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Sebastian Kurz

Österreich entkommt Flut: Hochwasserschutz funktionierte

Österreich ist nur haarscharf an einer größeren Katastrophe während des Hochwassers vom Wochenende vorbeigeschrammt. Die Rückhaltebecken im Bundesland Salzburg seien randvoll gewesen, jeder weitere Regen hätte sie überlaufen lassen, zog Landesminister Josef Schwaiger am Dienstag eine vorläufige Bilanz. Das seit dem letzten Hochwasser 2005 entlang der Salzach investierte Geld von 750 Millionen Euro in Schutzmaßnahmen habe sich voll ausgezahlt, hieß es.

Einzeichnung dere Schnellstraße

Vorarlberg bangt um Schnellstraße in die Schweiz

Zwei Autobahnen verlaufen im Rheintal südlich des Bodensees parallel zueinander – die eine in der Schweiz, die andere in Österreich. Seit Jahrzehnten wird darüber diskutiert, beide mit einer Spange zu verbinden. Das würde die Reise gen Süden auch für Autofahrer aus Oberschwaben und dem Allgäu einfacher machen. Inzwischen gibt es immerhin eine klare Idee, wo die Trasse verlaufen soll.

Ob dort aber jemals der Verkehr rollen wird, ist ungewisser denn je.

Heinz-Christian Strache

Ibiza-Ausschuss endet mit grüner Attacke auf Partner ÖVP

Zum Ende des Ibiza-Untersuchungsausschusses in Österreich haben die mitregierenden Grünen die konservative Kanzlerpartei ÖVP scharf angegriffen.

Es sei aufgedeckt worden, wie die frühere Regierung von ÖVP und rechter FPÖ versucht habe, «heimlich, still und leise» die Republik zugunsten ihrer Freunde umzubauen, sagte die Grünen-Abgeordnete Nina Tomaselli. Auch wenn die Arbeit des Ausschusses nun zu Ende sei, könnten Oppositionsparteien im Herbst Untersuchungen zu weiteren Themen in Gang bringen.

Sebastian Kurz

Nachkommen von NS-Opfern wieder österreichische Staatsbürger

Als Melissa Hacker 1990 mit ihrer Mutter Ruth Morley Wien besuchte, hatte diese eine besondere Anweisung an ihre Tochter: «Sie sagte mir, ich solle nicht für die U-Bahn bezahlen, um keinen faschistischen Staat zu unterstützen».

Der Schmerz saß tief bei der mittlerweile gestorbenen Jüdin Morley, die 1939 mit einem Kindertransport vor den Nazis aus ihrer Heimat Österreich fliehen musste und schließlich in den USA Zuflucht fand.

Durch eine Gesetzesänderung für Nachkommen von NS-Opfern wurde Tochter Hacker, einer ...

Sebastian Kurz und Susanne Thier

Kanzler Kurz und Lebensgefährtin erwarten ihr erstes Kind

Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz freut sich auf sein erstes Kind. Der 34-jährige Politiker gab die Schwangerschaft seiner Lebensgefährtin Susanne Thier bekannt.

«Wir sind überglücklich und dankbar, dass wir bald zu dritt sein werden», schrieb der Chef der konservativen ÖVP in sozialen Medien. «Es wartet auf uns eine wunderschöne gemeinsame Aufgabe, der wir mit großer Vorfreude entgegenblicken.»

Baby soll Ende November kommen

Das Baby solle Ende November oder Anfang Dezember auf die Welt ...

Schwerer Gang: Annalena Baerbock im Plenum des Deutschen Bundestag. Die Grünen-Kanzlerkandidatin sieht sich massiven Plagiatsvor

Guttenberg, Giffey & Baerbock aufgedeckt - So arbeiten Plagiatsjäger

Wer den Medienwissenschaftler Stefan Weber fragt, warum er den Fall Baerbock weiter so vehement verfolgt, erhält eine Antwort, die zwar nicht abwegig erscheint, in ihrer Härte und Stoßrichtung dann aber doch überrascht. Denn Weber antwortet der „Schwäbischen Zeitung“ mit einem einzigen Satz: „Ich werde weitermachen, bis Frau Baerbock zurücktritt.“

Appetitlich klingt das nicht, was aber womöglich auch für einen frisierten Lebenslauf und ein Buch voller abgekupferter Textstellen gilt.

Korruptionsprozess gegen Strache

Schwere Vorwürfe gegen Heinz-Christian Strache vor Gericht

Zum Auftakt eines Korruptionsprozesses gegen Österreichs Ex-Vizekanzler Heinz-Christian Strache hat die Staatsanwaltschaft schwere Vorwürfe erhoben. Der ehemalige Spitzenpolitiker habe in seiner Amtszeit aus eigennützigen Gründen einem befreundeten Klinikbetreiber zu einer vorteilhaften Gesetzesänderung verholfen, so die Vertreterin der Anklage am Dienstag vor dem Landgericht in Wien.

Es gebe einen Zusammenhang zwischen einer Parteispende von 10.

FPÖ-Politiker

Herbert Kickl ist neuer FPÖ-Chef

An der Spitze der rechten FPÖ in Österreich steht künftig der für seine scharfe Rhetorik bekannte Herbert Kickl. Der 52-Jährige erhielt bei der Wahl zum Parteichef auf einem außerordentlichen Bundesparteitag in Wiener Neustadt 88,2 Prozent der Stimmen der Delegierten.

Der FPÖ-Fraktionschef gilt als langjähriger Chefdenker der Rechtspopulisten. Zuletzt stellte er sich an die Seite der Gegner der Corona-Maßnahmen. In seiner Rede verbreitete Kickl am Samstag Zuversicht: «Wir spielen auf Sieg», rief er den Delegierten zu.

Herbert Kickl

Bald-FPÖ-Chef: Inhaltliche Überschneidung mit Identitären

Die rechtsextreme Identitäre Bewegung hat nach Ansicht des designierten Chefs der österreichischen FPÖ unterstützenswerte politische Ansätze.

Die Gruppierung sei so etwas wie eine rechte Nichtregierungsorganisation, sagte Herbert Kickl Mittwochabend dem Sender Puls 24. «Und zwar eine echte NGO, die diesen Namen verdient, weil sie nämlich kein Geld vom Staat bekommt.»

Die Kampagne der Identitären gegen den 2018 beschlossenen UN-Migrationspakt bezeichnete Kickl als «Beispiel für ein interessantes und unterstützenswertes ...

Susanne Raab

Integrationsministerin verteidigt „Islam-Landkarte“

Die österreichische Integrationsministerin Susanne Raab (ÖVP) hat die in ihrem Land veröffentlichte und harsch kritisierte «Landkarte des politischen Islam» verteidigt.

«Es geht hier keineswegs um einen Generalverdacht gegen Muslime», sagte Raab der «Welt». «Es geht um den gemeinsamen Kampf gegen den politischen Islam als Nährboden für Extremismus.» Vertreter der Muslime und Opposition hatten unter anderem kritisiert, dass auf der Karte alle islamischen Einrichtungen gezeigt würden, unabhängig davon, ob sie ...