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Das neue Vorstandsteam (von links): Bertram Hörtensteiner (Schatzmeister), Angelika Altenthan (zweite stellvertretende Vorsitzen

Gewerkschaft fordert bessere Ausstattung an Schulen

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat auf der Bezirksvertreter-Versammlung des Bezirks Schwaben in Memmingen einen neuen Vorstand gewählt. Das Team wird jünger und weiblicher. Auch an der Spitze stand ein Wechsel an. Wolfgang Fischer, der lange Jahre den Bezirksverband leitete, stand endgültig nicht mehr zur Verfügung.

Eine entstehende Diskussion um eine gendergerechte Doppelspitze führte schließlich zum Beschluss, einen Vorsitzenden und zwei Stellvertreter zu wählen.

Edith Sitzmann (Bündnis 90/Die Grünen)

Eingangsbesoldung: Grün-Schwarz will Betroffene entschädigen

Alle von der vorübergehenden Absenkung der Besoldung von jungen Beamten und Richtern betroffene Beschäftigten im Südwesten sollen die zu Unrecht einbehaltenen Gelder erstattet bekommen. Die Kosten beliefen sich auf über 210 Millionen Euro, wie Finanzministerin Edith Sitzmann (Grüne) am Mittwoch in Stuttgart mitteilte. „Das halte ich für eine faire Lösung.“ Damit würden alle gleich behandelt, egal ob sie einen Antrag gestellt hätten oder nicht. „Das wäre ein starkes Signal an die Bediensteten, die wertvolle Arbeit für unser Land leisten.

Klassenfahrten gibt es in vielerlei Gestalt. In diesem Fall ist es eine Bootstour auf der Lahn. Besonders gefragt sind in den Sc

Schulen sollen mehr Landesgeld für Klassenfahrten bekommen

Um auch in Zukunft die Finanzierung von Klassenfahrten zu gewährleisten, will das Land noch vor Weihnachten den Etat, der Schulen für außerunterrichtliche Veranstaltungen zur Verfügung steht, verdoppeln. Aus Sicht der Lehrer und Eltern in der Region ist das auch dringend nötig.

Wie schnell sich ein Urteil vom Bundesverwaltungsgericht auf das eigene Kind auswirken kann, das hat Andrea Bach (Name von der Redaktion geändert) aus Ravensburg in den vergangenen Wochen erfahren.

 Gerade für Junglehrer könnte eine Erhöhung der Arbeitszeit gegen Bezahlung interessant sein. So ein Modell gab es vor 20 Jahren

Mehrarbeit gegen den Lehrermangel

Die Schüler sind da, der Lehrer fehlt: Noch immer ist der Mangel an Pädagogen in Baden-Württemberg groß. 560 Stellen sind weiter nicht besetzt, mehr als die Hälfte davon an Grundschulen – vor allem auf dem Land. Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) hat nun zwei neue Ideen vorgebracht, um den Mangel zu lindern. Lehrer sollen freiwillig mehr arbeiten können und dafür entweder Geld oder in ein paar Jahren mehr Freizeit bekommen. Ob das wirkt? Experten sind geteilter Meinung.

Auf einem iPad läuft während des Unterrichts ein Countdown

Wenig Ahnung - Lehrer haben bei Schuldigitalisierung viel Nachholbedarf

Für die Digitalisierung an Schulen müssen die Lehrer erst fit gemacht werden. Den meisten Lehrern fehle die Qualifizierung, meinen die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), der Landesschülerbeirat und ein Experte. „Es gibt nur wenig Angebote für Lehrkräfte, sich aus- und fortzubilden“, sagte Andreas Lachner, Junior-Professor für Lehren und Lernen mit digitalen Medien an der Universität Tübingen der Deutschen Presse-Agentur.

Er verwies auf eine Studie, nach der nur ein Drittel der Lehrer regelmäßig neue Medien im ...

 Schulleiterin Stefanie Müller (links) diskutiert mit Dorothea Wehinger, grüne Landtagsabgeordnete im Wahlkreis Singen, über die

Lehrer fordern mehr Bedeutung für Gemeinschaftsschulen

Bei ihrem Besuch der Konzenbergschule Wurmlingen am Montag hat Dorothea Wehinger, grüne Landtagsabgeordnete im Wahlkreis Singen und Betreuungsabgeordnete im Landkreis Tuttlingen, nicht nur einen Einblick in den Alltag der Gemeinschaftsschule bekommen. Die Schulleitung sowie Lehrkräfte sprachen auch an, wo der Schuh bei ihrer Arbeit drückt.

Bei dem Rundgang durch die Schule schaute sich Wehinger die Räume der Ganztagsschule sowie der Krippe an und bekam beim Unterrichtsbesuch einen Eindruck, wie die Schüler lernen.

Im Unterricht

Bund will bei Digitalisierung der Schulen helfen

Die Digitalisierung von Deutschlands Schulen rückt näher: Der Bundestag hat am Donnerstag eine dafür vorgesehene Grundgesetzänderung beschlossen.

So soll der Bund anders als heute Milliardensummen in die Schulen und zusätzlich in Wohnungsbau und Nahverkehr investieren dürfen. Lediglich die AfD stimmte dagegen. Ob wie im Bundestag nun aber auch im Bundesrat die nötige Zwei-Drittel-Mehrheit erreicht wird, ist völlig offen. Baden-Württemberg hatte angekündigt, mit Nein stimmen und dafür weitere Unterstützer suchen zu wollen.

Exot im Grundschulklassenzimmer: Männer sind im Lehrkörper deutlich unterrepräsentiert.

Kaum männliche Vorbilder: An der Grundschule sind Männer Mangelware

Wenn Dominik Alexander das Gebäude betritt, schart sich sofort eine Gruppe Kinder um ihn. Mädchen, Jungs – alle ringen gleichermaßen um seine Aufmerksamkeit. Dabei ist der 28-Jährige kein Star. Nur Lehrer. Allerdings der einzige an der Grundschule im Landkreis Landshut. Schon das macht ihn zur Attraktion. Eine Erfahrung, die viele Lehrer teilen. Denn Männer genießen in vielen Klassenzimmern Exotenstatus.

Im vergangenen Jahr waren mehr als 70 Prozent der rund 121 000 Lehrkräfte an allgemeinbildenden Schulen in Bayern weiblich.

Studenten

Bafög soll deutlich steigen

Bafög-Empfänger sollen vom kommenden Jahr an deutlich mehr Geld bekommen. Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) will mit der geplanten Bafög-Reform zudem die Zahl der Empfänger steigern.

Das geht aus einem Eckpunktepapier hervor, das der Deutschen Presse-Agentur und anderen Medien in Berlin vorlag. Die Zeitungen der Funke-Mediengruppe berichteten zuerst darüber.

Wegen steigender Wohnkosten soll der Wohnzuschlag für nicht bei den Eltern wohnende Bafög-Geförderte 2019 von 250 Euro auf 325 Euro angehoben werden.

Euro-Münzen

Klassenfahrten: Lehrer sollen nicht auf Kosten sitzenbleiben

Schulleiter sollen keine Klassenfahrten mehr genehmigen, bei denen Lehrer auf den Reisekosten sitzen bleiben. Die langjährige Praxis, dass Lehrkräfte ganz oder teilweise auf eine ihnen zustehende Reisekostenvergütung verzichtet hätten, sei vom Bundesverwaltungsgericht beanstandet worden, begründete das Ministerium am Freitag eine entsprechende Anweisung an die Schulen. Demnach dürfen außerunterrichtliche Veranstaltungen von der Schulleitung nur im Rahmen von verfügbaren Haushaltsmitteln erlaubt werden.