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Hirschlatt: Räte vertagen Entscheidung

Vertagt: Räte entscheiden erst 2020 über Gewerbegebiet bei Hirschlatt

Der Gemeinderat wird sich erst im kommenden Jahr zu einem möglichen Gewerbegebiet bei Hirschlatt positionieren. Dieser strittigste Punkt im Entwurf zum neuen Regionalplan wurde vertagt, für den Rest haben sich die Räte am späten Montagabend bei sieben Gegenstimmen auf eine Empfehlung geeinigt. Zuvor hatte Bürgermeister Stefan Köhler seine Entschuldigung wegen kritischer Äußerungen am Ettenkircher Ortsvorsteher Achim Baumeister erneuert.

Den größten Druck nahm Oberbürgermeister Andreas Brand gleich zu Beginn aus dem Kessel.

Mann lacht in die Kamera

„Pietätlose Anschuldigungen“: Erster Bürgermeister von Friedrichshafen entschuldigt sich

Das geplante, 30 Hektar große, Gewerbegebiet südlich von Hirschlatt sorgt weiter für Wirbel. Die „Schwäbische Zeitung“ erreichte ein Schreiben, in dem Äußerungen von Bürgermeister Stefan Köhler in der Sache kritisiert werden, auf sehr persönliche Art und Weise. Der Dezernent zeigte sich betroffen und hat sich entschuldigt.

Der Leserbrief stammt aus der Feder von Norbert und Birgit Wieland aus Ettenkirch, die am 5. November ihren 19-jährigen Sohn bei einem Autounfall verloren haben.

 Der Entwurf des neuen Regionalplans sieht bei Hirschlatt eine 30 Hektar große Fläche vor, auf der Gewerbe angesiedelt werden kö

Gewerbegebiet Hirschlatt: Baubürgermeister kontert Kritik des Ortschaftsrats

Riesen Aufregung in Ettenkirch: Der Entwurf des neuen Regionalplans sieht bei Hirschlatt eine 30 Hektar große Fläche vor, auf der Gewerbe angesiedelt werden könnte. Die Ortschaftsräte protestieren, vor allem Baubürgermeister Stefan Köhler steht wegen angeblich schlechter Informationspolitik in der Kritik. Gegenüber der SZ nehmen der Baudezernent und Wilfried Franke, Direktor des Regionalverbands Bodensee-Oberschwaben und damit oberster Herr über den Regionalplan, Stellung.

Die jungen Feuerwehrleute arbeiten Hand in Hand und meistern so ihre Übung mit Bravour.

Stadtjugendfeuerwehren meistern den Ernstfall

Brand, Rauch und vermisste Personen: Diesem Schreckensszenario haben sich die Mitglieder der Jugendfeuerwehr Friedrichshafen bei der jährlichen Alarmübung gestellt. Im Einsatz waren 65 Jugendliche der sechs Jugendfeuerwehrabteilungen Stadtmitte, Ailingen, Ettenkirch, Fischbach, Kluftern und Raderach.

Die Situation erforderte rasches Handeln: Angenommen wurde laut Pressemitteilung eine Verpuffung in einer Brennerei im Brennkessel des Erdgeschosses.

 In Sachen Gewerbegebiet Hirschlatt fühlt sich der Ettenkircher Ortschaftsrat schlecht informiert.

Ortschaftsrat Ettenkirch sperrt sich gegen riesiges Gewerbegebiet

Die am Dienstag im Ausschuss für Planen, Bauen und Umwelt vorgestellte Fortschreibung des Regionalplans ist am Mittwoch im Ortschaftsrat Ettenkirch behandelt worden – und stieß dort auf einhellige Ablehnung. Der Grund: eine Fläche von 30,4 Hektar, die bei Hirschlatt in Richtung der Neuen Messe für Industrie und Gewerbe in Aussicht gestellt wird.

Für Empörung sorgte, dass niemand aus der Verwaltung in den Ortschaftsrat gekommen war, um den Räten die Pläne auseinanderzusetzen.

Ortsvorsteher Achim Baumeister (Ettenkirch), Bürgermeister Ralf Meßmer (Oberteuringen) und Ortsvorsteher Georg Schellinger (Aili

„Es ist gut, dass ich da bin“

Festlich geschmückt war Ailingens Kirche St. Johannes Baptist, als die katholische Seelsorgeeinheit Ailingen-Ettenkirch-Oberteuringen am Sonntag endlich wieder einen eigenen Pfarrer begrüßt hat. Mit der Investitur von Reinhard Hangst ist die einjährige Vakanz zu Ende gegangen, während der die Seelsorgeeinheit von den Administratoren Pfarrer Rudolf Bauer und Josef Scherer versorgt wurde. Ihnen wie auch Pfarrpensionär Hermann Veeser und dem ganzen Pastoralteam, die in pfarrerloser Zeit den Karren gezogen hätten, galt der besondere Dank von Dekan ...

„Wir sind Freie Wähler und wir wollen das auch bleiben“: Jochen Meschenmoser, Dagmar Hoehne (vorne), Thomas Pohl, Angelika Drieß

Die Freien Wähler wollen „lauter und klarer“ werden

Aus neun mach’ sechs: Die Freien Wähler haben bei der Kommunalwahl (und danach) Federn lassen müssen – und setzen nun auf ein klareres Profil. Feste Bündnisse mit anderen Fraktionen lehnen die neue Vorsitzende Dagmar Hoehne und ihre Kollegen im Gespräch mit Martin Hennings ab. Punkten wollen die Freien Wähler mit eigenen Themen und Ideen.

Die Legislaturperiode hat nicht gerade gut begonnen. Noch vor der ersten Sitzung hat Joachim Krüger Ihre Fraktion verlassen und ist zur ÖDP gewechselt.

Menschen stehen vor einem Mann in Warnweste

Kreisverkehr lässt auf sich warten

Der Weg zu einem Kreisverkehr an der Blankenrieder Kreuzung führt jetzt über die Petitionskommission des Landtages, den Petitionsausschuss, den Landtag selbst, etwaigen Widersprüchen des Verkehrsministeriums und weiteren Debatten in Stuttgart. Das heißt: Der Kreisverkehr, der die Kreuzung sicherer machen soll, ist noch lange nicht gebaut.

So lautet das Fazit des Ortstermins, der zunächst in der Oberteuringer Mühle, danach an der Kreuzung bei Blankenried stattfand.

Soll des Grafen Erbe im Blick haben: der Stiftungsrat.

Zeppelin-Stiftung: Vertrauter der Familien Quandt und Klatten verstärkt den Häfler Stiftungsrat

Verstärkung für den Stiftungsrat: Johannes Fritz, Leiter des Family Office der Familien Stefan Quandt und Susanne Klatten und damit ein Vertrauter der BMW-Großaktionäre, sitzt nun in dem Gremium, das die Geschicke der Zeppelin-Stiftung und ihrer Unternehmen beratend begleitet.

Fritz ist ausgebildeter Wirtschaftsprüfer und Steuerberater. Seit 2000 leitet er laut einer Pressemitteilung der Stadt das Familienbüro von Stefan Quandt und Susanne Klatten und vertritt deren Interessen in den Aufsichtsgremien von Beteiligungen.

Der neu gewählte Häfler Gemeinderat trifft sich mit Oberbürgermeister Andreas Brand (links) vor dem Rathaus zum ersten Gruppenfo

Per Handschlag verpflichtet: Friedrichshafener Gemeinderat startet in neue Amtszeit

Die Stimmung erinnerte ein bisschen an den Aufbruch in ein Ferienlager: Am Mittwoch ist der neu gewählte Gemeinderat erstmals zusammengekommen und verpflichtet worden. Ganz so entspannt dürfte es im September nicht weitergehen, wenn die Sacharbeit beginnt. Die Mehrheitsverhältnisse haben sich erheblich verändert.

Alle ein wenig herausgeputzt für das Gruppenfoto, 14 neue Gesichter, die Grünen mit Sonnenblumen in der Hand – so ist der neue Häfler Gemeinderat in die fünfjährige Legislaturperiode gestartet.