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Nicht jedes Deo hilft gegen Achselnässe.

Stiftung Warentest: Nur diese Deos wirken gegen Achselschweiß

Wer müffelt schon gerne? Nicht nur im Sommer gehen viele Menschen nicht ohne Deo aus dem Haus.

Teurer Luxus ist das nicht, wie ein aktueller Test zeigt. Verbraucher müssen sich nur entscheiden, wie wichtig ihnen trockene Achseln sind.

Keine trockenen Achseln mit regulären Deos Auch günstige Deos schützen zuverlässig vor Achselgeruch. Das hat die Stiftung Warentest ermittelt. Trockene Achseln gibt es mit regulärem Deo aber noch nicht.

Sprühen gegen Schweiß

Einmal täglich sprayen muss reichen: Männer-Deos im Test

Gegen Schweiß setzen die meisten Männer auf Deos und Antitranspirantien: Während die erste Sorte eher gegen den Geruch wirkt, soll die zweite auch die Schweißmenge verringern. Einem Vergleich der Stiftung Warentest zufolge tun sie das in den meisten Fällen auch zufriedenstellend.

So schnitten 7 von 16 getesteten Produkten für Männer gut ab (Ausgabe „test“ 5/2016). Männer schwitzten anders als Frauen, weil sie mehr Schweißdrüsen haben und diese auch aktiver seien.

Deodorant

Bundesregierung prüft Gefahren durch Aluminium in Kosmetika

Berlin (dpa) - Die Bundesregierung prüft die Gefahren durch Aluminium in kosmetischen Produkten wie Deodorants.

Sie setze sich mit einer entsprechenden Stellungnahme des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) auseinander und erörtere gegebenenfalls erforderliche Maßnahmen, antwortete das Bundesverbraucherministerium auf eine Kleine Anfrage der Grünen-Fraktion im Bundestag. Das Dokument liegt der Nachrichtenagentur dpa vor. Auch eine zusätzliche Kennzeichnung für betroffene Kosmetika werde zu prüfen sein.

Krankhaftes Schwitzen ist behandelbar

Das Hemd klebt schon vor dem Mittagessen, unter den Achseln bilden sich große dunkle Flecken, die Socken sind durchnässt. Für Menschen, die krankhaft schwitzen, wird der Alltag besonders im Sommer zur Qual.

Sie müssen Naserümpfen und Spott von Kollegen fürchten, das tadellose Auftreten im Büro wird zum ständigen Kampf gegen den eigenen Körper. Hyperhidrose nennen Mediziner das krankhafte Schwitzen. Die Übergänge zwischen normaler und übermäßiger Schweißbildung seien fließend, sagt der Dermatologe Ingo Schugt aus Bochum.

Krankhaftes Schwitzen ist behandelbar

Das Hemd klebt schon vor dem Mittagessen, unter den Achseln bilden sich große dunkle Flecken, die Socken sind durchnässt. Für Menschen, die krankhaft schwitzen, wird der Alltag besonders im Sommer zur Qual.

Sie müssen Naserümpfen und Spott von Kollegen fürchten, das tadellose Auftreten im Büro wird zum ständigen Kampf gegen den eigenen Körper. Hyperhidrose nennen Mediziner das krankhafte Schwitzen. Die Übergänge zwischen normaler und übermäßiger Schweißbildung seien fließend, sagt der Dermatologe Ingo Schugt aus Bochum.

Deostifte oder Antitranspirantien: Beides wirkt

Ob Verbraucher beim Kampf gegen den Schweiß besser zu Deostiften oder Antitranspirantien greifen, hängt von ihrer Haut ab. «Manche Leute reagieren allergisch auf die Duftzusätze in normalen Deos», erklärt Gertraud Kremer, Hautärztin in Berlin.

«Andere bekommen durch das Aluminiumchlorid Hautreizungen.» Während herkömmliche Deostifte desinfizierend wirken und Duftstoffe enthalten, hemmen die Aluminiumsalze in den Antitranspirantien die Schweißproduktion.

Tipps und Trends in Sachen Deos

Schwitzen muss jeder. Dabei ist der Schweiß an sich nicht das Problem: Erst lästige Bakterien sorgen für unangenehmes Müffeln. Das zu verhindern, helfen Deos.

Für den Verbraucher ist es allerdings schwer, das immense Angebot von Deodorantien und Antitranspirantien, von «sensitiven» Produkten, Mineralsalzen oder edel aufgemachten Deos namhafter Dufthersteller zu überblicken.

Zunächst müsse zwischen den zwei möglichen Wirkungsweisen eines Deos unterschieden werden, erklärt Erhard Lachmann vom «Ökotest»-Verlag in ...

Schweißentwicklung durch geeignete Kleidung verringern

Um Körpergeruch zu vermeiden, muss nicht immer auf Parfüm zurückgegriffen werden. Oft könne das Schwitzen durch die Kleiderwahl verringert werden, so die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) in Berlin.

In Kunstfasern wie Nylon oder Perlon staue sich die Nässe. Für Menschen, die viel schwitzen und dabei unangenehm riechen, seien Feuchtigkeit aufnehmende Materialien wie Baumwolle oder Seide besser geeignet.

Schweiß müsse nicht immer unangenehm riechen, so die Experten.

Strategien für den Wohlgeruch im Sommer

Schwitzen ist im Sommer unvermeidlich. Doch nichts ist peinlicher als das Gefühl, schlecht zu riechen. Ein Mittel dagegen sind Deos oder Antitranspirantien, die entweder rund um die Uhr angenehmen Duft verströmen oder die Schweißbildung selbst hemmen.

Allerdings können die Produkte der Kosmetikindustrie nur dann ihre Vorzüge entfalten, wenn die persönliche Körperhygiene stimmt. Gründliches Waschen sei die beste Maßnahme gegen Schweißgeruch, sagt Dorothee Lennert von der Stiftung Warentest in Berlin.

Richtige Fußpflege verhindert Schweißfüße

Die Entstehung von Schweißfüßen lässt sich durch richtige Pflege verhindern. So sollten Menschen, die zu Schweißfüßen neigen, statt normaler Seife für die tägliche Reinigung der Füße eine so genannten Syndetseife verwenden. Diese schone den Säureschutzmantel der Haut, erläutert die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) in Eschborn (Hessen).

Hilfreich seien auch Strümpfe aus Naturfasern, die im Gegensatz zu Synthetiksocken den Schweiß aufsaugen könnten.