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 In der britischen Provinz Nordirland, wie hier in Belfast kommt es seit Tagen zu nächtlichen Krawallen, bei denen inzwischen me

Der Frieden bröckelt

Nach den schwersten Krawallen der vergangenen Jahre in Nordirland haben örtliche Politiker sowie die Regierungen in London und Dublin am Donnerstag versucht, die Initiative zurückzugewinnen. Nach einer Sondersitzung des Belfaster Regionalparlaments verurteilte die überkonfessionelle Allparteienregierung die Gewalt der vergangenen Tage. Man sei politisch „sehr unterschiedlicher Meinung“, hieß es in einer Erklärung führender Politiker der protestantisch-unionistischen und katholisch-nationalistischen Seite.

Brexit - Nordirland

Nordirland nach dem Brexit: Brüssel und London suchen Lösung

Nach tagelangem Streit zwischen London und Brüssel über die Brexit-Schwierigkeiten in Nordirland will der zuständige EU-Kommissar Maros Sefcovic in der kommenden Woche zu Gesprächen in die britische Hauptstadt reisen.

Das geht aus einer gemeinsamen Mitteilung nach einer Online-Krisensitzung hervor. Beide Seiten bekannten sich darin sowohl zum Friedensprozess in der ehemaligen Bürgerkriegsregion als auch zur „korrekten Umsetzung“ des im Brexit-Abkommen vereinbarten Nordirland-Protokolls.

Captain Tom

Captain Tom nach Covid-Erkrankung gestorben

Er war ein Symbol der Hoffnung für Großbritannien in düsteren Corona-Zeiten, ein „Held im wahrsten Sinne des Wortes“.

Mit 100 Runden an seinem Rollator in seinem Hinterhof hatte der 100 Jahre alte Weltkriegsveteran Tom Moore gewaltige Mengen an Spendengelder für den Gesundheitsdienst NHS gesammelt.

Eigentlich hatte sich „Captain Tom“, wie ihn das Land bald nannte, nur 1000 Pfund als Ziel gesetzt - es wurden knapp 32,8 Millionen (etwa 37 Mio Euro).

Der britische Premierminister Boris Johnson.

Die Empörung über Brüssel vereint Dublin und London

Die Drohung der EU-Kommission, im Streit um Lieferengpässe beim britisch-schwedischen Impfstoff-Hersteller Astra-Zeneca notfalls die innerirische Grenze zu schließen, hat in Irland und Großbritannien Empörung ausgelöst. Die Premiers Michéal Martin und Boris Johnson hatten die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in der Nacht zum Samstag gemeinsam zum Einlenken bewegt. Dieser „leichtfertige Fehler hätte nicht passieren dürfen“, teilte der irische Außenminister Simon Coveney mit.

Johnson

Boris Johnson profitiert vom Misserfolg der EU-Impfstrategie

Mit gesenktem Kopf war Boris Johnson in der vergangenen Woche auf den Titelblättern mehrerer Zeitungen in Großbritannien zu sehen gewesen.

Das Land hatte offiziell die Marke von 100.000 Toten in der Corona-Pandemie überschritten, mehr als jedes andere in Europa. Die Regierung und allen voran der Premierminister mussten sich schwere Vorwürfe gefallen lassen.

Doch nun könnte sich das Blatt für den konservativen Politiker wenden.

Regierungschefin Foster

Nordirische Regierungschefin stellt Brexit-Abkommen infrage

Die nordirische Regierungschefin Arlene Foster hält die Regelungen im Brexit-Abkommen zu Nordirland für „nicht umsetzbar“. Das sagte die Politikerin der protestantischen Partei DUP am Samstag dem britischen Radiosender BBC 4.

Sie wolle sich nun beim britischen Premierminister Boris Johnson und bei der irischen Regierung in Dublin dafür einsetzen, das sogenannte Nordirland-Protokoll abzuschaffen. Es führe zu erheblichen Spannungen in dem britischen Landesteil, so Foster.

Impfstoffstreit: Keine EU-Kontrollen in Nordirland

Impfstoffstreit: Keine EU-Kontrollen in Nordirland

Im Impfstoffstreit mit Großbritannien hat die EU versucht, die Wogen wieder zu glätten. „Konstruktive Gespräche mit Premierminister Boris Johnson“, twitterte Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in der Nacht zum Samstag.

„Wir sind uns im Prinzip einig geworden, dass es keine Beschränkungen beim Export von Impfstoffen durch Unternehmen geben soll, wenn diese ihre vertraglichen Pflichten erfüllen.“

Als Reaktion auf massive Lieferkürzungen des Impfstoffherstellers Astrazeneca will die EU künftig stärker überwachen, ...

Coronavirus - Großbritannien

Impfstoffstreit eskaliert über Nordirland-Frage

Der Streit um Impfstofflieferungen zwischen der EU und dem britisch-schwedischen Unternehmen Astrazeneca hat sich am Freitag zu einer diplomatischen Krise zwischen London und Brüssel entwickelt.

Erst am späten Abend lenkte die EU-Kommission ein und versprach, bei ihren Exportkontrollen von Impfstoffen das Nordirland-Protokoll „unberührt“ zu lassen, wie es in einer Mitteilung der Kommission hieß. Der britische Premierminister Boris Johnson hatte die EU-Kommission zuvor zu einer umgehenden Erklärung über ihre Absichten hinsichtlich ...

Coronavirus - Großbritannien

Johnson schwer besorgt wegen Nordirland

Der Streit um Impfstofflieferungen zwischen der EU und dem britisch-schwedischen Unternehmen Astrazeneca hat sich am Freitag zu einer diplomatischen Krise zwischen London und Brüssel entwickelt.

Der britische Premierminister Boris Johnson rief die EU-Kommission zu einer umgehenden Erklärung über ihre Absichten hinsichtlich möglicher Kontrollen an der irisch-nordirischen Grenze auf. In einem Gespräch mit EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen brachte er nach Angaben aus London „schwere Besorgnis“ zum Ausdruck.

 Die Abgeordneten der ersten Kammer votierten am Mittwoch in zweiter Lesung mit klarer Mehrheit für das von Premierminister Bori

Brexit-Abkommen nimmt weitere Hürde

Dem geordneten Ausscheiden Großbritanniens aus dem EU-Binnenmarkt steht nichts mehr im Weg. Bei der Sondersitzung des Unterhauses am Mittwoch votierten 521 Parlamentarier für den Brexit-Anschlussvertrag, 73 stimmten dagegen. Für den späten Abend wurde auch die Zustimmung des Oberhauses sowie – als Formalie – die Genehmigung der Queen erwartet. Nach dem formalen Austritt Ende Januar und dem elfmonatigen Verweilen in einer Übergangsphase endet damit die 48 Jahre lang währende Teilnahme des Vereinigten Königreiches am europäischen ...