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Thyssenkrupp-Logo

Merkel äußert sich zu drohender Thyssenkrupp-Zerschlagung

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich indirekt gegen eine drohende Zerschlagung des Industriekonzerns Thyssenkrupp ausgesprochen.

Merkel sagte in Berlin, sie persönlich schließe sich der Meinung des nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Armin Laschet (CDU) an, der dafür werbe, dass Thyssenkrupp ein „möglichst breit aufgestelltes“ Unternehmen bleibe. Dies sei aber zum Schluss eine wirtschaftliche Entscheidung, die das Unternehmen zu treffen habe.

Das Logo von Weltbild am Gebäude des Hauptsitzes

Versandhändler Weltbild will Betriebsratschef kündigen

Bei dem Versandhändler Weltbild gibt es neuen Ärger zwischen den Arbeitnehmervertretern und der Geschäftsführung. Das Unternehmen will dem Betriebsratsvorsitzenden kündigen. Da das Betriebsratsgremium diesem Schritt nicht zugestimmt hat, geht die Sache nun vor das Arbeitsgericht in Augsburg. Am Montag (23. Juli) werde es zunächst einen sogenannten Gütetermin geben, berichtete ein Gerichtssprecher. Eine Entscheidung in dem Verfahren stehe erst später an.

Audi - Rupert Stadler

Audi-Chef Stadler muss vorerst im Gefängnis bleiben

Der inhaftierte Audi-Chef Rupert Stadler bleibt vorerst hinter Gittern. Das Amtsgericht München hat eine Haftbeschwerde des Managers dem übergeordneten Landgericht zur Entscheidung vorgelegt. Das sagte ein Sprecher des Amtsgerichts am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur.

Stadler wird im Zusammenhang mit dem Abgasskandal Betrug vorgeworfen. In Untersuchungshaft sitzt der 55-Jährige seit über einem Monat, weil die Staatsanwaltschaft von Verdunkelungsgefahr ausgeht.

Till Oberwörder darf hier sitzen. Nicht nur, weil der 47-Jährige der Chef der Daimler-Bussparte ist. Der studierte Betriebswirt

Seit 100 Tagen im Amt: Neuer Evobus-Chef mit erster Bilanz

Ziemlich genau 100 Tage ist Till Oberwörder jetzt im Amt als Chef der Daimler Bussparte. 100 Tage, in denen der 47-Jährige auch auf viele bekannte Gesichter traf: Schließlich verantwortete er drei Jahre Vertrieb, Marketing und Service von „Daimler Buses“. Oberwörder wirkt aufgeräumt. Und das hat einen einfachen Grund: Die Geschäfte mit Reisebussen laufen. „Wir sind stabil.“

Wie berichtet, sorgte die Umstellung auf eine Montagelinie und die ausschließliche Konzentration auf Reisebusse allerdings für Ängste in der Belegschaft.


Achim Dietrich

Achim Dietrich bleibt Vorsitzender des ZF-Gesamtbetriebsrats

Der Gesamtbetriebsrat der Automobilzulieferers ZF mit Sitz in Friedrichshafen hat am Mittwoch bei seiner konstituierenden Sitzung in Frankfurt Achim Dietrich als Vorsitzenden im Amt bestätigt, wie der Betriebsrat selbst mitteilte. Der 50-jährige Dietrich, Vorsitzender des ZF-Standortbetriebsrats in Friedrichshafen, leitet dieses Gremium seit 2014.

Sein Stellvertreter bleibt Hermann Sicklinger, der Vorsitzende des Betriebsrats am Standort Passau.

Solarworld

Solarworld vor dem Aus - Investor dringend gesucht

Bei Deutschlands letztem großen Solarzellen-Hersteller Solarworld könnten spätestens am 30. September endgültig die Lichter ausgehen.

Wenn sich bis dahin nicht doch noch ein Investor findet, will Insolvenzverwalter Christoph Niering den Geschäftsbetrieb einstellen. Die Gläubigerversammlung habe diesen Entschluss Nierings bestätigt, teilte Solarworld am Donnerstag in Bonn mit.

Der Insolvenzverwalter sehe keine Perspektive, die Solarworld Industries GmbH in ihrer bisherigen unternehmerischen Ausrichtung zu erhalten.


Das Daimler Forschungszentrum in Ulm wird schließen.

Ulm erfährt Rückschlag im Kampf um Daimler-Forschungszentrum

Die Doppelstadt hat alles aufgeboten im Kampf um den Erhalt des Daimler Forschungszentrums: Die Oberbürgermeister aus Ulm und Neu-Ulm, Landtagsabgeordnete aus Bayern und Baden-Württemberg, der Präsident von Universität und Handelskammer, Stadträte und ein Landrat unterschrieben einen Brief an Daimler-Chef Dieter Zetsche und listeten darin eine „Vielzahl stichhaltiger Argumente“ für Forschungsaktivitäten von Daimler in Ulm auf.

Doch der adressierte Vorstandsvorsitzender machte sich nicht einmal die Mühe, persönlich zu antworten.

Peter Mosch

Audi-Betriebsrat fordert personellen Neuanfang

Audi-Betriebsratschef Peter Mosch hat nach der Verhaftung von Vorstandschef Rupert Stadler einen personellen Neubeginn und eine Strategie zur langfristigen Sicherung der Arbeitsplätze gefordert. „Ein „Weiter so“ akzeptieren wir nicht. Deshalb fordern wir einen Neustart, der jetzt gezündet werden muss“, sagte Mosch am Mittwoch auf einer Betriebsversammlung im Stammwerk Ingolstadt.

Audi müsse sich an der Unternehmensspitze personell nachhaltig aufstellen.

ThyssenKrupp - Heinrich Hiesinger

Führungskrise bei Thyssenkrupp: Stiftung betont Einigkeit

In der Auseinandersetzung um den künftigen Kurs des Industriekonzerns Thyssenkrupp haben sich die IG Metall und die in die Kritik geratene Krupp-Stiftung mit einem gemeinsamen Bekenntnis zur Kontinuität zu Wort gemeldet.

„Stiftung und Arbeitnehmervertreter haben immer auch gemeinsam für die Stabilität des Unternehmens eingestanden. Das wird sich auch in Zukunft nicht ändern“, zitiert die „Westdeutsche Allgemeine Zeitung“ am Dienstag Stiftungschefin Ursula Gather und Markus Grolms, der für die IG Metall im Aufsichtsrat des Konzerns ...

VW-Werk Wolfsburg

Volkswagen nicht auf Abgas-Standard WLTP vorbereitet

Der Autobauer Volkswagen rechnet wegen der neuen Abgastests mit einer noch längeren Durststrecke als bisher bekannt. „Dieses Thema wird uns einige Monate beschäftigen, bis wir in den Werken wieder zu einer normalen Fahrweise kommen“, schrieb Vorstandschef Herbert Diess an die Mitarbeiter.

Der Text lag der Deutschen Presse-Agentur vor. Wegen des ab 1. September für Neufahrzeuge verbindlichen Abgastest-Standards WLTP hält VW im Stammwerk Wolfsburg nach den beginnenden Werksferien tageweise die Bänder an, weil der Konzern mit der ...