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ZEW Wambach

ZEW-Konjunkturerwartungen steigen überraschend deutlich

Die Konjunkturerwartungen deutscher Finanzexperten sind überraschend deutlich gestiegen. Der Indikator des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) stieg im Januar um 16,0 Punkte auf 26,7 Zähler, wie das Institut in Mannheim mitteilte.

Nach dem dritten deutlichen Anstieg in Folge notiert das Stimmungsbarometer auf dem höchsten Stand seit Juli 2015. Analysten hatten lediglich mit einem Anstieg auf 15,0 Punkte gerechnet. Neben den Konjunkturerwartungen verbesserte sich auch die Einschätzung der aktuellen Lage deutlich.

Auf den Handwerker muss man mitunter lange warten.

Bei den Handwerkern sinken wohl bald die Preise - aber es gibt weiter lange Wartezeiten

Kunden können vorerst nicht damit rechnen, dass Handwerker Aufträge bald schneller erfüllen.

„Leider kann ich bei den Wartezeiten auf einen Handwerker noch keine Entwarnung geben, die werden mittelfristig erst einmal nicht geringer“, sagte Handwerkspräsident Hans Peter Wollseifer der Deutschen Presse-Agentur. „Es kommen nicht genügend Handwerker nach.“ Allerdings würden die Preise aufgrund der Rückkehr zur Meisterpflicht in vielen Berufen sinken.

Achim Wambach

Wambach: keine Angst vor China, aber Bedrohung

Deutschlands Unternehmen müssen nach Einschätzung des Ökonomen Achim Wambach keine Angst vor China haben - auch wenn die Pekinger Führung ihre Macht zur Durchsetzung wirtschaftlicher Interessen nutzt. „Wenn wir feststellen, dass wir in einem kritischen Bereich ein echtes Problem mit chinesischen Wettbewerbern haben, können wir diesen regulieren, so wie der Telekommunikationsbereich reguliert ist“, sagte der Präsident des Mannheimer Leibniz-Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) am Freitag in München.

Rückkehr zur Meisterpflicht

Comeback der Meisterpflicht - steigen nun die Preise?

Zu vielen Kunden kommen bald wieder mehr richtige Handwerksmeister - doch die Rückkehr zur Meisterpflicht in vielen Berufen ist umstritten.

Die einen sehen den Meisterbrief als Garanten für „höchste Qualität“ - die anderen warnen: nun steigen die Preise für die Kunden. Vor 15 Jahren war in mehr als 50 Berufen die Meisterpflicht weggefallen. Am Donnerstag nun beschloss der Bundestag, sie für zwölf Gewerke wieder einzuführen.

Darunter sind: Fliesen- und Parkettleger, Rollladentechniker und Orgelbauer, dazu Drechsler, ...

Einkaufszentrum

ZEW-Konjunkturerwartungen steigen erneut deutlich

Die Konjunkturerwartungen deutscher Finanzexperten sind erneut deutlich gestiegen. Der Indikator des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) stieg im Dezember um 12,8 Punkte auf 10,7 Zähler.

Nach dem zweiten deutlichen Anstieg in Folge notiert das Stimmungsbarometer auf dem höchsten Stand seit Februar 2018, wie das Institut am Dienstag in Mannheim mitteilte.

Analysten hatten zwar mit einer Verbesserung gerechnet, allerdings nur auf 0,3 Punkte.

Viele Menschen, die in den urbanen Metropolregionen leben, halten Bauern in der Regel für potenzielle Tiermörder und Giftverspri

Bauernopfer - warum sich Landwirte und Verbraucher entfremden

Kühe marschieren im Gleichschritt. In einer Fabrik, die die Form einer Tafel Schokolade hat, stehen die Tiere in Reih und Glied. An ihren Eutern hängen metallene Melkbecher. „Jedes Leben ist wertvoll, und Kühe sind keine Melkmaschinen – auch nicht für Schokolade“, erläutert eine Sprecherin mit belegter Stimme den Trickfilm. Der Spot macht Reklame für eine vegane Schokolade – und hat viele Milchbauern erschüttert und wütend gemacht. Es ist dieselbe Erschütterung, die die Firma Katjes bei ihren Kunden auslösen will, um den Absatz von Naschwerk ...

Plügen auf einem großen Feld

Wirtschaftsforscher lehnt Direktzahlungen an Landwirte als unzeitgemäß ab

Es ist ein Angriff auf die Agrarpolitik der CDU und auf die Lobbyarbeit der Bauern-Vertreter. Im Interview mit der „Schwäbischen Zeitung“ bezeichnet Achim Wambach, der Präsident des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), die Förderung von Landwirten durch Direktzahlungen für die bewirtschaftete Fläche als unangemessen im Sinne des europäischen Gedankens. Katja Korf und Kara Ballarin haben sich von dem Ökonomen die Hintergründe erläutern lassen.

Achim Wambach gestikuliert bei Pressekonferenz

Ökonom verbreitet Optimismus: Digitalisierung schafft Arbeit

Unterschleißheim (dpa/lby - Der prominente Wirtschaftsforscher Achim Wambach hält die Ängste vor massenhaftem Arbeitsplatzabbau durch die Digitalisierung für unbegründet. Die Digitalisierung werde Arbeitsplätze schaffen, sagte der Präsident des Mannheimer Leibniz-Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) am Donnerstag im Münchner Vorort Unterschleißheim.

Als Beispiel nannte er den Einsatz von Robotern in der Industrie: „Deutschland ist nach Singapur und Südkorea das Land mit den meisten Industrierobotern“, sagte Wambach ...

Deutsche Bank und Commerzbank

Banken-Aufsichtsräte tagen im Zeichen der Fusionsgespräche

Unter dem Eindruck der Fusionsgespräche zwischen Deutscher Bank und Commerzbank haben am Donnerstag die Aufsichtsräte beider Geldhäuser getagt. Über Inhalte der Treffen drang zunächst nichts nach draußen. Das Fusionsthema dürfte allerdings für Zündstoff gesorgt haben

Die Gewerkschaft Verdi hatte zuvor ihre ablehnende Haltung bekräftigt. „Wir werden die Kritik bei den Sitzungen der Kontrollgremien von Commerzbank und Deutscher Bank zur Sprache bringen“, hatte Verdi-Bankenexperte Jan Duscheck angekündigt.

Commerzbank und Deutsche Bank

Aussicht auf Großbanken-Fusion beflügelt Aktionärs-Fantasien

Angesichts der Fusionsgespräche zwischen Deutscher Bank und Commerzbank wächst die Sorge vor dem Verlust Tausender Jobs bei den Instituten.

„Wir schauen natürlich auf die Zukunft der Arbeitsplätze, um die es geht“, sagte Kanzleramtsminister Helge Braun am Montag bei einem „Bild“-Talk in Berlin. Wenn es - wie berichtet - zu tausenden Arbeitsplatzverlusten käme, „dann ist das natürlich ein schwieriger Befund“, sagte der CDU-Politiker. Der Bund ist seit der Finanzkrise mit 15 Prozent größter Aktionär der Commerzbank.