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Im Labor

Erster Coronavirus-Fall in Deutschland bestätigt

Erstmals ist in Deutschland eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus bestätigt worden. Ein Mann aus dem Landkreis Starnberg in Bayern habe sich mit dem Erreger infiziert, teilte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums in München am späten Abend mit.

Das Virus kann eine Lungenkrankheit auslösen, an der im Hauptverbreitungsland China bereits mehr als 100 Menschen gestorben sind - die meisten davon waren ältere Patienten mit schweren Vorerkrankungen.

Spahn: Deutschland auf Coronavirus gut vorbereitet

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sieht Deutschland für den Fall eines Auftretens des neuen Coronavirus hierzulande gut gewappnet. „Grundsätzlich sind wir wachsam, wir nehmen die Dinge sehr ernst, wir sind aber auch gut vorbereitet“, sagte Spahn in Berlin. Pandemie- und Umgangspläne sorgten für Klarheit, was im Fall der Fälle an den Flughäfen und an den Klinken zu tun sei.

Corona-Virus - Kanada

Virus in China: Immer mehr Staaten holen Landsleute zurück

Immer mehr Länder wollen ihre Staatsangehörigen wegen der neuen Lungenkrankheit aus den besonders betroffenen Regionen Chinas in die Heimat zurückholen.

„Wir arbeiten an einer Möglichkeit für britische Staatsangehörige, die Hubei-Provinz zu verlassen“, hieß es von der britischen Regierung. Belgien bot Landsleuten in der chinesischen Stadt Wuhan und der umliegenden Provinz Hubei die Rückkehr an, auch die Niederlande, Dänemark und weitere Länder weltweit prüften Möglichkeiten, Staatsbürger auszufliegen.

 Gar nicht matt fühlt sich der leidenschaftliche Schachspieler Karl-Heinz Hirsch. Der Träger eines Spenderherzes ist voller Lebe

Mit fremdem Organ ins zweite Leben: So lebt es sich mit einem Spenderherz

Die Debatte und Entscheidung des Bundestags war auf großes öffentliches Interesse gestoßen: Auch künftig müssen Menschen, die nach dem Tod ein Organ spenden wollen, aktiv ihre Bereitschaft dazu erklären.

Aus vor allem ethischen Gründen abgelehnt wurde die von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn angestrebte Widerspruchslösung, durch die jeder, der einer Organentnahme nicht widerspricht, nach dem Tod automatisch zum möglichen Spender wird.

Lungenkrankheit: Acht neue Todesopfer in China

Der neuen Lungenkrankheit in China sind acht weitere Menschen zum Opfer gefallen. Insgesamt sind jetzt 26 Todesfälle nachgewiesen worden. Die Zahl der bekannten Infektionen mit dem Coronavirus stieg im Vergleich zu gestern von 644 auf 830 Fälle an. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn lobte in den ARD-„Tagesthemen“ die Informationspolitik der chinesischen Regierung. Anders als bei der Sars-Epidemie, der vor 17 Jahren, funktioniere der Austausch der internationalen Gemeinschaft und auch China gehe transparenter als vor einigen Jahren damit um.

Jens Spahn

Überlastete Ärzte: Spahn sieht Arbeitgeber in der Pflicht

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sieht angesichts der von Klinikärzten beklagten Überlastung auch deren Arbeitgeber am Zug.

„Ich habe manchmal den Eindruck, Arbeitgeber im Gesundheitswesen planen noch so wie in den 90er Jahren - und das geht halt im Jahr 2020 nicht mehr“, sagte der CDU-Politiker in den ARD-„Tagesthemen“. Sie sollten Dienst- und Schichtpläne so organisieren, dass in einem 365-Tage-Betrieb die unterschiedlichen Interessen getroffen würden.

Lungenkrankheit: Sieben neue Todesopfer in China

Der neuen Lungenkrankheit in China sind sieben weitere Menschen zum Opfer gefallen. Insgesamt sind demnach nun 25 Todesfälle durch Infektionen mit dem Coronavirus nachgewiesen worden, wie Chinas Nationale Gesundheitsbehörde mitteilte. Die Weltgesundheitsorganisation sah am Abend keinen Grund, eine gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite auszurufen. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn mahnte einen besonnenen Umgang mit Lungenkrankheit an.

Spahn über Lungenkrankheit

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat einen besonnenen Umgang mit der neuen, in China ausgebrochenen Lungenkrankheit angemahnt. „Wir nehmen das sehr ernst, wir sind wachsam, aber mit kühlem Kopf auch gleichzeitig“, sagte der CDU-Politiker in den ARD-„Tagesthemen“. Man stehe im täglichen Austausch mit Experten. „Ich finde eben auch wichtig, dass wir das insgesamt so einordnen, dass wir dann auch mit der nötigen Ruhe rangehen können.“ Spahn lobte die Informationspolitik der chinesischen Regierung.

Rettungswagen

Widerstand gegen Reform der Notfallversorgung

Gegen die von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) geplante Reform der Notfallversorgung formiert sich in Bayern Widerstand. „Bei diesem Thema handelt es sich um einen wesentlichen Baustein zur Sicherung der medizinischen Versorgung in den Ländern“, verwahrte sich Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) am Donnerstag gegen Standortentscheidungen aus Berlin. Auch der Bayerische Landkreistag sowie die hiesige Krankenhausgesellschaft lehnen den Referentenentwurf in jetziger Form strikt ab.

Apotheke

Pillen werden knapp - Ärzte fordern internationale Lösung

Immer häufiger werden wichtige Arzneimittel knapp, sind nur schwer oder gar nicht zu bekommen. Die Engpässe bei der Medikamentenbeschaffung hätten sich in den vergangenen zehn Jahren verschärft.

Zuerst sei das Problem in den USA aufgetreten, jetzt zunehmend auch in Europa, sagte Wolf-Dieter Ludwig von der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) am Donnerstag in Brüssel. Das verursache psychischen Stress bei den Patienten und führe zu Fehlern in der Medikation sowie deutlich höheren Kosten für alternative Arzneien.