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 Jedes Jahr standen die Besucher der Reichsstädter Tage vor der Weilermer Käskischt Schlange. Damit die Liebhaber der legendären

Corona: Weilermer Kässpätzle gibt es trotz abgesagten Reichsstädter Tagen

Sie sind seit mehr als 40 Jahren in aller Munde und der Renner bei den Reichsstädter Tagen: Die Rede ist von den legendären Kässpätzle der TSG Hofherrnweiler-Unterromach. Auch in diesem Jahr sollen die Liebhaber der schwäbischen Spezialität made in Weiler trotz coronabedingter Absage des Stadtfestes in deren Genuss kommen.

Am Samstag, 12. September, werden die Spätzlemacher des Vereins in der Küche des TSG-Sporttreffs schaben, was das Zeug hält.

Trainingsauftakt am Sauerbach. Die Neuzugänge aus Hofherrnweiler (von links): Trainer Benjamin Bilger, Tino Reichelt, Veljko Mil

TSG mit Ruhe und Konzept

Achim Pfeifer blickt optimistisch auf die neue Saison seiner Jungs aus der Aalener Weststadt. Der umtriebige Arbeiter und Vorsitzende der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach ist zufrieden mit dem Kader und erhöht daher den Druck auf Trainer Benjamin Bilger und sein Team ein wenig. „Wir wollen frühzeitig den Klassenerhalt erreichen“, sagt Pfeifer. Das wisse die Mannschaft auch. Bilger selbst verfolgt andere Ziele: „Ein Mittelfeldplatz sollte bei unserer Qualität drin sein.

 Lange ein Team: Achim Pfeifer (vorne links) und Jürgen Roder.

Nach zehn Jahren: Jürgen Roder verlässt TSG

Zehn Jahre war Jürgen Roder Trainer der U 19 bei der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach. Zur neuen Saison wird er von der Jugend in den aktiven Bereich wechseln und beim TSV Hüttlingen die Geschicke an der Seitenlinie leiten.

Roder und die TSG – das war vom ersten Tag an eine Erfolgsgeschichte. Als der ehemalige Spieler des SV Lippach und der DJK-SG Wasseralfingen an den Sauerbach wechselte, befand sich die Nachwuchsabteilung des Weststadtclubs gerade in einer Umstrukturierung.

 Die Absage der Reichsstädter Tage trifft nicht nur die Aalener Bürger, sondern auch die Vereine.

Keine Reichsstädter Tage: Nach abgesagtem Stadtfest sollen Vereine das Aalbäumle bewirten können

Das erste Mal nach 1975 müssen die Aalener auf ihr Stadtfest verzichten. Die Absage der Reichsstädter Tage ist auch für die in Corona-Zeiten finanziell gebeutelten Vereine eine bittere Pille, die sie angesichts des Verbots von Großveranstaltungen bis zum 31. Oktober schlucken müssen.

Damit diese ihre Vereinskasse aufbessern können, sei es durchaus vorstellbar, dass sie sich mit kulinarischen Angeboten am Kulturwochenende vom 2. bis 4. Oktober einbringen, sagt OB Thilo Rentschler.

 Ein eher ungewohntes Bild.

Wenn selbst der Chef mitmacht

Achim Pfeifer hat es sich nicht nehmen lassen und mit Begeisterung einen Video-Clip gedreht. Damit zeigt der Vorsitzende der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach, dass er voll hinter der Aktion steht und das spüren die Sportler, die es einfach cool finden, dass selbst der Vorstand mitmacht.

Start der Challenge (Herausforderung) war der 20. März mit einem Clip der Taekwondo-Abteilung. Es folgten die Sportakrobaten, Jugend-Fußball und weitere Abteilungen wie, Fußball-Aktive, Fit &

 Bleibt bei der TSG: Benjamin Bilger.

Bilger verlängert in Hofherrnweiler

Das sind doch mal gute Nachrichten für den Fußball-Verbandsligisten TSG Hofherrnweiler-Unterrombach. An diesem Dienstag hat die TSG mit Erfolgstrainer Benjamin Bilger verlängert.

Doch das ist nicht die einzige gute Nachricht aus der Aalener Weststadt. Neben Bilger verlängerte auch Physiotherapeut Frank Metz und Betreuer Roland Peuthen. Zudem sind von Seiten der Spieler bislang noch keine Abgänge bekannt. Bereits fix für die nächste Saison sind damit: Cornelius Fichtner, Philipp Röhrle, Kai Horlacher, Jonathan Sedlmayer, Phlilipp ...

Ein Fußball auf einer Torlinie

Der große Knall: Schönste Nebensache ist endgültig Nebensache

Es wird ruhig im Sport. Denn nach den Absagen im Basketball, dem Amateur-Fußball und Volleyball vom Donnerstag, sind nun auch die letzten Entscheidungsträger zur Einsicht gekommen. Der Coronavirus und der Versuch einer Eindämmung der Ausbreitung in Deutschland steht im Mittelpunkt.

Eine Pause, die soll es unter anderem im Fußball und im Kegeln richten. Das wurde ausgerechnet am Freitag, den 13., bekannt. Selbst die Champions League pausiert – König Fußball tritt zurück.

Solche Bilder gibt es bis 31. März erst einmal nicht mehr: Die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach II (blaues Trikot) pausiert.

Ansage: Kein Amateur-Fußball bis 31. März

Das ist dann doch ein Beben. An diesem Donnerstag machte der Württembergische Fußballverband (WFV) keine halbe Sachen mehr. Der Coronavirus sorgt für spielfreie Wochen von der Verbands- bis zur Kreisliga B. Zunächst bis zum 31. März.

17 Uhr flatterte die Meldung in die Postfächer. Der WFV reagiert in Sachen Corona und zwar umfassend: „Unabhängig von behördlichen Vorgaben tragen wir damit der aktuellen Entwicklung Rechnung und werden unserer gesamtgesellschaftlichen Verantwortung gerecht.

 Hofherrnweiler darf am Samstag gegen Essingen ran.

Schippaktion der TSG wird belohnt

Sie haben alle Kräfte gebündelt und es ist erfolgreich gewesen. Das Verbandsliga-Derby zwischen der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach und dem TSV Essingen steigt an diesem Samstag (15 Uhr) planmäßig.

Mit vereinten Kräften hat die TSG-Familie zur Schippe gegriffen und den Kunstrasenplatz am Sauerbach vom Schnee befreit. „Nun steht einem Anpfiff nichts im Wege“, sagt Achim Pfeifer, Vorsitzender der TSG aus Hofherrnweiler. Noch am Freitagmittag war der Platz geschlossen mit Schnee bedeckt.

 Atilla Acioglu (Zweiter von rechts) ist zurück bei der TSG in der Weststadt.

Atilla Acioglu neuer Nachwuchskoordinator

Atilla Acioglu wird im Sommer Nachwuchskoordinator bei der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach. Christoph Discher kehrt als Verantwortlicher der Scoutingabteilung zurück an den Sauerbach. Für Vorstand Achim Pfeifer ist dies die perfekte Konstellation, um die Talentschmiede des Weststadtclubs aus einer Phase der Stagnation zu erwecken.

Mit Atilla Acioglu konnte die TSG ihren früheren Kapitän zu seinem Heimatverein zurückholen. „Ein Glücksgriff“, so Pfeifer.