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Frauen in der Türkei demonstrieren gegen Gedankenspiele der türkischen Regierung, das Istanbuler Abkommen gegen Frauengewalt auf

Die Türkei streitet über ein Abkommen gegen Frauengewalt

Fast jeden Tag wird in der Türkei eine Frau getötet – und die türkische Regierung überlegt sich nun, ob sie aus einem internationalen Vertrag zur Eindämmung der Gewalt gegen Frauen aussteigen soll. Islamistische Gruppen fordern, Präsident Recep Tayyip Erdogan solle das sogenannte Istanbuler Abkommen gegen Frauengewalt aufkündigen. Wie die kürzliche Umwandlung der Hagia Sophia in eine Moschee könnte auch dieser Schritt Erdogans religiös-nationalistische Anhängerschaft motivieren.

Twitter-Logo auf einem Smartphone

Türkei baut Kontrolle über soziale Medien aus

In der Türkei werden Twitter, Facebook und andere soziale Medien einer schärferen Kontrolle unterzogen. Das türkische Parlament verabschiedete heute ein stark umstrittenes Gesetz. Kritiker kündigten an, dagegen vor das Verfassungsgericht zu ziehen.

Das Gesetzt verpflichtet Plattformen unter anderem dazu, innerhalb von 48 Stunden auf Anfragen zur Aufhebung oder Sperrung bestimmter Inhalte zu reagieren, wie die Nachrichtenagentur Anadolu berichtete.

 Erfolgreicher Regierungsverein: Basaksehir FK ist neuer türkischer Meister, da darf Vereinspräsident Göksel Gümüsdag – der mit

FC Erdogan – Erfolg von Regierungsgnaden

Wenn ein türkischer Fußballmeister gekürt wird, versammeln sich die Anhänger des Titelträgers normalerweise auf dem Istanbuler Taksim-Platz und anderen Plätzen im Land, um den Erfolg auszukosten. Doch als der Club Medipol Basaksehir am Sonntagabend mit einem 1:0-Heimsieg über Kayserispor aus Zentralanatolien zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte den Titel gewann, blieb es ruhig in Istanbul: keine singenden Fans, keine Autokorsos, keine Feiern auf den Straßen.

 Die Hagia Sophia

Eine politische Verzweiflungstat

Recep Tayyip Erdogan muss tief in der Klemme stecken, wenn er sich zu einer solchen politischen Verzweiflungstat gezwungen sieht: Die Umwandlung der Hagia Sophia in Istanbul in eine Moschee erfreut zwar seine islamistischen und nationalistischen Wähler, aber damit endet auch schon der politische Nutzen für den Präsidenten, der immer mehr an Popularität verliert. Die Islamisten wählen ihn sowieso. Die wichtige Gruppe der Jungwähler in der Türkei dagegen interessiert sich kaum für die Hagia Sophia und macht sich mehr Sorgen um fehlende ...

Das Oberste Verwaltungsgericht in der Türkei hat den Weg zur Nutzung der Hagia Sophia in Istanbul als Moschee freigemacht.

Hagia Sophia soll wieder Moschee werden

Mit türkischen Fahnen in der Hand versammelten sich am Freitagnachmittag Hunderte Menschen vor der Hagia Sophia in der Istanbuler Innenstadt. Sie feierten einen Gerichtsbeschluss, der den byzantinischen Kirchenbau aus dem sechsten Jahrhundert von einem religiös neutralen Museum in eine Moschee umwandelt. Die Polizei sperrte den Zugang zur Hagia Sophia weiträumig ab, niemand wurde in das Gebäude mit der riesigen Kuppel gelassen. Am 24. Juli soll in der Hagia Sophia zum ersten Mal seit mehr als 80 Jahren ein islamisches Freitagsgebet stattfinden.

Khashoggi

Türkische Justiz rollt brutalen Mord an Khashoggi auf

Mehr als anderthalb Jahre nach dem brutalen Mord an dem regierungskritischen saudischen Journalisten Jamal Khashoggi hat in Istanbul ein Prozess gegen 20 Verdächtige begonnen.

Das Gericht verhandelt gegen die Angeklagten, allesamt saudische Staatsbürger, jedoch in deren Abwesenheit. Zum Auftakt befragte es Khashoggis türkische Verlobte Hatice Cengiz, wie Prozessbeobachter des International Press Institute berichteten. Das Verfahren hat eine starke politische Bedeutung, da die Türkei und Saudi-Arabien Rivalen sind.

Die Hagia Sophia

Erdogans Spiel mit der Hagia Sophia

Eine würdige Ruhe umgibt die Hagia Sophia in diesen Tagen, da der Trubel für einen Moment ausgesetzt hat. Wo sonst Reiseführer, Andenkenhändler und Imbissverkäufer herumwuseln und Tausende Touristen aus aller Welt anstehen, um Eintritt zu bezahlen, watscheln ein paar Möwen herum. Unter den Kastanienbäumen vor dem byzantinischen Kirchenbau mit Minaretten sind zwei Wochen nach Wiederaufnahme der Auslandsflüge in die Türkei die meisten Sitzbänke leer.

UN-Sicherheitsrat

Norwegen und Irland in UN-Sicherheitsrat gewählt

Die Kampagnen um einen der Sitze dauern oft Jahre und kosten viel Geld, aber seit heute stehen vier von fünf Ländern fest, die in den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen einziehen.

Von Januar an werden Indien, Irland, Mexiko und Norwegen für zwei Jahre Teil des Gremiums sein, das als einziges rechtlich bindende Resolutionen für die 193 UN-Mitgliedsstaaten aussprechen kann.

Noch offen ist ein fünfter Sitz. Kenia kam bei der Abstimmung in New York im ersten Wahlgang auf 113 Stimmen, Dschibuti auf 78.

 Die Hagia Sophia

Warum der türkische Präsident die Hagia Sophia in ein islamisches Gebetshaus umwandeln will

Die Stimmung ist schlecht, die Umfragen sind mies – da besinnt sich der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan immer gerne auf eine politische Trumpfkarte. Erdogan lässt die Umwandlung der Hagia Sophia in Istanbul in eine Moschee prüfen, seine Partei AKP kündigt für den kommenden Monat entsprechende Entscheidungen an. Islamisten in der Türkei fordern schon lange, die Hagia Sophia zur Moschee zu machen. Dass Erdogan diese Forderung jetzt möglicherweise erfüllen will, zeigt, dass sein Vorrat an politischen Angeboten an die Wähler so gut wie ...

Recep Tayyip Erdogan

Türkei: Oppositionsabgeordnete nach Mandatsentzug inhaftiert

Türkische Sicherheitskräfte haben drei Oppositionspolitiker ins Gefängnis gebracht, denen das Parlament am Donnerstag den Abgeordnetenstatus entzogen hatte.

Betroffen sind zwei Mitglieder der pro-kurdischen Partei HDP, Leyla Güven und Musa Farisogullari, sowie Enis Berberoglu von der großen Oppositionspartei CHP. Einem Bericht der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu vom Freitag zufolge sind die HDP-Politiker seit der Nacht zum Freitag in Diyarbakir in Haft, Berberoglu in Istanbul.