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Marathonlegende

Geplatzte Olympia-Träume: Wie die Boykott-Generation litt

Bei Waldemar Cierpinski flossen die Tränen, als 1984 Olympia begann und er zuhause im Wohnzimmer saß.

„Am ersten Tag der Spiele in Los Angeles lief der Frauen-Marathon. Als ich diese Bilder sah, da musste ich den Fernseher ausmachen - und habe geheult. Das musste einfach raus“, sagt der heute 69 Jahre alte Hallenser. Heike Drechsler schaute damals im Sportinternat in Jena Westfernsehen. „Das war natürlich verboten, deshalb musste immer einer Wache halten.

Über eine Whatsapp-Brücke sollen auch in Zeiten der sozialen Isolation junge Flüchtlinge und junge Spaichinger sich austauschen

Corona macht Flüchtlinge einsamer

Auch für die in Spaichingen und Umgebung lebenden Flüchtlinge ändert Corona einiges. Das Landratsamt bietet bargeldlose Überweisung der Taschengelder an; ein Informationsblatt sowie Audiodateien in arabischer und englischer Sprache informieren über die derzeit geltenden Regelungen und Gefahren. Wie findet sich jemand zurecht, der aus einer anderen Welt kommt, unter Umständen die deutsche Sprache noch nicht richtig beherrscht oder Analpabet ist? Regina Braungart hat den Spaichinger Helmut Stoklossa befragt, der sich seit Jahren ehrenamtlich vor ...

Als fliegende Intensivstation mit Beatmungsgeräten lässt sich die CH-53 ausrüsten – in der Corona-Krise könnte der Hubschrauber

CH-53-Hubschrauber mit Intensiv-Beatmungsstationen kann Leben retten in der Luft

Bereitschaftsdienst zu Hause statt Dienst in der Kaserne, zwei Wochen Isolation vor dem Afghanistan-Einsatz: Corona wirbelt auch beim Hubschraubergeschwader 64 der Luftwaffe (HSG) einiges durcheinander.

Dienstag, 17. März: Nein, sagt Oberstleutnant Christian Mayer, bisher gebe es keinen bestätigten Corona-Fall auf dem Laupheimer Militärflugplatz. Den Kommodore überrascht das. Bei 1600 Soldaten und Zivilisten am Standort sei es doch nur eine Frage der Zeit, bis auch hier die ersten Infektionen erkannt werden – „das passiert in der ...

Tiefe Trauer

Mindestens 25 Tote bei Geiselnahme in Sikh-Tempel in Kabul

Im Zentrum der afghanischen Hauptstadt Kabul hat ein Angreifer am Mittwoch einen Tempel der Sikh-Religion gestürmt und dabei mindestens 25 Menschen getötet.

Zudem seien mindestens acht Menschen verletzt worden, sagte ein Sprecher des Innenministeriums weiter. Der Angreifer sei nach mehrstündigen Gefechten von Spezialkräften getötet worden. Zunächst waren die Behörden von mehreren Tätern ausgegangen. Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) reklamierte den Anschlag über sein Sprachrohr Amak für sich.

Heiko Maas

Maas warnt vor „Spirale nationaler Egoismen“ in Corona-Krise

Bundesaußenminister Heiko Maas hat zu mehr internationaler Solidarität im Kampf gegen die Corona-Pandemie aufgerufen.

„Das Resultat der nationalen Kraftanstrengungen, die jetzt bei uns allen gefordert sind, darf nicht eine Spirale nationaler Egoismen sein“, sagte der SPD-Politiker der Deutschen Presse-Agentur vor den für heute geplanten Beratungen der G7-Außenminister. „Im Vordergrund steht für die Bundesregierung, unser Handeln weltweit mit Partnern zu koordinieren und dort solidarisch zu sein, wo auch immer wir Spielräume dafür ...

Pompeo in Afghanistan

Nach US-Vermittlung in Kabul keine Lösung der Krise

Nach der Streichung von einer Milliarde Dollar US-Unterstützung für Afghanistan gibt es weiter keine Lösung des innenpolitischen Streits in Kabul.

„Ich habe Dr. Abdullah eine Schlüsselrolle im Friedensprozess und seinen Teammitgliedern im Kabinett angeboten“, sagte Afghanistans Präsident Aschraf Ghani in einer Fernsehansprache an die Nation. Sein innenpolitischer Gegenspieler Abdullah Abdullah habe aber auf Änderungen in der Verfassung bestanden, die nicht in seiner Macht stünden, so Ghani.

Mike Pompeo

US-Außenminister fliegt überraschend nach Afghanistan

US-Außenminister Mike Pompeo ist trotz der weltweiten Corona-Pandemie am Montag zu Gesprächen nach Afghanistan gereist. Dort traf er nach einem kurzen Aufenthalt in der US-Botschaft den afghanischen Präsidenten Aschraf Ghani.

„Beide Seiten sprachen über den afghanischen Friedensprozess und die nächsten Schritte, einen regionalen Konsens über den afghanischen Frieden und über aktuelle politische und sicherheitspolitische Fragen“, schrieb Regierungssprecher Sedik Sedikki auf Twitter.

Afghanische Sicherheitskräfte

Taliban töten 22 afghanische Soldaten - Armee will Rache

In Afghanistan sind bei einem mutmaßlichen Angriff der militant-islamistischen Taliban auf einen Stützpunkt lokaler Sicherheitskräfte mindestens 22 Soldaten getötet worden.

Der Überfall ereignete sich in der Nacht zum Freitag in der Provinz Sabul im Süden des Landes, nur wenige Stunden vor Beginn des persischen Neuen Jahres Norus. Nach Angaben von Provinzgouverneur Rahmatullah Yarmal hatten die Taliban Hilfe von mindestens drei Kämpfern, die den Stützpunkt zuvor unterwandert hatten.

Leerer Flughafen

Reisewarnung gilt auch für die Osterferien

Die Reisewarnung der Bundesregierung wegen der Corona-Krise gilt vorerst bis Ende April und betrifft damit auch die Osterferien. „Das ist für viele schmerzlich, aber absolut notwendig. Bleiben Sie zu Hause! Schützen Sie sich und ihre Mitmenschen!“, schrieb Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) auf Twitter.

Das Auswärtige Amt hatte am Dienstag eine Reisewarnung für alle touristischen Auslandsreisen ausgesprochen - ein bisher einmaliger Vorgang.

Stoltenberg

Nato: Trotz Corona an mehr Verteidigungsausgaben festhalten

Ungeachtet erheblicher Belastungen durch das Coronavirus für die Volkswirtschaften hat Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg die Nato-Staaten zu höheren Verteidigungsausgaben aufgerufen.

„Ich erwarte, dass die Alliierten sich weiterhin dazu bekennen, mehr in unsere Sicherheit zu investieren“, sagte der Norweger am Donnerstag in Brüssel.

Ausgaben in die eigene Sicherheit machten sich auch in Situationen wie der Coronakrise bezahlt.