Suchergebnis

Hafen von Southampton

Britische Wirtschaft trotz Minus optimistisch

Die Corona-Pandemie und der vollendete Brexit haben die britische Wirtschaft zu Jahresbeginn wieder ins Minus gedrückt, und dennoch geben sich Experten und Unternehmen optimistischer als zuvor.

Nur auf den ersten Blick ist dies ein Widerspruch. Denn der Corona-Lockerungskurs der Regierung von Premierminister Boris Johnson sorgt für Konsumlaune bei den Verbrauchern und für Investitionsbereitschaft bei den Unternehmen - auch bei der deutsch-britischen Wirtschaft.

Preisträgerin

Zwei Brit Awards für Dua Lipa

Es war ein erster Schritt in Richtung Normalität nach der Pandemie, aber in Sachen Stimmung bleibt noch Luft nach oben. Vor 4000 Zuschauern wurden gestern in London die Brit Awards verliehen - ohne Masken, ohne Abstand, dafür mit umfassenden Corona-Tests.

Popsängerin Dua Lipa wurde als beste britische Künstlerin und für das Album des Jahres («Future Nostalgia») ausgezeichnet. Die Londonerin war damit die Gewinnerin des Abends. Die Show stahlen ihr aber Superstar Taylor Swift, die den «Global Icon Award» erhielt, und das medizinische ...

Old Trafford

Ab 17. Mai bis zu 10.000 Fans in englischen Stadien erlaubt

In englischen Stadien dürfen bei größeren Sportveranstaltungen vom 17. Mai an wieder mehrere tausend Zuschauer teilnehmen.

Premierminister Boris Johnson bestätigte in London die geplanten Öffnungsschritte, die neben gelockerten Kontaktbeschränkungen Neustarts in vielen Bereichen umfassen. Die Infektionslage in Großbritannien hat sich in den vergangenen Monaten deutlich entspannt, die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei rund 21.

Johnsons Weg aus dem Lockdown sieht für diese Lockerungsphase in den größten Outdoor-Sportstätten, ...

Figur von Premierminister Johnson

König nur von England: Boris Johnson und das zerrissene Land

Boris Johnson strotzt nur so vor Selbstvertrauen. Einen überzeugenden Sieg haben seine Konservativen bei den Kommunalwahlen in England eingefahren.

Vor Monaten noch abgeschrieben wegen seines chaotischen Managements in der Corona-Krise, fühlt sich Johnson nun als starker Mann von London - und mehr denn je nun auch wie der König von England. Hier aber endet sein Herrschaftsbereich. Zwar ist Johnson eigentlich Premierminister des Vereinigten Königreichs, doch die Ergebnisse der jüngsten Parlamentswahlen in den Landesteilen Schottland ...

Katze

Großbritannien verankert Gefühle von Wirbeltieren im Gesetz

Wirbeltiere haben Gefühle - das will Großbritannien gesetzlich verankern. Empfindungsvermögen gelte für Wirbeltiere, «alle, die ein Rückenmark haben», sagte Umweltminister George Eustice der Zeitung «Sunday Telegraph».

Das Gesetz soll am Dienstag von Queen Elizabeth II. in ihrer traditionellen Regierungserklärung angekündigt werden. Darin wird betont, dass Tiere sich ihrer Gefühle und Emotionen bewusst sind und Freude und Vergnügen sowie Leiden und Schmerz empfinden können.

Sadiq Khan

Londons Bürgermeister Khan wiedergewählt

Londons seit 2016 regierender Bürgermeister Sadiq Khan bleibt im Amt. Der Politiker der Labour-Partei setzte sich bei der Wahl um den Chefposten im Rathaus gegen Shaun Bailey von der Konservativen Partei des britischen Premierministers Boris Johnson durch. Das gab die Wahlkommission gestern am späten Abend in der britischen Hauptstadt mit gut neun Millionen Einwohner bekannt.

«Danke, London. Es ist die absolute Ehre meines Lebens, der Stadt, die ich liebe, noch drei weitere Jahre zu dienen», schrieb Khan bei Twitter.

Boris Johnson

Boris Johnson: Champions-League-Finale nach England verlegen

Der britische Premierminister Boris Johnson hat sich für eine Verlegung des Champions-League-Finales von der Türkei nach Großbritannien ausgesprochen. Zuvor hatte der englische Fußballverband FA die UEFA darum gebeten.

«Es wäre toll, es hier veranstalten zu können, wenn wir das können. Ich möchte den Anhängern beider Vereine helfen, ihr Team in Aktion zu sehen», sagte Johnson der Zeitung «The Sun». Im Finale am 29. Mai stehen sich die Premier-League-Clubs FC Chelsea und Manchester City gegenüber.

Nicola Sturgeon

Sturgeon deutet Unabhängigkeitsreferendum 2022 an

Die schottische Regierung erwägt eine neue Volksabstimmung über die Unabhängigkeit von Großbritannien bereits im kommenden Jahr. Dies deutete Regierungschefin Nicola Sturgeon nach dem Erfolg ihrer Schottischen Nationalpartei (SNP) bei der Regionalwahl in der BBC an.

Sie schließe nicht aus, dass die entsprechende Gesetzgebung «Anfang kommenden Jahres» ins schottische Parlament eingebracht werde. Erste Aufgabe sei es nun, Schottland aus der Corona-Krise zu steuern.

Petersberger Klimadialog

Merkel bei Klimadialog: Appell für mehr Solidarität

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat an die Staatengemeinschaft appelliert, schnell und solidarisch gegen den Klimawandel vorzugehen.

Merkel warb dabei zum Auftakt der Ministergespräche im Rahmen des 12. Petersberger Klimadialogs für eine stärkere internationale Verankerung der CO2-Bepreisung als Lenkungsinstrument und für weitere Klimahilfen für ärmere Staaten ab 2025. Klimaschützer reagierten enttäuscht, weil die Kanzlerin keine neuen Zusagen für ärmere Staaten machte.

Französische Fischer blockieren Hafen von Jersey

Wegen Fischerei: Kriegsschiffe vor Kanalinsel Jersey

Der Streit zwischen Großbritannien und Frankreich um Fischereirechte im Ärmelkanal ist überraschend heftig eskaliert.

Zwei britische Militärschiffe patrouillierten am Donnerstag vor der Küste der Kanalinsel Jersey, während Fischer aus Frankreich mit Dutzenden Booten den Hafen blockierten und ihrer Wut mit Fackeln und Bannern Luft machten. «Es war wie eine Invasion», sagte der auf Jersey ansässige Fischer Josh Dearing der britischen Nachrichtenagentur PA.