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Emir von Kuwait

Emir von Kuwait mit 91 Jahren gestorben

Der Emir von Kuwait, der den ölreichen Staat am Persischen Golf seit 2006 regierte, ist tot. Scheich Sabah al-Ahmed al-Sabah starb am Dienstag im Alter von 91 Jahren in den USA, wie sein Palast der staatlichen Nachrichtenagentur Kuna zufolge mitteilte.

Der Emir versuchte sich als Vermittler bei Konflikten in der Region und bemühte sich, auch die diplomatische Krise zwischen einem Bündnis um Saudi-Arabien und Katar seit 2017 zu entschärfen.

Mustafa Adib

Libanons designierter Premier Adib gibt auf

Libanons designierter Premierminister Mustafa Adib ist mit dem Versuch gescheitert, in dem von einer schweren Wirtschaftskrise geplagten Land eine neue Regierung zu bilden.

Er habe Präsident Michel Aoun bei einem Treffen im Präsidialpalast den Auftrag für die Bildung eines Kabinetts zurückgegeben, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur NNA. Grund für seinen Rücktritt waren demnach unüberwindbare Hindernisse bei der Regierungsbildung.

Mustafa Adib

Libanons Botschafter in Deutschland soll Premier werden

Nach der verheerenden Explosion in Beirut soll Libanons bisheriger Botschafter in Deutschland das Land als neuer Regierungschef aus der Krise führen. Die wichtigsten Blöcke des Parlaments nominierten am Montag den 48 Jahre alten Mustafa Adib als Premier.

Staatschef Michel Aoun habe Adib mit der Bildung einer Regierung beauftragt, teilte ein Sprecher des Präsidentenpalastes am Montag mit. Die bisherige Regierung war nach der verheerenden Explosion im Hafen von Beirut vor vier Wochen zurückgetreten.

Israel und Emirate intensivieren Kontakte

Israel und Emirate intensivieren Kontakte

Nach der angekündigten Normalisierung ihrer Beziehungen steuern Israel und die Vereinigten Arabischen Emirate in schnellen Schritten auf einen regelmäßigen diplomatischen Kontakt zu.

Die Emirate schalteten heute bislang blockierte direkte Telefonverbindungen nach Israel frei. Das historische diplomatische Abkommen löste weltweit gleichzeitig Zustimmung und Kritik aus. Die Europäische Union begrüßte die Vereinbarung, der Iran drohte dagegen mit Konsequenzen.

Aufräumarbeiten

Noch immer Suche nach Opfern in Beirut

Eine Woche nach der verheerenden Explosion im Hafen von Beirut suchen Rettungsteams noch immer nach Opfern der Katastrophe. Das libanesische Gesundheitsministerium meldete am Dienstag, es würden weiterhin rund 20 Menschen vermisst.

Die Zahl der Toten stieg demnach auf 165. Rund 6000 Menschen wurden verletzt. Das Land am Mittelmeer befindet sich nach der Detonation und dem Rücktritt der Regierung in einer schweren inneren Krise.

„Wir suchen noch immer, aber wir verlieren die Hoffnung“, sagte einer der Rettungshelfer am Ort ...

 Vier Tage nach der verheerenden Explosion im Hafen der libanesischen Hauptstadt haben Tausende Libanesen um die Opfer getrauert

Entzündete Wut: Zehntausende gehen im Libanon auf die Straße

In der libanesischen Hauptstadt Beirut sind am vergangenen Wochenende fast alle Dämme gebrochen. Ohnmächtig vor Wut auf ihre von einer korrupten Politikerklasse gestützte Regierung gingen Zehntausende von Libanesen auf die Straße. Die Slogans und Aussagen der Menschen schockierten. Sie sind aber verständlich, wenn man sich die Monstrosität des den Herrschenden zur Last gelegten Verbrechens im Beiruter Hafen – mit fast 200 Toten und über 300.000 Obdachlosen – vor Augen führt.

Wut auf die Regierung

Chaos bei Protest in Beirut - Premier schlägt Neuwahlen vor

Chaos und Gewalt zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten haben die Spannungen in der libanesischen Hauptstadt nach der verheerenden Explosion im Hafen weiter erhöht. Bei den Zusammenstößen wurde nach Angaben der Sicherheitskräfte ein Polizist getötet.

Mehr als 200 Menschen seien verletzt worden, meldete das libanesische Rote Kreuz. Die Ankündigung von Premier Hassan Diab, dem Kabinett vorgezogenen Neuwahlen vorzuschlagen, konnte die Wut der Demonstranten nicht besänftigen.

Wut auf die Regierung

Beirut: Gewalt bei Protesten - Premier schlägt Neuwahlen vor

Als Reaktion auf die verheerende Explosion im Hafen von Beirut hat der libanesische Regierungschef Hassan Diab vorgezogene Neuwahlen vorschlagen. Ein entsprechendes Gesetz wolle er seinem Kabinett in einer Sitzung am Montag vorlegen, sagte Diab in einer Fernsehansprache.

Im Zentrum Beiruts schlugen Demonstrationen gegen die Regierung in Chaos und Gewalt um. Ein Polizist wurde getötet, wie die Sicherheitskräfte erklärten. Das Rote Kreuz meldete, mehr als 200 Menschen seien verletzt worden.

Zerstörung in Beirut

Druck auf libanesische Regierung wächst

Nach der gewaltigen Detonation in Beirut mit mehr als 130 Toten und Tausenden Verletzten wächst der Reformdruck auf die libanesische Regierung.

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron forderte bei einem Besuch am Donnerstag mit deutlichen Worten Maßnahmen gegen die ausufernde Korruption im Land. Er sprach von einer „historischen Verantwortung“ der Führung des Landes. Die Suche nach Ursachen der Katastrophe ging unterdessen weiter. Bei der Explosion wurde auch eine deutsche Diplomatin getötet.

Schwere Explosion in Beirut

Suche nach Ursache für Explosion in Beirut

Nach der verheerenden Explosion in Beirut mit mehr als 130 Toten und Tausenden Verletzten geht die Suche nach der Ursache der Detonation weiter. Eine Untersuchungskommission der Regierung soll dem Kabinett innerhalb von fünf Tagen einen ersten Bericht vorlegen.

Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron will an diesem Donnerstag bei einem kurzfristig angesetzten Besuch in Beirut mit führenden Politikern des Landes zusammenkommen. Unter ihnen sind laut Medien Staatspräsident Michel Aoun und Regierungschef Hassan Diab.