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Bedenken

Mitspracherecht für Profis in England vor einem Neustart

Die englische Premier League will vor einen angestrebten Neustart auch die Fußballprofis zu Wort kommen lassen.

Einem Bericht der Zeitung „The Guardian“ zufolge sollen am 11. Mai wahrscheinlich Spieler-Vertreter von allen 20 Clubs der höchsten Spielklasse auf der Insel in einer Video-Konferenz mögliche Bedenken äußern können. Vorher wollen sich die Anteilseigner der Premier League zusammenschalten.

Sergio Agüero, argentinischer Torjäger des Tabellenzweiten Manchester City, hatte jüngst Bedenken gegen einer Wiederaufnahme ...

Boris Johnson

Streit um Lockerung der Corona-Regeln in Großbritannien

Der britische Premierminister Boris Johnson gerät mit seinen Plänen für eine Lockerung der Ausgangsbeschränkungen in der Coronakrise zunehmend in die Kritik. Er will das weitere Vorgehen der Regierung am Sonntagabend bekanntgeben.

Erste Lockerungen könnten demnach schon ab Montag gelten. Johnson versicherte einem Regierungssprecher zufolge am Donnerstag seinem Kabinett, dass er dabei mit „größter Vorsicht“ vorgehen werde.

Großbritannien ist mit mehr als 30.

Premier League

Pläne in England: Folgt die Premier League der Bundesliga?

Englands Fußball-Fans blicken in diesen Tagen neidisch nach Deutschland, und auch britische Medien registrierten den Entschluss zur Fortsetzung der Bundesliga anerkennend.

Im Laufe der Jahre habe man sich an den Erfolg des deutschen Fußballs auf dem Platz gewöhnt, kommentierte der Sender BBC, aber die Wiederaufnahme der Saison fühle sich an wie „ein Sieg für ihre klare, detaillierte und vor allem gemeinsame Planung außerhalb des Platzes“.

Ignorierte lange Zeit die Warnungen der Wissenschaftler: der britische Premier Boris Johson. Foto:

Johnson spricht von tiefem Bedauern

Boris Johnson will den Briten erst in einer Fernsehansprache am Sonntag seinen Weg aus dem Corona-Lockdown vorstellen. Tags darauf vollendet das Vereinigte Königreich die siebte Woche der Ausgangsbeschränkungen.

Offiziell begründete der konservative Premierminister am Mittwoch im Unterhaus sein Zögern damit, dass er auf die Ergebnisse neuer Studien warte. Eine Rolle dürfte freilich auch die Angst vor Lockerungsdebatten spielen: Am Freitag begeht das Land den 75.

Regierungsberater Ferguson

Corona-Regeln ignoriert: Regierungsberater quittiert Job

Wegen einer Affäre mitten in der Corona-Krise hat der britische Top-Wissenschaftler Neil Ferguson seinen Posten als Regierungsberater aufgegeben.

Er habe Regeln zur sozialen Distanz durchbrochen, bestätigte Ferguson in einer Stellungnahme, die der Deutschen Presse-Agentur in London vorliegt. Nach Angaben des „Telegraph“ hatte der Professor trotz der strengen Ausgangsbeschränkungen, zu denen er als Experte wesentlich beitrug, eine Affäre mit einer verheirateten Frau.

Coronavirus - Großbritannien

Großbritannien hat die meisten Corona-Toten in Europa

In Großbritannien sind nach offiziellen Statistiken inzwischen mehr mit dem Coronavirus infizierte Menschen gestorben als in irgendeinem anderem Land Europas.

Allein in England und Wales starben bis 24. April fast 30.000 Menschen nach einer Ansteckung mit dem Erreger, wie die Statistikbehörde ONS (Office for National Statistics) mitteilte. Das Gesundheitsministerium ging am Dienstag dagegen von landesweit 29.427 Todesfällen aus. Die Statistiken gehen unterschiedlich mit Verdachtsfällen und den Zeiträumen um.

Gerd Müller

Müller: „Globale Zusammenarbeit“ gegen Coronavirus nötig

Zur Eindämmung der Corona-Pandemie setzt Entwicklungsminister Gerd Müller auf eine international deutlich verstärkte Zusammenarbeit.

„Covid-19 besiegen wir nur weltweit oder nicht. So wie es bei Pocken, Masern oder Polio gelungen ist“, sagte der CSU-Politiker der Deutschen Presse-Agentur vor der heute von der EU-Kommission geplanten Online-Geberkonferenz.

Großbritannien stellt für die weltweite Entwicklung eines Impfstoffes gegen das Coronavirus 388 Millionen Pfund (etwa 442 Millionen Euro) zur Verfügung.

Boris Johnson

Dem Tod nahe: Johnson berichtet über Covid-19-Erkrankung

„Wie komme ich da wieder heraus?“ Der britische Premierminister Boris Johnson hat in einem Interview von Todesangst während seiner Zeit im Krankenhaus berichtet.

Er sei frustriert gewesen, erzählte Johnson der britischen Boulevardzeitung „The Sun on Sunday“. „Es war schwer zu begreifen, dass sich meine Gesundheit innerhalb von ein paar Tagen so verschlechtert hatte.“

Wie ernst die Lage war, sei ihm aber erst klar geworden, als er beinahe intubiert werden musste, so der 55 Jahre alte Politiker.

Kabinettssitzung

GB: Mehrheit hält Reaktion der Regierung für zu langsam

Zwei Drittel der Briten glauben, dass die Regierung in London mit der Einführung von Kontaktbeschränkungen zu lange gewartet hat. Das geht aus einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Ipsos Mori hervor.

Demnach glauben inzwischen 66 Prozent der Briten, dass die Regierung zu zögerlich war. Bei einer Erhebung vor zwei Wochen hatte der Anteil noch bei 57 Prozent gelegen. Befragt wurden zwischen dem 24. und 27. April etwa 1000 erwachsene Briten.

Tom Moore und Tochter

Spendensammler Captain Tom Moore feiert 100. Geburtstag

Ein britischer Weltkriegsveteran, der in den vergangenen Wochen knapp 30 Millionen Pfund an Spenden sammelte, hat am Donnerstag seinen 100. Geburtstag gefeiert. Zu den Gratulanten gehörten unter anderem die 94 Jahre alte Queen Elizabeth II. und Premierminister Boris Johnson.

Captain Tom Moore erhielt zudem 125.000 Geburtstagskarten aus Großbritannien und der ganzen Welt. Zwei Flugzeuge aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs überflogen mehrmals das Haus des Veteranen in Marston Moretaine, nahe Bedford.