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Verschlungene Wege einer Email

Corona-Newsblog: Das waren die wichtigsten Entwicklungen am Donnerstag

Die wichtigsten Nachrichten und aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus im Newsblog mit Fokus auf Deutschland und Schwerpunkt auf den Südwesten.

Aktuelle Zahlen des RKI¹: Aktuell nachgewiesen Infizierte Baden-Württemberg: ca. 3.473 (46.041 Gesamt - ca. 40.700 Genesene - 1.868 Verstorbene) Todesfälle Baden-Württemberg:  1.868 Aktuell nachgewiesen Infizierte Deutschland: ca. 19.186 (265.857 Gesamt - ca. 237.300 Genesene - 9371 Verstorbene) Todesfälle Deutschland: 9.

Coronavirus -Österreich

Österreich beschränkt Teilnehmer bei privaten Feiern

Als Reaktion auf die steigenden Corona-Infektionszahlen limitiert Österreich die Zahl der Teilnehmer bei privaten Zusammenkünften.

Bei Feiern in Gebäuden seien ab Montag nur noch zehn Personen erlaubt, sagte Kanzler Sebastian Kurz von der konservativen ÖVP am Donnerstag. Eine Kontrolle von Privatwohnungen sei allerdings nicht geplant, da sie nicht grundrechtskonform sei. Es gehe um Zusammenkünfte im öffentlichen Raum. Eine Ausnahme gebe es für Begräbnisse.

 Innenminister Seehofer stand im Bundestag in der Kritik.

Seehofer verteidigt Aufnahme von Flüchtlingsfamilien

„Ich sehe gar nichts“, sagt Horst Seehofer zu Wolfgang Schäuble. Der hatte als Parlamentspräsident den Innenminister darauf hingewiesen, auf die rote Ampel zu achten, die lange Redezeiten anzeigt. Doch da Seehofer nicht rot sieht, fallen seine Antworten an diesem Mittwoch im Berliner Bundestag mitunter etwas länger aus als nötig und ziehen so die Ministerbefragung in die Länge.

Die Abgeordneten haben an diesem Tag viele Fragen an Seehofer.

Markus Söder (CSU)

Söder enttäuscht von österreichischer Haltung in Moria-Frage

CSU-Chef Markus Söder ist von der österreichischen Weigerung, ähnlich wie Deutschland Flüchtlinge von den griechischen Inseln aufzunehmen, schwer enttäuscht. Er sei „doppelt enttäuscht“, sagte Söder am Dienstag auf einer CSU-Fraktionsklausur im Landtag in München. Zum einen, weil Österreich nicht einmal ein „symbolisches Signal“ setze - dabei profitiere das Land selber doch so sehr von Europa. Da wäre es doch ein Beitrag gewesen, ein bisschen von einer „sehr starren Grundsatzhaltung“ zu mehr Herzlichkeit zu kommen.

 Erst in der Stichwahl in zwei Wochen wird sich herausstellen, ob Markus Linhart Bürgermeister in Bregenz bleibt.

Bregenzer Bürgermeister muss in die Stichwahl

Überraschende Ergebnisse gab es am Sonntag bei den Kommunalwahlen in Vorarlberg. So bekommt Hörbranz einen neuen Bürgermeister, die Amtsinhaber in Bregenz, Lochau und Hard müssen in die Stichwahl.

Als Ergebnis der Wahlen steht eine deutliche Veränderung der politischen Machtverhältnisse in Vorarlberg bevor. Die bisher schier allmächtige Volkspartei musste bei den Gemeindevertretungs- und Bürgermeisterwahlen bei niedriger Wahlbeteiligung viele Mandate abgeben.

Neues Lager

Lesbos: 300 Migranten ziehen in neues Zeltlager

Nach dem Großbrand im Flüchtlingslager Moria sind auf der griechischen Insel Lesbos etwa 300 Migranten in ein neues Zeltlager eingezogen. Bei den meisten handelt es sich um Familien, wie der staatliche griechische Rundfunk ERT am Sonntag berichtete.

Vor ihrer Aufnahme ins neue Lager mussten alle einen Coronavirus-Schnelltest machen. Dabei sei bei sieben Migranten das Virus entdeckt worden, berichtete der Sender unter Berufung auf das Gesundheitsministerium.

Liga-Vorstand

Österreich begrenzt Fan-Zahl in Stadien - Clubs entsetzt

Die Clubs der österreichischen Fußball-Bundesliga haben entsetzt über die coronabedingte Herabsetzung der Zuschauerobergrenze auf 3000 Besucher reagiert.

„Leider müssen wir aufgrund einer erneut überraschenden, kurzfristigen und fragwürdigen Kommunikation der Bundesregierung unser Konzept überdenken“, twitterte Meister FC Red Bull Salzburg, nachdem die Regierung die neue Begrenzung verkündet hatte.

Die Herabsetzung der Obergrenze unmittelbar vor Saisonstart mache Planungen äußert schwierig, sagte Liga-Vorstand Christian ...

Sebastian Kurz (ÖVP), Bundeskanzler von Österreich

Österreich will Ski-Gebiete im Winter offenhalten

Trotz der Corona-Krise will Österreich die Skigebiete im kommenden Winter offenhalten. „Wir müssen in allen Bereichen unseres Lebens versuchen, ein so normales Leben wie möglich zu führen“, betonte Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) am Dienstag bei einem Besuch in der slowenischen Hauptstadt Ljubljana. „Wintertourismus und Skifahren wird möglich sein.“

Mit Blick auf die Skisaison verwies Kurz darauf, dass der Tourismus ein großer Wirtschaftsfaktor in Österreich sei.

Sebastian Kurz

Corona-Krise: Österreichs Kanzler verbreitet Hoffnung

Österreichs Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) hat in einer Grundsatzerklärung zur Corona-Krise Hoffnung auf eine absehbare Rückkehr zur Normalität verbreitet.

„Es gibt schon langsam Licht am Ende des Tunnels“, sagte Kurz am Freitag in Wien. Es sei sehr wahrscheinlich, dass die Corona-Krise kürzer dauern werde, als viele Experten ursprünglich vorhergesagt hätten. Kurz stützt sich auf Gespräche mit Gesundheitsexperten, Forschern und Pharmaunternehmen in den vergangenen Wochen.

Joachim Herrmann spricht im Landtag

Bayern und Österreich gemeinsam gegen Schleuserkriminalität

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) und der österreichische Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) haben der Schleuserkriminalität den Kampf angesagt. „Wir sind uns einig, Schleppern konsequent das Handwerk zu legen“, sagte Herrmann nach einem Treffen in Wien. Die bayerische Grenzpolizei habe in den vergangenen zwei Jahren 105 Schleuserfälle aufgedeckt. Das zeige, dass flexible Kontrollen im grenznahen Raum funktionierten.

Nehammer erinnerte an die Tragödie von Parndorf vor fünf Jahren, als 71 Flüchtlingen in einem an der ...