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Witold Banka

Neuer WADA-Präsident Banka will neue Ära

Die Wahl des Polen Witold Banka zum neuen Präsidenten der Welt-Anti-Doping-Agentur war eine Formsache, galt aber trotzdem als wichtigste Zukunftsentscheidung der Organisation.

„Es ist nicht einfach in den jetzigen Zeiten das Ruder zu übernehmen“, sagte Lars Mortsiefer, Vorstand der Nationalen Anti-Doping-Agentur. „Ich glaube, es ist gut zu sehen, dass da jemand unbedarft, jung aber mit klaren Zielen in die Kommandozentrale kommt.“

Das WADA-Gründungskomitee hatte den 35 Jahre alten früheren 400-Meter-Läufer auf einer ...

Carl Lewis

Carl Lewis fordert globale Leichtathletik-Liga

Der neunmalige Olympiasieger Carl Lewis hat nach der angekündigten Streichung von Disziplinen bei der Diamond League die Gründung einer eigenen Leichtathletik-Liga gefordert.

„Ihr könnt eure eigene Liga gründen mit individuellen Events auf der ganzen Welt“, schrieb der 58-Jährige auf Twitter, „es wird schwer und einige Zeit dauern. Aber ihr werdet sehen, Ihr habt keine andere Wahl.“ Zuvor hatte der Weltverband IAAF die Straffung in der Diamond League um acht Disziplinen auf 24 Wettbewerbe angekündigt.

Witold Banka

Doping-Bekämpfung „beginnt heute“: Ansage gegen Betrüger

Wenn den großen Worten auch Taten folgen, brechen für Dopingbetrüger schwere Zeiten an. „Die Zukunft des Kampfes gegen Doping beginnt heute“, verkündete der designierte WADA-Präsident Witold Banka auf der Welt-Anti-Doping-Konferenz in Kattowitz selbstbewusst.

Flankierend avisierte IOC-Präsident Thomas Bach, zehn Millionen Dollar für einen Aktionsplan bereitzustellen und bei den Olympischen Spielen 2020 in Tokio einen Gen-Test einzuführen.

Tokio 2020

Tokio nimmt IOC-Pläne für Marathon-Verlegung widerwillig hin

Die Marathon- und Geherwettbewerbe bei den Olympischen Spielen in Japan im kommenden Jahr werden trotz Protesten der Stadtverwaltung von Tokio in den Norden des Landes verlegt. Die Wettbewerbe würden nun in der Stadt Sapporo ausgetragen, bestätigte das Internationale Olympische Komitee (IOC) am Freitag.

Die Entscheidung sei ohne Einwilligung Tokios gefallen, sagte Gouverneurin Yuriko Koike bei einem Treffen in der Hauptstadt. Sie habe die Pläne aber „um des Erfolges der Spiele 2020 willen“ akzeptiert, fügte sie hinzu.

Alfons Hörmann

Olympia 2032: DOSB-Chef Hörmann will auch mit Berlin reden

Der Deutsche Olympische Sportbund will vor einem Entschluss über eine mögliche Olympia-Bewerbung der Rhein-Ruhr-Region auch mit den zuletzt gescheiterten Anwärtern aus Hamburg und Berlin sprechen.

„Dass Berlin die Sporthauptstadt Deutschlands ist, kann niemand bezweifeln“, sagte DOSB-Präsident Alfons Hörmann der Deutschen Presse-Agentur am Rande einer Podiumsdiskussion. „Berlin hat sich stets als wichtiger Partner des Sports bestätigt, aber auch hier gilt die Frage: Sind die Voraussetzungen - Stichwort Bevölkerungszustimmung, ...

Olympia-Initiative

NRW macht Druck: „Bis Tokio“ Klarheit über Olympia-Bewerbung

„Bis Tokio“ will Armin Laschet Klarheit haben. „Bis Tokio“ ist für Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident keine Orts-, sondern eine Zeitangabe.

Wenn in rund neun Monaten in der japanischen Hauptstadt die Olympischen Spiele beginnen, möchte der CDU-Politiker die Garantie haben, dass sich Deutschland hinter der Rhein-Ruhr-Bewerbung für 2032 versammelt. „Wir wollen etwas Großes in Nordrhein-Westfalen erreichen“, betont er.

Dafür setzt er den Bund, der finanzielle Garantien geben muss, und den Deutschen Olympischen Sportbund ...

Sapporo

IOC will Olympia-Marathon und Gehen nach Sapporo verlegen

Unter der Hitze zusammenbrechende Marathonläufer wie zuletzt bei der Leichtathletik-WM in Katar soll es bei den Olympischen Spielen im kommenden Jahr nicht geben.

Das Internationale Olympische Komitee will die Wettbewerbe auf der längsten Laufstrecke und im Gehen von Tokio nach Sapporo verlegen, hieß es in einer Mitteilung. Dies würde bedeuten, dass die Athleten deutlich geringere Temperaturen auszuhalten hätten. IOC-Präsident Thomas Bach betonte, dass die Gesundheit und das Wohlergehen der Sportler im Mittelpunkt stünden: „Die ...

IOC-Präsident Bach vertraut in Sachen Russland-Doping auf die WADA

IOC-Präsident Thomas Bach will die endgültige Entscheidung über einen Start russischer Athleten bei den Olympischen Spielen 2020 in Tokio der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA und dem Internationalen Sportgerichtshof CAS überlassen. „Wir vertrauen der WADA, es liegt in ihren Händen“, sagte der Chef des Internationalen Olympischen Komitees bei den Turn-Weltmeisterschaften in Stuttgart. Nach jahrelangen Dopingvorwürfen hatte das IOC Russland Ende Juli für die Sommerspiele 2020 eingeladen.

IOC-Präsident

Bach vertraut in Sachen Russland-Doping auf die WADA

IOC-Präsident Thomas Bach will die endgültige Entscheidung über einen Start russischer Athleten bei den Olympischen Spielen 2020 in Tokio der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA und dem Internationalen Sportgerichtshof CAS überlassen.

„Das Prozedere liegt in den den Händen der WADA und des CAS, weil sich die Regularien seit den Winterspielen in Pyeongchang geändert haben. Ich kenne die Details nicht genau. Wir vertrauen der WADA, es liegt in ihren Händen“, sagte der Chef des Internationalen Olympischen Komitees bei den ...

Juri Ganus

Russlands Anti-Doping-Chef zweifelt an Olympia-Teilnahme

Die russische Anti-Doping-Agentur RUSADA geht nicht davon aus, dass ihre Sportler bald wieder unter eigener Fahne bei Olympischen Spielen antreten dürfen.

„Es gibt eine ernsthafte Bedrohung“, sagte RUSADA-Chef Juri Ganus der Agentur Interfax in Moskau. Die Teilnahme an den Spielen in Tokio im kommenden Jahr und den Winterspielen in Peking 2022 sei fraglich.

Wegen des Skandals um Staatsdoping in Russland hatte das Internationale Olympische Komitee der stolzen Sportnation bereits die Teilnahme an den vergangenen Spielen ...