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Markus Söder (CSU), Ministerpräsident von Bayern

Söder: „Wir verordnen eine Vier-Wochen-Therapie“

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat die Bürger zu Solidarität während der Einschränkungen im Kampf gegen die Corona-Pandemie aufgerufen. Es gehe nicht nur um die Freiheit, die der Einzelne habe, sondern auch darum, wie viel Schutz die Gemeinschaft den besonders Betroffenen biete, sagte der CSU-Chef am Mittwoch nach Beratungen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Regierungschefs der Bundesländer. „Wir sind eine Solidaritätsgesellschaft und kein Ego-Land.

Andreas Stoch, SPD-Fraktionsvorsitzender von Baden-Württemberg

Corona-Sondersitzung des Landtagspräsidiums am Freitag

Das Präsidium des Landtags wird am Donnerstag (14.00 Uhr) in einer öffentlichen Sondersitzung die jüngsten Anti-Corona-Maßnahmen von Bund und Ländern beraten. Eine Sondersitzung des Landtags sei bislang nicht geplant, sagte ein Sprecher des Parlaments am Mittwoch. Die SPD hatte zuvor eine Sondersitzung gefordert.

„Solch weitreichende Entscheidungen gehören in die Parlamente, vor allem, wenn so stark in Grundrechte eingegriffen wird“, sagte SPD-Fraktionschef Andreas Stoch.

Eine Helferin steckt einen Rachenabstrich in ein Röhrchen

Landkreis Berchtesgadener Land deutlich über 300er-Marke

Der Landkreis Berchtesgadener Land hat am Mittwoch bei der Zahl der Corona-Neuinfektionen nun auch die Marke von 300 Fällen pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen übersprungen. Der Warnwert für die Ausbreitung der Pandemie in der Region stieg binnen eines Tages von 296 auf knapp 324. Dies teilte das Landratsamt in Bad Reichenhall mit.

Der oberbayerische Landkreis hatte als erster im Freistaat bereits einen regionalen Lockdown mit weitgehenden Kontaktbeschränkungen verhängt.

Die Zeppelintribüne auf dem ehemaligen Reichsparteitagsgelände

Unbekannte malen Zeppelintribüne bunt an

Unbekannte haben die Zeppelintribüne auf dem ehemaligen Reichsparteitagsgelände der Nationalsozialisten in Nürnberg bunt angemalt. Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung. Wer für die bunten Längsstreifen verantwortlich sei und wann diese entstanden seien, sei noch unbekannt, sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Mittelfranke am Mittwoch. Das Liegenschaftsamt der Stadt habe die illegale Bemalung gegen Mittag angezeigt.

In der Stadt gibt es seit Jahren Diskussionen über den Umgang mit den NS-Bauten auf dem Zeppelinfeld, auf ...

Geisterspiel

Geisterspiele in der Bundesliga - Stillstand im Amateursport

Sorgenvoll und mahnend verkündete Angela Merkel die drastischen Corona-Beschränkungen, die den deutschen Sport in eine tiefe November-Depression stürzen.

In den Bundesligen, auch im Profifußball, dürfen ab der kommenden Woche nur noch Geisterspiele ausgerichtet werden, im Freizeit- und Amateurbereich wird der Betrieb fast gänzlich untersagt. „Wir brauchen im November eine nationale Kraftanstrengung“, begründete die Bundeskanzlerin die am Mittwoch mit den Ländern angesichts dramatisch steigender Infektionszahlen beschlossenen ...

Ein medizinischer Mitarbeiter hält ein Teströhrchen in der Hand

Bayern bei Corona-Neuinfektionen über der 100er-Marke

Landesweit steigen in Bayern die Corona-Neuinfektions-Zahlen weiter stark an. Mittlerweile hat der gesamte Freistaat im Durchschnitt die kritische Marke von 100 Infektionen in sieben Tagen pro 100 000 Einwohner deutlich überschritten, wie das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen berichtete. Nachdem der Wert am Dienstag noch bei 96 lag, kletterte er am Mittwoch auf 105.

Regional sieht es mitunter aber noch viel kritischer aus.

Bayerns Grünen-Landtagsfraktionschef Ludwig Hartmann

Hartmann droht Staatsregierung mit neuen Volksbegehren

Grünen-Landtagsfraktionschef Ludwig Hartmann hat der schwarz-gelben Staatsregierung neue Volksbegehren in der Umwelt- und Klimapolitik angedroht. „Wenn Sie sich weiterhin weigern, unsere Lebensgrundlagen zu schützen, ist das nächste Volksbegehren näher als Sie denken“, sagte Hartmann am Mittwoch in seiner Antwort auf eine Regierungserklärung von Umweltminister Thorsten Glauber (Freie Wähler) im Landtag. Die Staatsregierung müsse handeln - das sei eine Pflicht allen nachfolgenden Generationen gegenüber, betonte er.

Feldherrnhalle München

Münchner Feldherrnhalle wird restauriert

Die geschichtsträchtige Feldherrnhalle am Münchner Odeonsplatz soll saniert werden. „Dieses einmalige Wahrzeichen wollen wir für die Münchner und ihre Gäste aus aller Welt optimal erhalten“, sagte Finanzminister Albert Füracker (CSU) am Mittwoch in München. In rund zwei Jahren sollen die Bauarbeiten beginnen und voraussichtlich bis 2025 dauern.

Die Feldherrnhalle mit den Säulen, den Löwenskulpturen und den breiten Treppen ist ein beliebter Treffpunkt, auch bei Touristen.

Münchner Theaterensembles gegen Schließungen

Die künstlerischen Ensembles der großen Theater in München protestieren in einem offenen Brief gegen eine coronabedingte Schließung ihrer Häuser. „Kulturelle Veranstaltungen zu untersagen, halten wir für falsch. Sie ignorieren damit die Maßnahmen, die die bayerischen Theater seit Monaten einhalten, um einen Zuschauerbetrieb zu ermöglichen. Wir wollen spielen. Wir müssen spielen!“, heißt es in dem Schreiben an die Staatsregierung und die Stadt München vom Mittwoch.

Karl-Marx-Denkmal in Chemnitz

Chemnitz Kulturhauptstadt 2025: „Klima der Offenheit“

Chemnitz soll für Deutschland im Jahr 2025 als Europäische Kulturhauptstadt Solidarität und Kooperation verkörpern. Die sächsische Stadt setzte sich am Mittwoch in Berlin gegen die auf der Shortlist noch vertretenen Städte Hannover, Hildesheim, Magdeburg und Nürnberg durch. Eine entsprechende Empfehlung für Chemnitz verkündete die europäische Auswahljury. Zuvor waren im Dezember die Mitbewerber Dresden, Gera und Zittau ausgeschieden.

Die Jury-Vorsitzende Sylvia Amann forderte Chemnitz und auch die unterlegenen Bewerber auf, Kunst ...