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Umstrittener Dieselmotor EA 189 von Volkswagen: Die Rechtsprechung entwickelt sich gerade zugunsten der Kunden.

Wie ein 69-Jähriger aus der Region sich mit VW anlegt

Der Moment, in dem das ungute Gefühl von Werner Heister in Wut umschlug, war irgendwann im Februar 2016. In jenen Tagen erhielt der heute 69-Jährige einen Brief vom Technik-Service der Audi AG in Braunschweig. In dem Schreiben informierte der Autobauer den gebürtigen Pfälzer darüber, dass sein Audi Q3 mit einer Software ausgestattet ist, „durch die die Stickoxidwerte im Vergleich zwischen Prüfstandlauf und realem Fahrbetrieb verschlechtert werden“.

Durchsuchungen bei Porsche

Porsche-Manager nach Diesel-Razzia in Untersuchungshaft

Nach der Diesel-Razzia bei Porsche sitzt ein hochrangiger Manager des Autobauers in Untersuchungshaft. Der Mann sei wegen Flucht- und Verdunkelungsgefahr verhaftet worden, bestätigte die Staatsanwaltschaft Stuttgart.

Im Zusammenhang mit der Diesel-Affäre hatten Einsatzkräfte am Mittwoch mehrere Porsche-Standorte durchsucht, darunter die Zentrale in Zuffenhausen und das Entwicklungszentrum in Weissach. Hintergrund sind mögliche Manipulationen bei der Abgasreinigung von Dieselautos.

Verkehr in Stuttgart

Scheuer: Fehler im Dieselskandal „schnellstens abstellen“

Im Dieselskandal erhöht Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) den Druck auf die Hersteller bei den freiwilligen Software-Updates für Millionen Autos.

„Wir haben einen schweren Imageschaden durch die Fehler, die hier passiert sind“, sagte Scheuer bei der Verkehrsministerkonferenz in Nürnberg.

„Ich bin sehr, sehr unzufrieden darüber. Jetzt muss ordentlich gearbeitet werden. Ich werde mir wöchentlich Ergebnisse vorlegen lassen, was jetzt erfolgt ist von den Zusagen und Versprechen.

Akten des Kraftfahrtbundesamtes

VW-Abgasskandal: KBA muss Umwelthilfe Akteneinsicht gewähren

Das Kraftfahrtbundesamt muss der Deutschen Umwelthilfe im Streit um die Rückrufanordnung von VW-Modellen im Zuge des Abgasskandals Akteneinsicht gewähren. Ausgenommen sind personenbezogene Daten.

Das Verwaltungsgericht in Schleswig gab damit einer entsprechenden Klage des Verbandes statt. Nach Auffassung des Gerichts überwiege das öffentliche Interesse, selbst wenn Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse von VW in den Akten vorliegen sollten.

Andreas Scheuer (CSU)

Scheuer erhöht in Dieselskandal Druck auf Hersteller

Im Dieselskandal erhöht Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) den Druck auf die Hersteller bei den freiwilligen Software-Updates für Millionen Autos. „Wir haben einen schweren Imageschaden durch die Fehler, die hier passiert sind“, sagte Scheuer am Freitag bei der Verkehrsministerkonferenz in Nürnberg. „Ich bin sehr, sehr unzufrieden darüber. Jetzt muss ordentlich gearbeitet werden. Ich werde mir wöchentlich Ergebnisse vorlegen lassen, was jetzt erfolgt ist von den Zusagen und Versprechen.

Abgaswolke aus einem Auspuff

DIHK: Unsicherheit über Diesel-Verbote belastet Wirtschaft

Die Unsicherheit über mögliche Diesel-Fahrverbote in Städten sorgt aus Sicht der Wirtschaft bereits für einen beträchtlichen Schaden. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) rechnet mit einer Belastung von mindestens einer halben Milliarde Euro. „Mit möglichen Fahrverboten gehen beträchtliche Wertminderungen von Diesel-Fahrzeugen einher“, sagte DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben der Deutschen Presse-Agentur vor der am Donnerstag in Nürnberg gestarteten Konferenz der Verkehrsminister von Bund und Ländern.

Porsche

Razzien bei Porsche wegen Abgasskandals

Im Abgasskandal durchsuchen Staatsanwälte und Einsatzkräfte der Landeskriminalämter Baden-Württemberg und Bayern mehrere Objekte des Autobauers Porsche.

Die Ermittlungen richten sich gegen Mitarbeiter der Porsche AG wegen des Verdachts des Betruges und der strafbaren Werbung, wie die Staatsanwaltschaft in Stuttgart mitteilte. Es gehe um mögliche Manipulationen der Abgasreinigung von Dieselautos.

Die Behörden sprachen von derzeit drei Beschuldigten, einer von ihnen sei Mitglied des Vorstands der Porsche AG.

Peking

Zugeständnis im Handelskonflikt mit China

Vor dem Hintergrund des drohenden Handelskrieges mit den USA hat China erste Zugeständnisse gemacht.

So sollen ausländische Autokonzerne bald nicht mehr zwingend auf einheimische Partner angewiesen sein, um in China zu produzieren, wie die oberste Wirtschaftsbehörde in Peking ankündigte.

Im Geschäft mit Nutzfahrzeugen solle die Grenze für ausländische Beteiligungen im Jahr 2020 fallen, bei Personenwagen 2022, teilte die Kommission für Entwicklung und Reformen (NDRC) mit.

Frank Witter

Frank Witter neuer Aufsichtsratschef beim VfL Wolfsburg

Volkswagen-Vorstandsmitglied Frank Witter ist neuer Aufsichtsratschef beim Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg und damit Nachfolger von Francisco Javier Garcia Sanz.

In der ersten Sitzung des Kontrollgremiums nach dem Ausscheiden von Garcia Sanz aus dem VfL-Mutterkonzern im Zuge der VW-Umstrukturierung wurde Witter am Montagabend gewählt, teilte der VfL mit.

Witter, der von 1979 bis 1981 für den OSV Hannover in der 2. Bundesliga Nord gespielt hatte, hatte zuvor schon Garcia Sanz' Platz im Aufsichtsrat eingenommen.

MAN

Traditionsunternehmen MAN wird aufgespalten

Der Lastwagen- und Maschinenbaukonzern MAN soll in den nächsten zwölf Monaten zerschlagen werden. Die VW-Lastwagensparte Truck & Bus mit den Marken MAN und Scania solle in einem Jahr börsenfähig sein, und zwar ohne die MAN-Sparte Diesel & Turbo.

Das sagte VW-Truck & Bus-Chef Andreas Renschler in München. Der Maschinenbauer würde nicht in die Börsenpläne der Lastwagensparte passen.

Bis 2025 hat VW für den MAN-Konzern insgesamt eine Standort- und Beschäftigungsgarantie gegeben.