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Khashoggi-Wandbild

Khashoggi-Söhne vergeben Mord an ihrem Vater

Die Familie des ermordeten regierungskritischen saudischen Journalisten Jamal Khashoggi hat den Tätern nach eigenen Angaben vergeben.

„Wir, die Söhne des Märtyrers Jamal Khashoggi, erklären, dass wir denjenigen verzeihen, die unseren Vater getötet haben“, schrieb Kashoggis ältester Sohn Salah am Freitag auf Twitter.

Dieser Schritt kann bedeuten, dass die Täter der Todesstrafe entgehen. Khashoggis türkische Verlobte Hatice Cengiz und Menschenrechtler reagierten mit scharfer Kritik, weil sie befürchten, dass die wahren ...

Jamal Khashoggi

Nach Khashoggi-Mord: 20 Verdächtige in Istanbul angeklagt

Rund anderthalb Jahre nach dem Mord an dem saudischen Regimekritiker und Journalisten Jamal Khashoggi in Istanbul ist in der Türkei Anklage gegen 20 Verdächtige erhoben worden.

Hauptangeklagte sind zwei ehemalige Berater des saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman, wie die Istanbuler Staatsanwaltschaft am Mittwoch mitteilte.

Saud bin Abdullah al-Kahtani und Ahmed al-Asiri werde vorgeworfen, die 18 übrigen Angeklagten zu vorsätzlichem Mord unter Folter angestiftet zu haben.

Jeff Bezos

Saudischer Hacker-Angriff auf Jeff Bezos? UN-Experten empört

Nach der Enthüllung eines möglichen saudischen Hacker-Angriffs auf den „Washington Post“-Besitzer und Amazon-Gründer Jeff Bezos haben UN-Experten dringend eine Untersuchung gefordert.

Dabei müssten US- und andere relevante Behörden ermitteln, ob der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman persönlich in Versuche involviert sei, vermeintliche Gegner ins Visier zu nehmen, teilten zwei unabhängige Experten des UN-Menschenrechtsbüros in Genf mit.

Khashoggi-Mord

Khashoggi-Mord: Fünf Menschen zum Tode verurteilt

Der grausame Mord an dem regierungskritischen Journalisten Jamal Khashoggi hat Saudi-Arabien international viel Kritik eingebracht - nun hat ein Strafgericht in dem Königreich fünf Angeklagte in dem Fall zum Tode verurteilt.

Wie die Staatsanwaltschaft in Riad weiter mitteilte, wurden zudem drei Angeklagte wegen „Verschleierung des Verbrechens“ zu Haftstrafen von insgesamt 24 Jahren verurteilt. Gut ein Jahr nach dem Mord hat Saudi-Arabien damit mehrere Schuldige benannt, hält ihre Namen aber noch unter Verschluss.

Angehörige und Aktivisten erinnern in Istanbul an Khashoggi

Am Jahrestag der Ermordung des saudischen Regimekritikers und Journalisten Jamal Khashoggi sind nahe dem saudischen Konsulat in Istanbul Dutzende Aktivisten und Journalisten für eine Gedenkfeier zusammengekommen.

Am 2. Oktober 2018 war das Haus zum Tatort geworden, als ein saudisches Sonderkommando Khashoggi bei einem Termin dort abfing, tötete und anschließend zerstückelte. Unter den Teilnehmern der Feier im Stadtviertel Besiktas waren die jemenitische Friedensnobelpreisträgerin Tawakkul Karman, Khashoggis türkische Verlobte Hatice ...

Journalist spricht in ein Mikrofon

Warum der Khashoggi-Mord kein Thema mehr ist

Der Angriff auf Saudi-Arabiens größte Ölraffinerie am vergangenen Wochenende hat die Debatte um den Stopp von Rüstungsexporten in das Land neu entfacht. Bundestagsabgeordnete von CDU und CSU, darunter der stellvertretende Unionsfraktionschef Johann Wadephul, wollen, dass die Regierung Exporte von Rüstungsgütern wieder zulässt. Sie hält aber an ihrer Entscheidung vom Oktober 2018 fest, am Mittwoch verlängerte sie den Exportstopp bis Ende März 2020.

Weißgewaschen: Der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman.

Der Journalistenmord ist den G20 egal: Mohammed bin Salmans Weste ist weißgewaschen

Dass es so schnell gehen würde, hatte Mohammed bin Salman wohl nicht gedacht. Am Freitagabend in Osaka posierte er mit den Mächtigen der Welt zum Gruppenfoto. „MBS“, wie der saudische Kronprinz genannt wird, stand, wie es das Protokoll vorschreibt, als nächster Gastgeber der G20 mittendrin. Seine blütenweiße Dischdascha, das traditionelle Gewand der Araber, sollte Unschuld und Reinheit symbolisieren.

Natürlich hatten Reporter US-Präsident Trump nach der Verwicklung von MBS in den Khashoggi-Mord gefragt.

UN: Hinweise auf Verwicklung von Kronprinz in Khashoggi-Mord

Eine UN-Menschenrechtsexpertin sieht „glaubhafte Hinweise“ auf eine persönliche Verantwortung des saudischen Kronprinzen für die Tötung des saudischen Journalisten Jamal Khashoggi. Zur Klärung der Schuldfrage sei allerdings eine weiterführende Untersuchung nötig, schrieb Agnès Callamard in ihrem Bericht an den UN-Menschenrechtsrat, der jetzt in Genf veröffentlicht wurde. Kronprinz Mohammed bin Salman war mehrfach als Drahtzieher der Bluttat verdächtigt worden.

Mohammed bin Salman

Khashoggi-Mord: UN sieht Hinweise auf Saudi-Kronprinz

Gegen den saudischen Kronprinzen sollte nach Auffassung einer UN-Menschenrechtsexpertin wegen des Mordes an dem Journalisten Jamal Khashoggi ermittelt werden.

Es gebe glaubwürdige Hinweise auf eine mögliche persönliche Verantwortung von Kronprinz Mohammed bin Salman und anderer ranghoher Vertreter Saudi-Arabiens, schrieb Agnès Callamard, UN-Sonderberichterstatterin für außergerichtliche, standrechtliche oder willkürliche Hinrichtungen, in ihrem Bericht an den UN-Menschenrechtsrat in Genf.

UN: Hinweise auf Verantwortung von Saudi-Kronprinz bei Khashoggi-Mord

Eine UN-Menschenrechtsspezialistin sieht „glaubhafte Hinweise“ für eine mögliche persönliche Verantwortung des saudischen Kronprinzen für die Tötung des regierungskritischen Journalisten Jamal Khashoggi. Zur Klärung der Schuldfrage sei allerdings noch eine weiterführende Untersuchung nötig, schrieb Agnès Callamard in ihrem Bericht an den UN-Menschenrechtsrat, der am Mittwoch in Genf veröffentlicht wurde. Kronprinz Mohammed bin Salman war mehrfach als Drahtzieher der Tötungsaktion verdächtigt worden.