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 Tiepolos Daphne

Tiepolo in der Staatsgalerie Stuttgart

Giovanni Battista Tiepolo war das, was man heute einen Senkrechtstarter nennt: Mit 17 Jahren aufgenommen in das Zunftverzeichnis der venezianischen Maler, ein Jahr später machte er sich selbstständig, mit 21 wurde er Meister und schon bald gehörten Kunden wie der Bischof von Udine zu seinen Auftraggebern. Um sein bekanntestes Werk zu sehen, müssen deutsche Kunstfans nicht bis nach Italien fahren: Als Hauptwerk Tiepolos gilt das größte Deckenfresko der Welt.

Künstler bei der Arbeit

Genug vom Rommel-Mythos? Wie der „Wüstenfuchs“ 75 Jahre nach seinem Tod für Ärger sorgt

In Blaustein haben sie genug: „Genug vom Rommel-Mythos, genug Gerede und genug von der Verehrung des sogenannten Wüstenfuchs, genug vom Missbrauch des Rommel-Bildes bis heute!“ Manfred Kindl ist Archivar der kleinen Stadt in der Nähe von Ulm und beschäftigt sich qua Beruf mit der Person des Generalfeldmarschalls Erwin Rommel, der in Blaustein-Herrlingen wohnte und dort vor 75 Jahren, am 14. Oktober 1944, auf Befehl Adolf Hitlers in den Suizid gezwungen wurde: „Wir wollen zeigen, dass Herrlingen in der ersten Hälfte des 20.

 Katrin Albsteiger (rote Jacke) bekommt von Joachim Keller (rechts) ein Präsent.

CDU-Verbände wollen mehr Schlagkraft erzeugen

Der Allmendinger CDU-Ortsverband und der Schelklinger CDU-Stadtverband planen ihre Fusion. Dieses Vorhaben wurde von Walter Haimerl bei der Begrüßung zum politischen Abend bei der Sichelhenke in Hausen ob Allmendingen bekanntgegeben. Im kommenden Jahr soll der Zusammenschluss der benachbarten Verbände vollzogen werden, so planen es die Verbandsspitzen. Dem von Walter Haimerl geführten Ortsverband Allmendingen gehören derzeit 80 Mitglieder an. 67 Mitglieder sind es momentan im Stadtverband Schelklingen unter der Leitung von Heinz Zeiher.

Elfriede Koch.

Die Tyrannei des Sollens und Müssens

Tettnang (anrö) - Lassen sich Frauen zu sehr unter Druck setzen? Um dieses Thema ist es am Samstagvormittag beim 19. Frauenfrühstück im Martin-Luther-Gemeindezentrum in Tettnang gegangen. Nach einem reichlichen Frühstück mit regionalen Produkten, liebevoll arrangiert vom Frauenteam der Martin-Luther-Gemeinde, gelang es Ingrid Trost am Klavier mit „Spirit of Love“ die lebhaften Gespräche zum Verstummen zu bringen.

Ute Kessler-Ploner vom Team Frauenfrühstück begrüßte Referentin Elfriede Koch aus Lohr am Main.

Helge Achenbach

Helge Achenbach denkt an Kunstmarkt-Comeback

„Helge is back“ - Das ist Helge Achenbachs erster Satz im Gespräch. Stolz schwingt da mit und vielleicht etwas Trotz. Deutschlands einst bekanntester Kunstberater war von allen abgeschrieben worden. Vier Jahre saß Achenbach im Gefängnis.

Den Aldi-Erben Berthold Albrecht hatte Achenbach mit fingierten Rechnungen um rund 20 Millionen Euro betrogen. Heute kauft Achenbach selber bei Aldi ein. Bei 2000 Euro im Monat und Ratenzahlungen an Sparkasse und Finanzamt sind Edel-Restaurants nicht mehr möglich.

Gedenkstein für ermordete Studentin in Freiburg

Freiburger Stiftung hilft im Namen von ermordeter Studentin

Die nach dem Mord an einer 19 Jahre alten Medizinstudentin in Freiburg gegründete Maria-Ladenburger-Stiftung will künftig jährlich rund 30 000 Euro Hilfen auszahlen. Unterstützt werden Freiburger Studenten und deren soziale Projekte, sagte der Geschäftsführer der Stiftung, Michael Lauk, in Freiburg der Deutschen Presse-Agentur: „In den ersten eineinhalb Jahren ihres Bestehens hat die Stiftung Fördermittel in Höhe von rund 25 000 Euro ausgezahlt.“ Gefördert worden seien mehr als 20 Studenten und Studentengruppen sowie die Studienstarthilfe des ...

Mann mit Brille schaut in die Kamera

Gerald Knaus: „Deutschland hat jedes Interesse, Gambias Demokratie zu stärken“

Er ist der Kopf hinter dem Flüchtlingsabkommen zwischen der EU und der Türkei, jetzt entwickelt er einen Plan für die Kooperation mit Gambia: Gerald Knaus, Vorsitzender der Europäische Stabilitätsinitiative (ESI). Helen Belz erklärt Knaus seine Ideen.

Herr Knaus, was kann die Landesregierung tun, um mit Gambia eine Einigung zu erzielen?

Ich glaube, wir brauchen Realismus und eine Vision. Realismus zum Beispiel bei der Frage nach Rückführungen.

Äthiopiens Ministerpräsident Abiy Ahmed (Mitte) befriedete auch den Grenzkonflikt mit dem eritreischen Präsidenten Isaias Afwerk

Liegestütze mit Todfeinden

Als Abiy Ahmed Ali am 15. August 1976 in der äthiopischen Kleinstadt Beshasha geboren wurde, wurden ihm die Voraussetzungen für religiöse und ethnische Versöhnung des Landes mit in die Wiege gelegt. Sein Vater war Muslim und gehörte der größten äthiopischen Ethnie, den Oromo, an. Seine Mutter war konvertierte orthodoxe Christin und Amharin, Angehörige der zweitgrößten Volksgruppe. 43 Jahre später wird der Sohn des Paares für seinen internationalen Einsatz für den Frieden und die Beilegung des Grenzkonfliktes mit dem Nachbarland Eritrea mit dem ...

Hetze im Internet

„Halt die Fresse und verrecke!“ - Wie der Hass unsere Gesellschaft bedroht

"Halt einfach die Fresse und verrecke Wollny".

Unter den unzähligen Beleidigungen und Hassbotschaften, die ich als Online-Journalist bis heute erhalten habe, haben sich zwei wie Ätzkalk ins Gedächtnis gebrannt.

Die zitierte Aufforderung zum stillen Ableben, weil dies mein allererster Kontakt mit digitalem Hass war. Fast auf den Tag genau vor zehn Jahren. Ich hatte gerade bei Eurosport angefangen und einen kritischen Text über Lance Armstrong geschrieben, "Unter dem Gipfel über dem Zenit".

Emil Sänze, Landtagsabgeordneter für die AfD, wirbt um Unterschriften.

AfD will die Seebrücke verhindern – Hundert Menschen demonstrieren gegen die Veranstaltung

Der Kreisverband der AfD Tuttlingen Rottweil hat am Donnerstagabend zu einer Informationsveranstaltung in die Angerhalle geladen. Der Grund: Die Partei will den Gemeinderatsbeschluss zum Beitritt der Stadt zur Initiative Seebrücke kippen. Doch die meisten Stühle in der Halle blieben leer, während vor der Tür rund 100 Bürger gegen die Veranstaltung demonstrierten.

Die Sicherheitsvorkehrungen rund um die Angerhalle sind am Donnerstagabend hoch.