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Noch bis zum Ende des Monats hält Sabine Roth mit ihrem Team den Betrieb in der katholischen Bücherei aufrecht.

Die katholische Bücherei muss schließen

Die katholische Bücherei im Gemeindehaus St. Michael in Munderkingen muss zum Ende des Monats schließen. Bis dahin halten die vier freiwilligen Helfer die Öffnungszeiten montags und donnerstags aufrecht. Seit der Eröffnung der Mediathek im Alten Schulhof im Herbst des vergangenen Jahres sind zunehmend die Leser weggeblieben. Was mit den Büchern geschieht, ist derzeit noch unklar.

Für Sabine Roth, die die Bibliothek ehrenamtlich leitet, kommt das Aus nicht überraschend.


Nick Stadler vom VfL Munderkingen (in Blau) behält die Oberhand.

Zum Jubiläum fliegen die Fäuste

42 Boxer aus ganz Baden-Württemberg haben sich zum 50-jährigen Bestehen des „Boxrings Donau Munderkingen“ am Samstag in der Donauhalle 21 Kämpfe geliefert. Auf dem Jubiläumsprogramm stand ein Wettbewerb zum Baden-Württemberg-Cup. Im Ring der Donauhalle standen sich Boxer aus vielen Boxclubs des Landes in den verschiedensten Gewichtsklassen vom Fliegengewicht bis zum Superschwergewicht gegenüber.

Für die gastgebende Abteilung des VfL Munderkingen stiegen Max Gembuch und Nick Stadler zu ihrem ersten Kampf in den Ring.


Winfried Aßfalg über den Dächern Bad Waldsees beim Beringen des Storchennachwuchses 1989.

Störche kommen mit dem Flugzeug an

Storch, Störche, noch mehr Störche. Dass Oberschwaben einmal das Mekka der Weißstörche wird, war in den 70er-Jahren nicht zu erahnen. Gerade mal in sechs Nestern wurde gebrütet. Man fürchtete, die Störche sterben aus. 1982 wurde ein Auswilderungsprogramm beschlossen. Damals, als Störche mit einem Sportflugzeug aus Polen geholt wurden, war Winfried Aßfalg mit von der Partie.

„Ist ihr Mann der Oberlehrer, der es mit den Störchen hat?“ Solche Anrufe bekam Heidi Aßfalg in den 80er-Jahren des Öfteren.

Drei Generationen Italiener unterwegs in der schwäbisch-alemannischen Fasnet

„Die Fasnet ist ein zwar urkatholischer hiesiger Brauch, hat aber Ursprünge, die weit über die Grenzen Oberschwabens hinaus auch ins Ausland reichen“, sagt Ralf Lindner, Zunftmeister der Munderkinger Trommgesellenzunft. Weil es immer mehr Mitbürger mit Migrationshintergrund gebe, habe sich sowohl die Wuselinger Zunft, als auch die Vereinigung Schwäbisch-Alemannischer Narrenzünfte VSAN bereits mehrfach mit der „Integration ausländischer Bürger in die Fasnet“ beschäftigt.

VG entwickelt sich zum Retter der Gemeinden

Mit einem Festakt und anschließendem Buffet ist am Donnerstagabend in der Aula der Schillerschule das 40-jährige Bestehen der Verwaltungsgemeinschaft Munderkingen gefeiert worden.

„Ohne die VG gäbe es in den 13 Verbandsgemeinden längst keine eigenen Rathäuser, keine Bürgermeister und keinen Gemeinderat mehr. Nur durch die Gründung des Verwaltungsverbands konnte vor 40 Jahren die Selbständigkeit der Gemeinden erhalten werden“, sagte VG-Geschäftsführer Willi Fügner.

„Wir sind Musikdrogensüchtige“

Einmal im Jahr bringt der „Kammermusikkreis Unterwachingen“ das Pfarrhaus und die Unterwachinger Kirche zum Klingen. „Wir sind musikdrogensüchtige Alt-68er“, sagt Kontrabassist Axel Braig über den Musikkreis – die meisten Mitglieder sind ehemalige Musikstudenten, die am Samstag wieder aus ganz Deutschland nach Unterwachingen anreisen und musizieren.

Wenn der „Kammermusikkreis Unterwachingen“ am Samstag zuerst in der Kirche und anschließend im Pfarrhaus seine Musik zum Besten geben wird, lauschen sicher wieder viele Unterwachinger ...

Kein „Spiel ohne Grenzen“: Die 70er rocken in Munderkingen trotzdem

MUNDERKINGEN (rau) -- Weil sich zu wenige Mannschaften angemeldet haben, hat der Munderkinger HGV zusammen mit dem VfL das für Sonntag geplante „Spiel ohne Grenzen“ abgesagt. Das Spiel war als Höhepunkt des Monats Juli gedacht, in dem sich in Munderkingen alles rund um die 70er-Jahre dreht.

„Ich finde es schade und bin über die nicht ganz so gute Resonanz auch ein bisschen überrascht“, sagte gestern Josef Kloker, der Vorsitzende des VfL Munderkingen.

TSG und Braut feiern schönsten Tag

TSG und Braut feiern schönsten Tag

„Jetzt war der Dariusz Bedronka heute in der Schwäbischen Zeitung groß mit einem Porträt drin. Und dann hält der Walter Becker im Tor sensationell“, sagte der Ehinger Karl Werner nach dem Spiel, als Bedronka mit Gelb-Rot vom Platz musste und Becker als Feldspieler in den Kasten ging. Dabei hat Becker Erfahrung zwischen den Pfosten. Denn in der Kreisliga A stand der gelernte Keeper fast eine Saison lang im TSG-Tor. Und Bedronka war auf sein SZ-Porträt so stolz, dass er es gleich mit in die Kabine brachte und den anderen TSG-Spielern zeigte.

Automobile Schätzchen kommen nicht in die Jahre

MUNDERKINGEN - Mehr als 15 Oldtimerfreunde aus der ganzen Region haben am Mittwochabend im Munderkinger Gasthaus "Rose" eine Interessensgemeinschaft für Oldtimer ins Leben gerufen. Dabei soll es sich um keinen Club, sondern um eine lockere Runde von Gleichgesinnten drehen. Nun suchen die Autoliebhaber noch Verstärkung.

Rund 15 Fans von alten Autos aus der ganzen Region sitzen in der lauen Abendsonne im kleinen Biergarten des Gasthauses "Rose", direkt neben den Alten Anlagen in Munderkingen.

Söhne führen Tradition ihrer Väter fort

MUNDERKINGEN - Es ist nicht jedes Jahr das Gleiche, sondern immer etwas Besonderes: der Nikolausgang der Kolpingsfamilie Munderkingen. Zum 75. Mal ziehen übermorgen 17 Nikoläuse mit ihren Ruprechten von Haus zu Haus und beschenken die Kinder. Die Paare, die sich ehrenamtlich auf den Weg machen, kennen sich: Unter den Kostümen stecken oft Vater und Sohn.

Der Nikolaus kennt keine Routine - auch nicht nach 30 Jahren. So lange schon ist Thomas Schartmann beim Nikolausgang der Kolpingsfamilie Munderkingen dabei.