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Erdogan

Türkisches Parlament bewilligt Einsatz in Aserbaidschan

Das türkische Parlament hat der Entsendung von Soldaten nach Aserbaidschan zur Überwachung der Waffenruhe in der Südkaukasus-Region Berg-Karabach zugestimmt. Die Truppen werden in einem gemeinsamen Zentrum mit russischen Soldaten stationiert, wie die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu am Dienstag berichtete.

Unter Vermittlung Russlands hatten sich die verfeindeten Nachbarn Armenien und Aserbaidschan vergangene Woche auf eine Waffenruhe für Berg-Karabach verständigt.

Türkischer Präsident Erdogan reist nach Nordzypern

Erdogan besucht Geisterstadt in Nordzypern

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat die einst von Griechisch-Zyprern bewohnte Küstensiedlung Varosha in Nordzypern besucht und damit den Konflikt um die geteilte Mittelmeerinsel neu angeheizt.

Erdogan nahm am Sonntag an einer von ihm selbst als „Picknick“ bezeichneten Veranstaltung in dem bis vor wenigen Wochen noch gesperrten Stadtteil der Hafenstadt Famagusta teil. Varosha liegt im Herrschaftsbereich der nur von der Türkei anerkannten Türkischen Republik Nordzypern (KKTC).

 Präsident Erdogan und Finanzminister Albayrak.

Familienstreit im türkischen Präsidentenpalast

Mitten in einer schweren Währungskrise hat die Türkei keinen Finanzminister mehr. Seit Ressortchef Berat Albayrak, ein Schwiegersohn von Präsident Recep Tayyip Erdogan, am Sonntagabend per Instagram seinen Rücktritt verkündete, ist er abgetaucht, seit Amt verwaist. Albayraks Twitter-Konto ist gelöscht, und auf dem Twitter-Konto des Finanzministeriums war am Montag nach einem Kahlschlag nur noch eine Mitteilung zum Nationalfeiertag von Ende Oktober zu sehen.

Berat Albayrak

Türkischer Finanzminister tritt zurück

Inmitten einer Währungskrise ist der Schwiegersohn des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan von seinem Posten als Finanzminister zurückgetreten.

Er könne aus gesundheitlichen Gründen nicht weitermachen, schrieb Berat Albayrak (42) von der islamisch-konservativen Regierungspartei AKP in einer Erklärung auf Instagram. Er wolle nun Zeit mit seiner Familie verbringen. Die Erklärung sei authentisch, bestätige ein Sprecher des Finanzministeriums der Deutschen Presse-Agentur.

Konflikt in Berg-Karabach

Aserbaidschans Präsident: Strategisch wichtige Stadt erobert

In der umkämpften Südkaukasusregion Berg-Karabach hat Aserbaidschan nach Angaben von Präsident Ilham Aliyev die strategisch wichtige Stadt Schuscha eingenommen.

„Mit einem großen Gefühl des Stolzes teilte ich mit, dass die Stadt Schuscha von der armenischen Okkupation befreit ist“, sagte Aliyev in einer Rede. Schuscha gilt als Schlüsselstadt, die Behörden in Berg-Karabach hatten selbst mitgeteilt, dass ihr Verlust am Ende auch eine Niederlage im Kampf um die ganze Region bedeute.

 Der Tempelberg in Jerusalem gilt den Muslimen als heiliger Ort. Der türkische Präsident Erdogan ruft zur „Befreiung der Al-Aksa

Erdogan inszeniert sich als Retter des Islam

Die Rückverwandlung der Hagia Sophia in eine Moschee ist vielerorts auf heftige Kritik gestoßen. Dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan, der sich davon unbeeindruckt zeigt, ging es bei der Umwidmung nicht nur um die „Wiederauferstehung“ eines islamischen Symbols. Er erklärte sie auch zum „Vorboten für die Befreiung“ der Al-Aksa-Moschee in Jerusalem.

Mit dem türkischen Terminus „Mescid-i Aksa“ (arabisch: Al-Masdschid Al-Aqsa) meinte Erdogan allerdings nicht nur die Moschee, sondern das gesamte Tempelberg-Plateau.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan (links) kritisierte seinen französischen Amtskollegen Emmanuel Macron für dessen Au

Erdogan verprellt seine Partner

Mit verbalen Angriffen auf Frankreich und Deutschland eröffnet der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan die nächste Front in seiner aggressiven Außenpolitik. Frankreich rief jetzt seinen Botschafter aus der Türkei zu Konsultationen zurück, nachdem Erdogan den französischen Staatschef Emmanuel Macron als geisteskrank verhöhnte. Auch stilisierte Erdogan die Durchsuchung einer Berliner Moschee durch die Polizei wegen Betrugsverdachts zum islamfeindlichen Angriff.

21.10.2020, Berlin: Polizisten stehen am Eingang einer Moschee in Berlin-Kreuzberg. Die Berliner Polizei durchsucht seit dem Mor

Türkei wirft deutschen Behörden Rassismus vor

Als Islam-feindlich, rassistisch und verfassungswidrig geißelt die türkische Regierung eine Razzia der Berliner Polizei in einer Moschee der deutschen Hauptstadt. Die „hässliche Aktion“ habe die Heiligkeit des Gotteshauses und zudem das Prinzip der Religionsfreiheit im deutschen Grundgesetz verletzt, schrieb Ibrahim Kalin, der Sprecher von Präsident Recep Tayyip Erdogan, am Freitag auf Twitter. Der türkische Vizepräsident Fuat Oktay verlangte eine Entschuldigung der Berliner Staatsanwaltschaft und der Polizei bei der muslimischen Gemeinde.

Erdogan

Erdogan verurteilt Moschee-Razzia in Berlin als rassistisch

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat die Polizeirazzia in einer Berliner Moschee wegen des Verdachts auf Corona-Hilfen-Betrugs als rassistisch und islamfeindlich bezeichnet.

„Ich verurteile stark die während der Zeit des Morgengebets in der (...) Moschee in Berlin durchgeführte Polizeioperation, die die Glaubensfreiheit vollkommen missachtet und die sich ganz offensichtlich von Rassismus und Islamfeindlichkeit nährt, welche Europa jeden Tag etwas näher in die Finsternis des Mittelalters rückt“, schrieb Erdogan in der ...

Julian Nagelsmann

Neues RB-Abenteuer startet gegen Erdogans Lieblingsclub

Julian Nagelsmann wollte sich vor dem nächsten Abenteuer in der Champions League nicht auf politisches Glatteis wagen.

„Ich blende das aus, weil mein Job Fußballtrainer ist. Das mache ich bei jedem Gegner so. Jeder Club hat seine Geschichte, aber die ist nicht relevant für das Tagesgeschäft“, sagte der Trainer von RB Leipzig vor dem Auftakt in die Gruppenphase über die Historie von Gegner Istanbul Basaksehir. Tatsächlich böte der Lieblingsclub von Präsident Recep Tayyip Erdogan Anlass für jede Menge Gesprächsstoff.