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 Wenn in Corona-Zeiten ein Angehöriger stirbt, müssen Familien die Trauerfeieersn anders als bisher gestalten.

Todesfall in der Familie: Eine Enkelin erzählt, wie belastend die Trauer auf Distanz ist

Kurz vor Weihnachten liegt ihr Großvater im Sterben. Sie besucht ihn, kann sich von ihm verabschieden. Jetzt, in Zeiten von Corona, ist all das für die Enkelin beim Tod der geliebten Oma unmöglich.

Die Beschränkungen, die eine weitere Ausbreitung des Virus verhindern sollen, greifen selbst in die intimsten und sensibelsten Bereiche ein. Was es heißt, mit Distanz zu trauern, hat die 38-Jährige Schwäbische.de erzählt.

„Manchmal kommt es einem das alles so unrealistisch vor.

Sarg

„Schreiben Sie Ihre eigene Todesanzeige“: Diese Tipps gibt ein Trauer-Experte

„Nehmen Sie keine Versprechungen am Totenbett ab“, und bitte auch das Jammern lassen. Theologe Gerd Steinwand hat knapp 50 Zuhörern am Dienstag im Auditorium der Volksbank Laichinger Alb erklärt, wie man vernünftig trauert und Abschied von einem geliebten Menschen nimmt. Auf sehr humorvolle Art. Dabei gab es auch für ihn eine Zeit, in der er wenig zu lachen hatte.

Was bitteschön soll lustig sein am Tod, am eigenen Sterben? Sehr viel, sagt Gerd Steinwand (68).

Seit vier Jahrzehnten berichtet Wilfried Koch in der „Schwäbischen Zeitung“ über seine Heimatgemeinde Schwenningen. Beim Neujahr

Schwenningen ehrt den Dorfchronisten Wilfried Koch

Seit 40 Jahren informiert Wilfried Koch in der lokalen Presse über Geschehnisse in seiner Heimatgemeinde Schwenningen. Egal ob Vereinsjubiläum, Gemeinderatssitzungen, Konzerte oder Fastnacht: Wilfried Koch war mit seiner Kamera die vergangenen vier Jahrzehnte stets an vorderster Stelle mit dabei. Vor wenigen Tagen hat ihn seine Gemeinde dafür geehrt.

Bürgermeisterin Roswitha Beck nutzte den Neujahrsempfang, um den freien Mitarbeiter der „Schwäbischen Zeitung“ im Beisein vieler Besucher und Gäste für seinen 40-jährigen Einsatz im ...

 SInd von der Aktin „Eine Million Bäckertüten“ überzeugt (von links): Franz Moosherr (Geschäftsführer Kreishandwerkerschaft), Fr

Polizei sagt Telefonbetrügern den Kampf an

Die Zahl der Versuche, in denen Telefonbetrüger vor allem ältere Menschen mit dem „Enkeltrick“ oder dem „falschen Polizisten“ übers Ohr hauen, hat sich in 2018 innerhalb eines Jahres verdreifacht. Der Schaden liegt allein im Landkreis Ravensburg in Millionenhöhe. Die Dunkelziffer ist riesig. „Mir wird so etwas doch nicht passieren – wer auf so etwas reinfällt, ist selbst schuld“, sagen die meisten zukünftigen Opfer.

Mit einer Million Bäckertüten sagt die Polizei Ravensburg den Betrügern nun den Kampf an.

Zwei Sprachforscher unter sich Rolf Waldvogel im Gespräch mit Hermann Wax.

Rolf Waldvogel stellt schönste Sprachplaudereien vor

Viele Leser der Schwäbischen Zeitung freuen sich jeden Freitag auf die Sprachplaudereien von Rolf Waldvogel. Der frühere Kulturchef der Zeitung hat nun zum zweiten Mal 80 seiner schönsten Sprachplaudereien, wie er sie nennt, zu einem Buch zusammen gefasst mit dem Titel „des Pudels Kern“.

Aus diesem Buch hat Waldvogel jetzt im Franziskaner gelesen und dabei viele Anekdoten erzählt. Er werde oft gefragt, ob ihm der Stoff nicht ausgehe. „In den Medien werden einem die Themen förmlich serviert.

Die Buchhandlung Grimm war bei der Autorenlesung voll besetzt.

Ehemaliger Kulturchef begeistert mit Sprachplaudereien

Spaichingen - Lena Grimm ist am Donnerstagabend ziemlich überrascht über den großen Besucherandrang zur Dichterlesung gewesen. „Ich habe selten so viele Männer hier gesehen“, stellte die junge Buchhändlerin fest und beschaffte schnell noch ein paar Notplätze.

Eigentlich war es keine große Überraschung, dass der pensionierte Kulturjournalist Waldvogel immer noch eine Zugnummer ist, denn viele Leser der Schwäbischen Zeitung schätzen seine tiefgründigen Kolumnen.

Der Kolumnist Rolf Waldvogel zieht hinsichtlich der deutschen Sprache eine düstere Bilanz.

Wortklaubereien lassen schmunzeln

Seit Jahren schreibt der ehemalige Feuilletonchef der „Schwäbischen Zeitung“ jede Woche eine „Sprachplauderei“ auf der Kulturseite, die sich bei den Lesern großer Beliebtheit erfreut. Mit „Des Pudels Kern“ hat Rolf Waldvogel jetzt erneut eine Sammlung seiner Sprachglossen vorgelegt. 80 Personen waren es, die in der Stadtbücherei Wangen die Texte aus diesem Buch vom Autor selbst vorgestellt bekommen wollten.

Wenn so viele Menschen kommen, um etwas über die bedrohte deutsche Sprache zu erfahren, dann kann es eigentlich nicht so ...

Autor Rolf Waldvogel plaudert im Gemeindesaal St. Nikolaus über die Sprache, ihre Herkunft und Schreibweisen. Letztgenanntes fäl

Waldvogel präsentiert seine 16 Variationen von Brestling

Die Gemeinschaft katholischer Männer und Frauen hat den Journalisten und Autor Rolf Waldvogel in den Gemeindesaal St. Nikolaus eingeladen. Ein Abend, in dessen Mittelpunkt die Sprache stand: die Schwäbische als solche und die Deutsche insbesondere.

Rolf Waldvogel, ehemaliger Chef der Kulturredaktion der Schwäbischen Zeitung, ist für seine „Sprachplaudereien“ bekannt. Preschtling, Bretschling? Oder doch Präschtling? Wie wird es denn nun geschrieben?


Nach der Lesung: Rolf Waldvogel signiert seine Bücher.

Von Pocket-Taschentüchern und beleidigten Leberwürsten

Dieser Andrang war selbst mit zahlreichen eilig herbeigeschafften Stühlen nicht zu bewältigen: Als Rolf Waldvogel, ehemaliger Feuilletonchef der Schwäbischen Zeitung, am Freitagabend in der Buchhandlung Kappler aus seinem neuen Buch „Des Pudels Kern“ las, mussten einige Interessenten unverrichteter Dinge wieder nach Hause gehen – der Raum war voll besetzt. Wer jedoch einen Platz ergattert hatte, erlebte einen höchst kurzweiligen, amüsanten und anregenden Abend im Zeichen sprachlicher Feinheiten, Tücken und Entdeckungen.


Pfarrer Peter Müller (links) und Bürgermeisterin Doris Schröter (rechts) stoßen mit Max Kieferle auf den 90. Geburtstag an.

Erinnerung an einen bewegenden Abschied

„Ich bin ein Schweizerdegen“, sagt Max Kieferle. Wer bei diesem Satz an irgendein Kampfgerät denkt, liegt falsch. In der Druck- und Medienbranche hat ein Schweizerdegen sowohl das Handwerk des Druckers als auch das des Setzers erlernt. Max Kieferle ist einer von ihnen. Anlässlich seines 90. Geburtstages konnte er am Montag Bürgermeisterin Doris Schröter und Pfarrer Peter Müller in das eine oder andere Geheimnis eines echten Jünger Gutenbergs einweihen.