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Staatsbibliothek Berlin

Staatsbibliothek Berlin nach Sanierung digital eröffnet

Nach 16 Jahren Sanierungsarbeiten weitgehend während des Normalbetriebs ist die Berliner Staatsbibliothek Unter den Linden seit Montag wieder für Forschung und Lektüre bereit.

Coronabedingt wurde das imposante Gebäude zwischen Brandenburger Tor und Museumsinsel nach den 470 Millionen Euro teuren Arbeiten zunächst nur digital eröffnet.

Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) zählte die Einrichtung mit ihren rund 25 Millionen Büchern, Medien und Objekten zu den größten Bibliotheken Europas.

Benin-Bronzen

Raubkunst unterm Christenkreuz

Das Humboldt Forum in Berlin beflügelt schon vor seiner kompletten Eröffnung die Aufarbeitung der deutschen Kolonialvergangenheit. Vor allem die geplante Präsentation von Objekte aus Unrechtszusammenhängen ist umstritten.

Wohl auch deswegen scheint bei den Verantwortlichen viel Entgegenkommen spürbar.

Zentraler Akteur ist die Stiftung Preußischer Kulturbesitz mit zwei Museen im Humboldt Forum. Stiftungspräsident Hermann Parzinger zeigt sich offen für Rückgaben.

Humboldt Forum

Humboldt Forum mit komplizierter Struktur

Das Humboldt Forum in Berlin hat sich vom millionenschweren Bauprojekt ohne Inhalt zum Zentrum für Kultur, Kunst und Wissenschaft gemausert. So zumindest die Hoffnung der beteiligten Institutionen und des Bundes als wichtigstem Geldgeber.

Nach der coronabedingt zunächst nur digitalen Eröffnung im Dezember wollen die Akteure innerhalb einer komplizierten Struktur bis Jahresende die Türen auf sämtlichen Ebenen des Hauses aufsperren.

Das 677 Millionen Euro teure Forum hat der italienische Architekt Franco Stella realisiert.

Neue Nationalgalerie

Neue Nationalgalerie: „Mies van der Rohe in Reinform“

Der Bau gilt als Ikone und Wahrzeichen moderner Architektur. Der Architekt Ludwig Mies van der Rohe (1886-1969) schuf den riesigen Flachbau aus Stahl und gigantischen Glasfronten Ende der 60er Jahre als ein Museum für die Kunst des 20. Jahrhunderts. Nach gut fünf Jahren Sanierung steht die Neue Nationalgalerie in Berlin vor der Rückkehr in den Kulturbetrieb.

„Es wird Mies van der Rohe in Reinform“, sagte der Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Hermann Parzinger, der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.

Neue Nationalgalerie

Neue Nationalgalerie: „Mies van der Rohe in Reinform“

Der Bau gilt als Ikone und Wahrzeichen moderner Architektur. Der Architekt Ludwig Mies van der Rohe (1886-1969) schuf den riesigen Flachbau aus Stahl und gigantischen Glasfronten Ende der 60er Jahre als ein Museum für die Kunst des 20. Jahrhunderts. Nach gut fünf Jahren Sanierung steht die Neue Nationalgalerie in Berlin vor der Rückkehr in den Kulturbetrieb.

„Es wird Mies van der Rohe in Reinform“, sagte der Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Hermann Parzinger, der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.

Hermann Parzinger

Sammlung Berggruen soll auf Tour gehen

Mit der Sammlung Berggruen soll eine der wichtigsten Kollektionen mit Werken der klassischen Moderne auf internationale Promotionstour gehen.

„Wenn das Museum Berggruen in die Sanierung geht, wollen wir mit der Sammlung werben“, sagte der Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Hermann Parzinger, der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. „Wir haben mit der Familie besprochen, dass diese großartige Sammlung durch die Welt tourt, es gibt schon Pläne mit Japan und China, so können wir sie noch bekannter machen.

Monika Grütters

Kulturpolitiker fürchten „dickes Ende“ nach Corona

Nach dem erhofften Ende der Corona-Pandemie rutschen Theater, Museen und Kulturschaffende möglicherweise direkt in die nächste Krise. Kulturexperten auf Bund- und Länderebene fürchten bereits mangelnde Wertschätzung und falsche Einsparungen.

Kulturstaatsministerin Monika Grütters warnte die Kommunen vor einer Haushaltssanierung auf Kosten der Kultur. „Die staatlich geförderten Institutionen sind mehrheitlich in kommunaler Trägerschaft, viele Theater und Museen sind städtische Einrichtungen“, sagte die CDU-Politikerin der Deutschen ...

Irina Antonowa

Russlands „Hüterin der Beutekunst“: Irina Antonowa ist tot

Die berühmte russische Kunstwissenschaftlerin Irina Antonowa ist tot. Die als „Hüterin der Beutekunst“ bekannte Präsidentin des Puschkin-Museums in Moskau sei am Montag im Alter von 98 Jahren gestorben, teilte das Museum mit.

In Deutschland war Antonowa als resolute Hüterin jener Kunstschätze bekannt, die Sowjetsoldaten nach dem Zweiten Weltkrieg nach Moskau brachten. Die „Beute“ galt als Entschädigung für Kriegsverluste, die auf das Konto plündernder und brandschatzender Nazis gegangen waren.

Zeichnung eines Elefanten

Ein Elefant für Karl den Großen

Der Titel verwirrt: „Deutschland – Globalgeschichte einer Nation“. Was jetzt? Geht es um die Welt oder nur um ein Land? Es geht um beides. In der modernen Geschichtswissenschaft gibt es einen Trend weg von der eurozentrischen Perspektive, hin zu einer globalen Betrachtung: Was hat Länder und Kontinente verbunden? Welche Verflechtungen gab es? Herausgeber Andreas Fahrmeir, Professor für Neuere Geschichte in Frankfurt, hat Kolleginnen und Kollegen, aber auch Experten aus verwandten Wissenschaften und dem Journalismus gefragt: Welche Einflüsse ...

Museum der Moderne

Berliner Museum der Moderne: Bauarbeiten beginnen

Nach Jahren der Auseinandersetzung über den Nutzen und die enormen Kosten beginnen die Bauarbeiten für das Museum für Kunst des 20. Jahrhunderts in Berlin. Derzeit wird die Straßenführung am Berliner Kulturforum entsprechend vorbereitet.

„Sobald das Areal präpariert ist und die Baucontainer aufgestellt sind, wird mit dem Ausheben der Baugrube begonnen“, teile die Stiftung Preußischer Kulturbesitz am Mittwoch mit.

Der 450 Millionen Euro teure Bau soll 2026 fertig sein.