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Europarat in Straßburg

Aserbaidschan-Affäre im Europarat:Ermittler erheben Vorwürfe

Externe Ermittler sehen starke Hinweise auf Korruption bei mehreren aktiven und ehemaligen Mitgliedern der Parlamentarischen Versammlung des Europarats.

So habe eine Gruppe innerhalb der Organisation für Aserbaidschan gearbeitet, heißt es im Bericht einer Untersuchungskommission, der am Sonntagabend veröffentlicht wurde. Im Gegenzug sei Geld aus dem autoritär geführten Land geflossen. Im Fokus der Ermittler steht auch die deutsche CDU-Bundestagsabgeordnete Karin Strenz.

Heiko Maas in Toronto

Maas erteilt Rückkehr Russlands in G7 eine klare Absage

Außenminister Heiko Maas hat einer Rückkehr Russlands in die G7-Gruppe der führenden westlichen Industriestaaten eine klare Absage erteilt.

„Bisher sind die Voraussetzungen nicht geschaffen worden, dass es da nochmal eine Veränderung gibt“, sagte er beim G7-Außenministertreffen im kanadischen Toronto. „Und insofern ist das im Moment überhaupt kein Thema.“

Zuvor hatten sich Politiker von FDP und Linken dafür ausgesprochen, den russischen Präsidenten Wladimir Putin zum G7-Gipfel im Juni nach Kanada einzuladen.

Leseclub

Leseclubs für Kinder in digitalen Zeiten

Mayla und Karim hocken auf dem Boden, ganz vertieft in „Die Kleine Hexe“. Karim hält ein Lesezeichen immer unter das Wort, das gerade dran ist. Das hilft dem Achtjährigen. Er liest konzentriert, etwas stockend, stolpert ab und zu. Dann korrigiert ihn Mayla. Das siebenjährige Mädchen liest jede Stelle einmal, der Junge dreimal. Stimmen kommen von der Kissenecke.

Dort nehmen sich Antonius (9) und die siebenjährige Zeynep Zeile für Zeile vor.


Die Ausstellung „Keys of hope – keys of future“ in der Marienpflege zeigt Geschichten von Flüchtlingen, darunter auch unbegleit

„Haus zerstört – den Schlüssel habe ich zu Erinnerung“

„Keys of hope – keys of future“ heißt eine Ausstellung von Caritas International und der Marienpflege, die am Freitag im Festsaal des Kinder- und Jugenddorfes Marienpflege eröffnet wurde. Sie widmet sich dem Thema „Geschichten von Flüchtlingen“ und zeigt Flüchtlinge zusammen mit ihren Schlüsseln der Hoffnung oder der Zukunft.

Der Bürgerkrieg in Syrien löste eine der größten Flüchtlingswellen seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs aus. Die Menschen ließen alles hinter sich: Familie, Freunde, Zuhause.


Gab es auch schon mal beim Lesefestival: Buchpräsentation im Fußballstadion.

Bücherfans freuen sich auf 35 bunte Veranstaltungen

Nach der „Romantherapie für Kinder“ mit Traudl Bünger wissen nun Eltern und Großeltern in Ravensburg, wie sich Wehwehchen jeder Art mit Kinderbüchern kurieren lassen. Jetzt dürfen die jungen Literaturfans mit der Eigenbehandlung loslegen: Nach dem Motto „viel hilft viel“ startet am Dienstag das fünfte Ravensburger Lesefestival.

Kunterbunt soll es werden, insgesamt 17 Künstler kommen bis Freitag in die Stadt. 35 Veranstaltungen wird es geben, 12 Orte werden bespielt - ganz oft passend zum Thema eines Buches ausgesucht.

G7-Außenminister beraten über Syrien und Ukraine

Die Außenminister der sieben führenden westlichen Industriestaaten kommen heute zu einem zweitägigen Treffen im kanadischen Toronto zusammen. Hauptthemen dürften die Konflikte in Syrien und in der Ukraine sein. An den Beratungen der sogenannten G7 werden mit den USA, Großbritannien und Frankreich auch die drei westlichen Vetomächte aus dem UN-Sicherheitsrat teilnehmen. Diese haben den militärischen Vergeltungsschlag für einen mutmaßlichen Chemiewaffeneinsatz der Regierungstruppen von Präsident Assad ausgeführt.

Maas zu G7-Treffen aufgebrochen

Außenminister Heiko Maas ist zu einem G7-Treffen im kanadische Toronto aufgebrochen, bei dem es vor allem um die Krisen in Syrien und in der Ostukraine gehen wird. „In Zeiten der Krise brauchen wir nichts so sehr wie starke internationale Institutionen und offenen Dialog“, sagte Maas vor seinem Abflug. Nach seinem zweitägigen Aufenthalt in Kanada wird er zu den Vereinten Nationen nach New York und dann nach Brüssel zu einer Syrien-Konferenz weiterreisen.

UN-Fahrzeuge in Damaskus

C-Waffen-Inspekteure nehmen Proben in Duma

Zwei Wochen nach einem mutmaßlichen Giftgasangriff haben Chemiewaffenexperten mit der Untersuchung im syrischen Duma begonnen.

Das Team der Organisation für das Verbot von Chemiewaffen (OPCW) habe in der Stadt bei Damaskus Proben genommen, die nun in Rijswijk in den Niederlanden analysiert werden sollen, teilte die OPCW mit. „Die OPCW wird die Situation bewerten und künftige Schritte einschließlich eines weiteren möglichen Besuchs in Duma in Erwägung ziehen“, hieß es in der Mitteilung weiter.

Russland: Chemiewaffen-Inspekteure sind unterwegs nach Duma

Chemiewaffen-Experten der OPCW sind nach Angaben des russischen Außenministeriums nach tagelangem Warten zur ihrer Inspektion der Stadt Duma in Syrien aufgebrochen. Russland erwarte eine „maximal unvoreingenommene Untersuchung“ der Ereignisse vom 7. April in Duma, hieß es aus dem Ministerium. Nach westlicher Auffassung hatte die syrische Armee damals Giftgas über Stadt abgeworfen. Die Experten der OPCW hatten wegen Sicherheitsproblemen tagelang auf den Einsatz warten müssen.

Flüchtlinge

Bericht: Familiennachzug im ersten Quartal 2018 rückläufig

Der Familiennachzug von Ausländern nach Deutschland hat nach einem Zeitungsbericht im ersten Quartal 2018 abgenommen - der aus Syrien sogar deutlich.

So habe sich die Zahl der Familienzusammenführungen von syrischen Staatsangehörigen im Vergleich zum Vorjahresquartal in etwa halbiert, schreibt die „Heilbronner Stimme“ unter Berufung auf Kreise des Auswärtigen Amtes.

Insgesamt stellten die deutschen Auslandsvertretungen im ersten Quartal dieses Jahres 27.