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Mustafa Adib

Libanons designierter Premier Adib gibt auf

Libanons designierter Premierminister Mustafa Adib ist mit dem Versuch gescheitert, in dem von einer schweren Wirtschaftskrise geplagten Land eine neue Regierung zu bilden.

Er habe Präsident Michel Aoun bei einem Treffen im Präsidialpalast den Auftrag für die Bildung eines Kabinetts zurückgegeben, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur NNA. Grund für seinen Rücktritt waren demnach unüberwindbare Hindernisse bei der Regierungsbildung.

Mustafa Adib

Libanons Botschafter in Deutschland soll Premier werden

Nach der verheerenden Explosion in Beirut soll Libanons bisheriger Botschafter in Deutschland das Land als neuer Regierungschef aus der Krise führen. Die wichtigsten Blöcke des Parlaments nominierten am Montag den 48 Jahre alten Mustafa Adib als Premier.

Staatschef Michel Aoun habe Adib mit der Bildung einer Regierung beauftragt, teilte ein Sprecher des Präsidentenpalastes am Montag mit. Die bisherige Regierung war nach der verheerenden Explosion im Hafen von Beirut vor vier Wochen zurückgetreten.

Aufräumarbeiten

Noch immer Suche nach Opfern in Beirut

Eine Woche nach der verheerenden Explosion im Hafen von Beirut suchen Rettungsteams noch immer nach Opfern der Katastrophe. Das libanesische Gesundheitsministerium meldete am Dienstag, es würden weiterhin rund 20 Menschen vermisst.

Die Zahl der Toten stieg demnach auf 165. Rund 6000 Menschen wurden verletzt. Das Land am Mittelmeer befindet sich nach der Detonation und dem Rücktritt der Regierung in einer schweren inneren Krise.

„Wir suchen noch immer, aber wir verlieren die Hoffnung“, sagte einer der Rettungshelfer am Ort ...

Hassan Diab

Libanons Regierung tritt nach Explosion zurück

Nach der verheerenden Explosion im Hafen von Beirut hat der libanesische Ministerpräsident Hassan Diab den Rücktritt seiner gesamten Regierung erklärt.

In einer Fernsehansprache machte Diab am Abend die weit verbreitete Korruption in seinem Heimatland für die gewaltige Detonation mitverantwortlich. Damit reagierte der Regierungschef nach knapp einer Woche auf öffentlichen Druck und gewaltsame Proteste. Im Zentrum der Hauptstadt Beirut kam es am Abend zu neuen Zusammenstößen zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten.

 Michael Wrase

Die Libanesen nicht für ihre Regierung bestrafen

Die Teilnehmer der Geberkonferenz für Libanon standen am Sonntag vor einer besonderen Herausforderung. Sie mussten auf eine Katastrophe reagieren, die von der Politikerklasse des Landes verantwortet wird, dem jetzt geholfen werden soll. Die Apokalypse im Beiruter Hafen ist, daran gibt es keine Zweifel, das Resultat jahrzehntelanger Korruption und Habgier, die im Nahen Osten ihresgleichen sucht. Deshalb ist es nur allzu verständlich, wenn der libanesischen Regierung bei der Krisenbewältigung misstraut wird, so wie dies die meisten Libanesen tun.

 Vier Tage nach der verheerenden Explosion im Hafen der libanesischen Hauptstadt haben Tausende Libanesen um die Opfer getrauert

Entzündete Wut: Zehntausende gehen im Libanon auf die Straße

In der libanesischen Hauptstadt Beirut sind am vergangenen Wochenende fast alle Dämme gebrochen. Ohnmächtig vor Wut auf ihre von einer korrupten Politikerklasse gestützte Regierung gingen Zehntausende von Libanesen auf die Straße. Die Slogans und Aussagen der Menschen schockierten. Sie sind aber verständlich, wenn man sich die Monstrosität des den Herrschenden zur Last gelegten Verbrechens im Beiruter Hafen – mit fast 200 Toten und über 300.000 Obdachlosen – vor Augen führt.

Wut auf die Regierung

Chaos bei Protest in Beirut - Premier schlägt Neuwahlen vor

Chaos und Gewalt zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten haben die Spannungen in der libanesischen Hauptstadt nach der verheerenden Explosion im Hafen weiter erhöht. Bei den Zusammenstößen wurde nach Angaben der Sicherheitskräfte ein Polizist getötet.

Mehr als 200 Menschen seien verletzt worden, meldete das libanesische Rote Kreuz. Die Ankündigung von Premier Hassan Diab, dem Kabinett vorgezogenen Neuwahlen vorzuschlagen, konnte die Wut der Demonstranten nicht besänftigen.

Libanons Premier will Kabinett vorgezogene Neuwahlen vorschlagen

Der libanesische Ministerpräsident Hassan Diab will seinem Kabinett nach der verheerenden Explosion in Beirut vorgezogene Neuwahlen vorschlagen. Ein entsprechendes Gesetz wolle er seinem Kabinett vorlegen, sagte Diab am Samstag in einer Fernsehansprache.

© dpa-infocom, dpa:200808-99-94012/1

Wut auf die Regierung

Beirut: Gewalt bei Protesten - Premier schlägt Neuwahlen vor

Als Reaktion auf die verheerende Explosion im Hafen von Beirut hat der libanesische Regierungschef Hassan Diab vorgezogene Neuwahlen vorschlagen. Ein entsprechendes Gesetz wolle er seinem Kabinett in einer Sitzung am Montag vorlegen, sagte Diab in einer Fernsehansprache.

Im Zentrum Beiruts schlugen Demonstrationen gegen die Regierung in Chaos und Gewalt um. Ein Polizist wurde getötet, wie die Sicherheitskräfte erklärten. Das Rote Kreuz meldete, mehr als 200 Menschen seien verletzt worden.

Schwere Explosion in Beirut

Suche nach Ursache für Explosion in Beirut

Nach der verheerenden Explosion in Beirut mit mehr als 130 Toten und Tausenden Verletzten geht die Suche nach der Ursache der Detonation weiter. Eine Untersuchungskommission der Regierung soll dem Kabinett innerhalb von fünf Tagen einen ersten Bericht vorlegen.

Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron will an diesem Donnerstag bei einem kurzfristig angesetzten Besuch in Beirut mit führenden Politikern des Landes zusammenkommen. Unter ihnen sind laut Medien Staatspräsident Michel Aoun und Regierungschef Hassan Diab.