamtlichen vom DRK war er Mitte August eine Woche lang im Katastrophengebiet. Was er dort erlebt und gehört hat, war Anlass für die ungewöhnliche Sammelaktion.

Hochwasser

Sommerbilanz von Regio-Wetterexperte Roth: „Das Wetter wird extremer - in alle Richtungen“

Ein Traumsommer war es dieses Jahr im Südwesten nicht gerade. Viele Regentage und häufig kühlere Temperaturen um die 20 Grad schlug vielen Menschen in der Region auf die Stimmung. 

Die Wetterwarte Süd - der Wetterpartner von Schwäbische.de aus Bad Schussenried - hat den Sommer analysiert und alle Daten zusammengetragen. Die Bilanz fällt eindeutig aus: Der Sommer war zu nass, aber - was so manchen überraschen dürfte - mit durchschnittlich 17,4 Grad auch zu warm.

 Am Haidgauer Berg lief das Wasser über Wiesen in angrenzende Keller. Das Bild entstand Mitte Juni nach starken Regenfällen.

Waldseer Ortschaften sehen sich für Hochwasser in Summe gut gerüstet

Dieser regenreiche und unwettergeladene Sommer hat unter anderem gezeigt: Nicht nur große Flüsse können für Gefahr sorgen, selbst kleine Bäche können sich durch extremen Starkregen in reißende Flüsse verwandeln und zu Überschwemmungen führen.

Extreme Wetterereignisse werden künftig noch häufiger auftreten, sagen Experten. Manche Lagen sind anfälliger für Hochwasser, andere weniger. Wie sieht die Situation in den Waldseer Ortschaften aus – sehen sie sich für künftige Starkregenphasen gut gerüstet?

Flutopfer aus Ahrweiler

Flutopfer beziehen leerstehende Häuser im Braunkohlerevier

Nach der Flutkatastrophe im Juli sind 13 betroffene Familien vorübergehend in leerstehende Häuser im rheinischen Braunkohlerevier gezogen. Sie wohnten nun in 15 Gebäuden unter anderem in Kuckum, Keyenberg und Morschenich, sagte Guido Steffen, Sprecher des Energiekonzerns RWE, auf Anfrage. Dort könnten sie bleiben, bis sie ihr beschädigtes Haus wieder aufgebaut oder ein neues Zuhause gefunden hätten.

Anja Kassenpecher (51) und ihr Sohn Dennis (22) leben nun seit gut anderthalb Wochen im Erkelenzer Ortsteil Kuckum.

Gedenken in Aachen

Steinmeier und Merkel bei Gedenken für Flutopfer

«Der Ahr-Psalm haut einen von den Füßen!» Zwei Stunden vor Beginn des Gedenkgottesdienstes im Aachener Dom macht diese Warnung bereits die Runde unter den wartenden Helfern und Organisatoren.

Der Ahr-Psalm. Verfasst von Stephan Wahl, einem katholischen Priester, der in dem vom Hochwasser verwüsteten Kreis Ahrweiler aufgewachsen ist und in Sinzig einen Verwandten verloren hat.

Bach wird zum Ungeheuer

Als die Verse später im achteckigen Zentralbau des Kaiserdoms vorgetragen werden, ist die Erschütterung geradezu ...

Sechs Wochen nach der Flut im Ahrtal

Experten: Keine Seuchengefahr mehr im Flutgebiet

Befürchtungen von Seuchen im flutgeschädigten Ahrtal mit 133 Todesopfern haben sich nach Aussagen von Expertinnen und Experten nicht bestätigt.

Leichen von Menschen und Tieren, Fäkalien, Heizöl, Pflanzenschutzmittel und vieles mehr waren in der Katastrophennacht auf den 15. Juli von dem Hochwasser nach einem extremen Starkregen durch das Flusstal geschwemmt worden.

Die Vorsitzende des Bundesverbands der Ärztinnen und Ärzte des öffentlichen Gesundheitsdienstes, Ute Teichert, sagte der Deutschen Presse-Agentur: «Ich habe ...

 Volker Hauger, Franziska Elmas und Simon Endres (von links) haben neben anderen Hilfsgütern auch 70 Kinderfahrzeuge in den Land

Bobbycars für Kinder im Flutgebiet gespendet

Das Dorf Mayschoß (LK Ahrweiler, Rheinland-Pfalz) mit circa 1000 Einwohnern wurde bei dem Unwetter am 14.07.2021 besonders stark getroffen. Mehrere Tage lang war es von der Außenwelt abgeschnitten. Häuser, darunter sogar ein kompletter Straßenzug, wurden weggerissen. Straßen sind weggebrochen und einige Bewohner haben ihr Leben gelassen – viele Familien haben fast alles verloren. Bereits zu Beginn der verheerenden Flutkatastrophe waren zehn Tage lang insgesamt 85 Helfer*innen der Hilfsorganisation @fire im Ahrtal im Einsatz.